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 Die Heimat des Herzens "Ciyacor"

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Avani
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BeitragThema: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Nov 05, 2014 8:49 am

Spielleitung:


Düster und kalt zieht die Herbstliche Jahreszeit über das Land. Die Bäume haben sich bereits in ihre bunte Pracht gekleidet, welche ihnen Stück für Stück von dem Wind entrissen wird. Schon jetzt stehen einige Bäume nackt und Knorrig da, sodass einige Tiere, welche in den Baumkronen hausen, der kalten Witterung schutzlos ausgesetzt sind.


Das glückliche trällern der Vögel ist jäh verstummt, sodass nur das rauschen des Windes, das knistern von Laub und das knacksen so wie knarren von Bäumen und Ästen die Stille durchschneidet. Unheilvoll versucht sich der Winter anzukündigen..


Und doch hat diese Jahreszeit etwas atemberaubendes an sich. Die malerischen Farben der Blätter von Berg bis Tal, die still liegenden Gewässer, welche das bloße Spiegelbild des Himmels darstellen, der kühle Nebel der in den frühen Morgenstunden über die Umgebung wacht und den Morgentau mit sich trägt, der beim aufgehen der Sonne die Gras- und Steppenhalme wirken lässt, als wären sie mit unzähligen kleinen Diamanten bedeckt...


Einige Tage ist es nun schon her das sich das junge Rudel in das Tal eingefunden hat. Lange hatten sie bei ihrer Erkundung und Revierabgrenzung überlegt wie sie, die Mondlichtjäger, ihr weitflächiges Reich nennen sollten. Doch dann eines Nachts, der Mond stand voll und hell am Firmament, überkam es die kleine Gruppe.. Ciyacor... ein Wort, so lieblich aber doch so klar, bestimmt aber doch melodisch.. es sagte alles aus was die kleine Gruppe dachte und fühlte...
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Nov 15, 2014 8:15 am

"Ciyacor.. " wiederholte der große Rüde leise mit gewohnt gelassener aber ebenso respekt einflößender Stimme. Nachdenklich nickte er dabei, es wäre ein guter Name für dieses Revier. Sein Blick wanderte zu eine Fähe mit wunderschönen rotem Fell und strahlenden hellblauen Augen. Es war seine Gefärtin Lubaya, deren reaktion er nun abwartend beobachtete.
Er selbst war kein Freund der vielen Worte, eher war er der stille. Dies war aber kein Problem, schließlich hatte er ja Lubaya der immer irgendetwas einfiehl. Vielleicht passten sie gerade desshalb zusammen. Er der ruhigere im hintergrund, der aber zu jeder Zeit fest hinter den Rudel steht und Sie, die im vordergrund agiert und im Rudel den Ton angiebt.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Nov 19, 2014 4:22 am

Recht klein wirkte die rote Fähe, welche sich neben ihrem attraktiven Gefährten begeben hatte um seinem Blick mit erhobenem Haupt zu folgen. Dabei lauschte sie mit zuckenden Ohren seiner sanften Stimme die den Namen Ciyacor wiederholte und spürte wie sein Blick auf ihr ruhte. Ciyacor..., grübelte sie, welch ein außergewöhnlicher und mysteriöser Name, jedoch genau das was wir brauchen um diesen außergewöhnlichen Ort mit all seiner Vielfältigkeit zu beschreiben... und dabei haben wir sicher nicht alles entdeckt... Lubaya blickte zuckersüß zu ihrem Gefährten, welcher jedoch rasch kühl wurde, als sie ihren Blick zu den Rudelmitgliedern
wandern ließ um ihre Mimiken abzulesen. Ihre eisblauen Augen überprüften jeden einzelnen von Stop bis Pfote, besonders Avani, welche einen sehr überzeugten Eindruck machte.. diese Wölfin.., dachte sie und schüttelte beim wieder weg sehen den Kopf, ob ich mich je an sie gewöhnen werde? Naja zumindest hat sie sich bisher nicht als Holkopf entpuppt! Lubaya betrachtete erneut die Umgebung, der riesige See, der so ruhig wie ein Spiegel dastand, trotz das ein kleiner Wasserfall in ihm mündete. Die Höhle welche sich groß und geräumig hinter dem Vorhang aus Wasser verbarg, unendlich wirkende Steppen und tiefe Waldstücke in welchen sie mehr als genug Nahrung finden würden, eine riesige Gebirgswand die sie vor den kalten Witterungen aus dem Norden abschirmen würde und mit sicherheit ward dies nicht alles...

Mit spielenden Muskeln unter ihrem samtroten Fell wand sie sich plötzlich dem Rudel zu, machte sich groß und erhob deutlich bestimmt ihre kühle Stimme:
 „Unser Neuanfang hat nun einen Namen, der vom Winde weiter getragen werden soll! Ciyacor, unsere Heimat des Herzens!"
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Snow
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Dez 02, 2014 7:34 pm

Ich spürte wie sich Ungeduld in mir breit machte und sich mit meiner schon vorhandenen Nervosität vermischte. Mein Blick wanderte durchs Rudel, es fiehl mir zunehmend schwerer ruhig sitzen zu bleiben, am liebsten wäre ich aufgeregt ums Rudel herum gerannt. ~Beruhig dich Snow!~ mahnte ich mich selbst und versuchte so etwas ruhiger zu werden. Der versuch scheiterte kläglich ich war genauso aufgeregt wir vorher auch. Ein Name fiehl. ~Ciyacor... klingt wunderschön und passt perfekt zum Revier...~ dachte ich und mein Blick wanderte zu den Alphas. Nervös zuckte ich mit meiner Rute und hielt diese, als es mir auffiehl, mit meiner Pfote am Boden. Anschließend fixierte mein Blick unseren Alpha. Typisch er hielt sich mal wieder zurück und überließ die entgültige Entscheidung unserer Alpha. Zugegeben sie war wirklich hübsch.. aber auch verdammt eingebildet. Dennoch mochte ich sie gut leiden. Entlich fiehl die entscheidung, Lubaya unser Alpha stimmte zu. ~Jaa... Ciyacor~ jubelte ich innerlich und konnte nun ein wedeln mit meiner Rute nicht mehr unterdrücken.
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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Dez 03, 2014 1:34 am

Während des Schweigens in der Runde war Avani kurz weggetreten und Träumte vor sich hin. Der Vollmond leuchtete so wunderschön am Firmament und tauchte die Umgebung in einen geheimnisvollen Glanz. Das Gefühl von Geborgenheit stieg in ihr auf, sodass sie kurz tief seufzte. 

„Ciyacor..“ ,ertönte von dem Alpharüden und Avani wurde aus den Gedanken gerissen. Aufmerksam beobachtete sie nun wie die Alphafähe Lubaya mit ihrer puren Eleganz zu ihrem Gefährten begab.

- Ein schönes Paar die beiden -

dachte sie und spitzte ihre Ohren. Sie freute sich das die beiden zusammengefunden hatten. Neugierig blickte sie drein,

- Ciyacor hört sich gut an, außergewöhnlich aber sollte genau das sein was wir brauchen, vielleicht werden bald, so wie damals zu Zeiten von Großmutter Imala, sagenumwobende Geschichten über dieses Revier erzählt –

plötzlich spürte sie wie ein kühler Blick auf ihr ruhte.. Avani kehrte aus ihren Gedanken zurück und blickte Lubaya entgegen und senkte ihren Blick um sie nicht zu provozieren. Erst als sie merkte das sie nicht mehr betrachtet wurde blickte sie auf und sah zu den anderen Rudelmitgliedern herüber. Dabei viel ihr die nervöse Snow auf und begab sich in ihre Nähe. In diesem Moment sprach Lubaya ihr Machtwort.

- Heimat des Herzens? Gefällt mir, dafür das diese Wölfin so kühl und emotionsarm wirkt, gehen ihre Deutungen doch sehr in die Tiefe. -

Neben Avani ging die Rute von Wölfin Snow wie ein kleiner Propeller. Sie sah so erfreut aus, das anscheinend nur noch ihr Fell sie zusammenhielt. Behutsam legte Avani ihren Kopf auf den Rücken der Wölfin die sehr viel weißer war als sie selbst, was auch kein Wunder war, da sie verschiedener Abstammung waren. Sie die Thundrawölfin und Snow die Polarwölfin mit silberndweißem Fell. Die Freude von Snow übertrug sich blitzartig auf Avani, sodass sie nur den Kopf in den Nacken warf und zum Mond heulte: „Ciyacor, Heimat des Herzens...“, dann fiel ihr auf das sie eigentlich nicht befugt war so zu Handeln und fügte hinzu: „Hoch lebe Darz und Lubaya... jeder soll es hören.“ jetzt hoffte sie inständig das die anderen sie nicht alleine stehen lassen würden...
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Dez 05, 2014 9:58 am

Darz betrachtete schweigend die Runde, alle schienen etwas angespannt zu sein, besonders eine weiße junge Fähe, sie schien sich kaum noch am Boden halten zu können. Er unterdrückte ein schmunzeln, doch kurz huschte mal ein kleines grinsen über die Leftzen des sonst eher ernst wirkenden Rüden, ob ihn das Rudelleben wohl schon weich gemacht hatte? Erst als Avani sich zu der junge Fähe gesellte wandte er seinen Blick ab, sie würde sich schon gut um das junge Ding kümmern.
Sein Blick wanderte wieder zu seiner geliebten Gefährtin, sie schien mit dem Namen des Reviers einverstanden und wie immer übernam sie den sprechenden Part. Wie immer waren die Worte der Fähe mit dem wunderschönen rotem Fell bedacht und weise gewählt. Sie sprach laut und deutlich, sodass alle es verstehen könnten. Darz stellte sich rechts neben seine Gefährtin, nickte leicht und sah nun ebenfalls wieder zum Rudel.
Sein Blick fiehl wieder auf die beiden Fähen Avani und Snow, er hatte gehofft gehabt das Avani sie beruhigen würde, doch anscheinend hatte Snow sie angesteckt. Abwartend und zunächst mit strengen Blick betrachtete er die beiden Fähen, doch als Snow lauthals und völlig motiviert in Avanis geheule mit einstimmte nickte ich leicht und sah zu Lubaya.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Dez 05, 2014 12:12 pm

Wiedereinmal beobachtete sie jeden einzelnen haargenau und wand sich von der Gruppe ab. Sie erwartete eigentlich nicht das sich jemand äußern würde. Nein, um ehrlich zu sein hielt sie ihre kleinen 'Lämmchen' für unfähig und meinungslos. Aus den Augenwinkeln blickte sie zu Darz und entdeckte ein Schmunzeln auf seinem Fang.


„Heute mal nicht so ernst Großer?“, flüsterte sie zu ihm und erkannte das sein blick kurz ins strenge über ging.


Lubaya wand sich wieder zu dem Rudel und folgte dem Blick ihres Gefährten. Die Fähe Avani fiel ihr sofort ins Auge. Diese stand ganz nahe bei der nervösen Snow und ließ sich dem Anschein nach von deren Emotion anstecken. Das plötzliche Aufheulen von Avani drang in ihre Ohren die sofort nach vorne schnellten..


Scheine ich mich geirrt zu haben? Ist sie etwa doch ein Holkopf? Will sie mich in Frage stellen?, dachte Lubaya, baute sich auf und sträubte ihr Nackenfell..


Jedoch bemerkte sie dann etwas in Avanis Stimme.. Kaum merklich ward es und doch drang es an ihre Ohren.. ein verunsichertes Zögern als sie ihr Lied erweiterte..


Aha du hast deinen Fehler bemerkt... Glück für dich und gut überspielt! Ich behalte dich aber weiterhin mal lieber im Auge.., endete Lubaya mit gelegtem Fell ihren Gedanken und gab ein kühles Lächeln auf Wolfsart nach außen.

„Wir werden dann mal die Reviererkundung hinter dem Hügel weiter aufnehmen. Ihr bleibt alle hier und ruht euch aus!“,  ordnete sie bestimmt und ein wenig von oben herab an, dann nickte sie Darz zu und machte den ersten Schritt voran im leichten Wolfstrab..
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Snow
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Dez 09, 2014 12:58 am

Kurz zuckte ich zusammen und blickte Avani an, die wohl zu mir gekommen war um mich zu beruhigen. ~Ich hab sie garnicht bemerkt!~ fiehl es mir im Gedanken auf, anscheinend war ich einfach zu sehr abgelenkt von dem ganzen geschehen hier. Für kurzezeit gelang es Avani mich etwas zu beruhigen, doch dann schien es mir, dass ich sie so langsam mit meiner unruhe ansteckte. ~Ups..~ dachte ich und lächelte dabei kurz entschuldigend zu Avani.

Mein Herz pochte laut und ich konnte jede kleinste bewegung dieses kleinen Muskels spühren, fast zeriss es mich als ich wieder Lubayas Blick stand halten musste. Mit ihrer strengen Art konnte sie einem echt angst einjagen, was zusammen mit der aufregung garnicht so gesund für mein kleines Herz war. Erleichtert atmete ich auf als sie den nächsten musterte.

An meine Ohren drang schließlich Avanis Lobpreisung. Meine Ohren zuckten und voller freude und motivation stimmte ich ihrem Lied mit bei. Ich dachte nicht darüber nach ob es vielleicht konsequenzen geben könnte, nein meine freunde war einfach zu groß als das ich es weiter hätte unterdrücken können. Außerdem bad ich sowieso lieber um Entschuldigung als um Erlaubniss zu fragen, was viellicht auch noch mit meinem relativ jungem Alter zusammen hängen könnte. Avani verstummte und somit auch ich, mein Blick folgte ihrem, sie sah zu der Alpha, diese machte kurz den anschein als würde sie Avani zerfetzen wollen, schien sich dann aber wieder zu beruhigen. "huii.. das war knapp.. " gab ich leise von mir aber immerhin noch so laut das Avani es hören konnte. Es schien noch spaßig für mich zu werden und vielleicht auch etwas schmerzhaft wenn ich es mit dem ärgern übertreiben würde.

'Ihr bleibt alle hier und ruht euch aus!' drang Lubayas Befehl zu meinen gehör durch. ~Waaas ?! jetz ausruhen ? Das geht nicht ich bin viel zu energiegeladen jetzt dafür!~ dachte ich empört, was man meinen wölfischen Gesichtszügen sogar ohne probleme ablesen konnte. Anschließend zermürbte ich mir mein kleines Köpfchen indem ich überlegte was ich so lange anstellen könnte bis die Alphas wieder da sind.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Dez 13, 2014 12:34 am

Die junge Wölfin tapste umher und gesellte sich zu den anderen Rudelmitgliedern. "Hey Avani!", rief sie freudig und kuschelte sich ins weiche Fell ihrer Schwester. Sie liebte sie sehr und war froh, nun ein neues Leben mit ihr beginnen zu können. Nach kurzer Zeit setze sie sich, schnaubt leicht und blickte sich erst einmal um. ~So schön hier~ dachte Nivari und beobachtete das Geschehen um sie herum. Es war ein komisches aber dennoch ein tolles Gefühl ein neues Gebiet erkunden zu können und wieder in einem Rudel zu leben, wenn gleich es ihr noch fremd vorkam. "Ein schönes Gebiet, ich kanns kaum erwarten hier alles auf den Kopf zu stellen und alles zu entdecken!". Sie sprühte vor Energie und es fiel ihr sichtlich scher diese zurück zu halten. Geduldig wartete sie und blickte dann zu Avani und Snow.
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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Dez 22, 2014 7:33 am

Avani hatte das Gefühl das sie unter den Blicken von Lubaya und Darz schrumpfen würde. Als dann aber Snow mit einstimmte fühlte sie sich wieder etwas sicherer und gewann wieder einen kühlen Kopf. Letztendlich fand sie den Mut das Lobesliedchen zu beenden um sich der eventuellen Konsequenz zu stellen.
Aber es geschah nichts.. Lubaya schien sich wieder zu beruhigen, doch dieses kalte Lächeln sorgte für einen faden Beigeschmack...


„Aber sowas von knapp.. verdammt was ist denn in mich gefahren..", gab Avani fast Lautlos mit unterwürfig gehaltener Rute von sich und fügte besorgt hinzu: „Jetzt wird sie mich sicher bis zu meinem Lebensende zerfleischen wollen.."


Als sie die Anordnung Lubayas vernahm senkte sie nur den Kopf.. - sicher ist das jetzt die Konsequenz dafür das ich meinen Fang nicht halten konnte.. wir sind doch allemal zu fit um uns zu erholen.. - ging es ihr durch den Kopf und beobachtete aus den Augenwinkeln wie die Schönheit mit scheinbar kaltem Herz mit ihrem Gefährten aufbrach und hinter der Hügelwand verschwand.


Eine wohlbekannte Stimme riss sie aus den Gedanken und als Avani aufblickte tapste ihre geliebte Schwester auf sie zu um sich auch gleich in Ihr Fell zu kuscheln.
Ein kurzes brummeln und gewusel folgte indem sie um Snow tobten, um diese in das Spiel der Jugend einzuladen, ehe sie und Nivari sich fast Zeitgleich hinsetzten. Avani betrachtete ihre Schwester wie sie die Landschaft betrachtete und in sich aufnahm.



„Ein schönes Gebiet, ich kanns kaum erwarten hier alles auf den Kopf zu stellen und alles zu entdecken!", ertönte Nivaris Stimme schließlich. Avani blickte von Ihrer Schwester zu Snow und grübelte, dabei meldete sich ihr Magen zu Wort.



„Naja.. Lubaya sagte ja wir sollten uns ausruhen... und für Futter zu sorgen gehört ja eigendlich zum Ausruhen können dazu.. was meint ihr??", vergewisserte sie sich vorher bei den anderen beiden.
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Jan 02, 2015 2:57 am

Leicht zuckten seine Ohren als er leise die entzückende Stimme seiner Gefährtin hörte. Wenn sie flüsterte klang sie bei weitem nicht so abweisend und hart wie normal. Wiedermal huschte ihm eine Art lächeln über den Fang als er sich nun Lubaya zu wandt.

"Nun, heute ist schließlich ein besonderer Tag. Alle sind etwas aufgeregt und froh entlich eine neue Heimat gefunden zu haben.", antwortete er ihr schließlich auf ihre Frage.

Dann beobachtete er Lubayas verhalten als Avani's Lied ertöhnte. Fast schon automatisch spannten auch seine Muskeln sich an. Anders als er schien Lubaya den Gesang als eine Art herrausforderung zu werten. Als Lubaya sich schließlich wieder etwas beruhigte als sie die unsicherheit in Avani's stimme bemerkte entspannte auch Darz sich wieder. Zwar hatte er es nicht als angriff gewertet, hätte aber sicher nicht zu gelassen das seiner Gefährtin irgendwas passierte.

Nachdem sich die angespannte Situation wieder etwas legte und Lubaya's Stimme erneut ertöhnte Blickte er zu ihr. Etwas verwundert war er dann doch über ihre Entscheidung, da das Rudel noch recht fit war. ~Sie will sie warscheinlich bestrafen für ihren Fehltritt.~ , wertete er schließlich ihren Entschluss.

Darz setzte sich ebenfalls in bewegung und lief gleich auf mit Lubaya. Immer wieder sah er zu ihr. "Ich glaube nicht das Avani, oder irgend eine andere Fähe, es wagen würde dich herauszufordern, Honey. ", sagte er schließlich noch mit ruhiger, besänftigender Stimme zu ihr und Blickte sich dann in der Gegend um.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Feb 04, 2015 6:09 am

(sorry das durch mich das RPG so lange an einer Stelle hängen geblieben ist, bei mir ging es drunter und drüber Rolling eyes )

Darz lief gleich mit ihr auf. Lubaya spürte wie er immer wieder zu ihr herüber sah.. jedoch wollte sie erstmals seinen Blick nicht kreuzen. Sie war einfach noch zu sehr verärgert und wollte ihre Laune nicht an Darz auslassen. Als er sie jedoch direkt ansprach blieb sie mit bebenden Muskeln stehen. Sie machte sich groß und hörte ihm zu, jedoch blickte sie ihm, solange sie zuhörte, nicht ins Gesicht sondern wand ihren Blick in die Ferne. Seine Stimme wirkte beruhigend und seine Aussagen reflektierten sie.. er wusste einfach zu gut was in ihr vorging, so, als hätte er sie selbst geschaffen..


Nachdenkliche Stille folgte.


Schließlich erhob Lubaya ihr Wort und schenkte ihrem geliebten Gefährten ihre volle Aufmerksamkeit:


„Du hast recht... sie wäre dumm wenn sie dies täte, aber es kann auch nicht schaden einer Herausforderung vorzubeugen..“, wieder schwieg sie kurz und kramte in ihren Gedanken, dabei folgte sie dem Blick ihres Gefährten, welcher die Umgebung zu analysieren schien.


„Ich bin hungrig, habe aber keine Lust das wir unsere Qualitäten zum Jagen verbrauchen“, knurrte sie amüsiert, „Lass uns doch eine Fährte aufnehmen ehe wir das Rudel zu uns rufen und testen, wie viel solch eine Alphaposition ausmacht?!“
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Nov 20, 2015 5:58 am

Wie ich hier rein gekommen bin weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass mich die Äste überall gepiekt haben und ich ein Blatt im Maul hatte. Ich weiß nicht mal mehr, wieso ich in diesem Busch war, was ich aber weiß, dass dieser laut raschelte, als ich versuchte mich zu befreien. Irgendwann plumpste ich heraus, es muss laut gewesen sein, denn einige Vögel flatterten aufgeregt weg. Langsam rappelte ich mich auf, spuckte das Blatt aus und schüttelte das Geäst aus meinem Fell. Anschließend betrachtete ich die Umgebung. Sehr konnte ich sie nicht erkennen, ich sah im Moment nur verschwommen, was aber zu Hälfte normal war.

Als sich mein Auge langsam wieder beruhigte tapste ich neugierig den kleinen Hügel hoch und stockte. Nein, was war das denn? Drei Wölfe? Ich zog den Schwanz ein und machte mich klein, wollte am liebsten sofort wieder in den Busch hüpfen. Immerhin schienen diese um einiges Älter zu sein als ich. Mein Vater sagte immer, ich solle mich von Rudeln fern halten. Mehr wusste ich allerdings nicht über Rudel, da er darüber nie redete. Eilig schaute ich zurück zum Busch. Ob er mich beobachtete? Ihm würde es sicher nicht gefallen. Er so stolz und stark und sein Sohn so ein Feigling. Ich schluckte, entspannte mich langsam und nahm all meinen Mut zusammen.

Langsam schritt ich auf die fremden Wölfe zu und legte die Ohren an. Ich ging in eine geduckte angriffslustige Haltung und zeigte Zähne. Außerdem wandte ich meinen Kopf zur Seite und zeigte ihnen mein Totes Auge, so dass sie das gesunde nicht mehr sehen konnten. Ich knurrte laut und aggressiv, zumindest versuchte ich es. Inständig hoffte ich, dass diese Wölfe naiv und abergläubisch wären und mich ebenfalls für einen Dämon halten würden. Ich wusste nicht was ein Dämon ist, jedoch schrien es die panischen Tiere immer wenn ich sie so ansah.

Durch diese Haltung hatte ich die Wölfe allerdings nicht mehr im Blick. Ich konnte nur noch erahnen was sie taten, da ich bis auf ein paar schwammige Umrisse und nur wenige Konturen gar nichts mehr von ihnen sehen konnte.
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Wulff
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Nov 20, 2015 6:45 am

Majestätische fließende Bewegungen, die die Muskeln unter dem Fell des Grimms spielen ließen. Ein kühner selbstsicherer Blick, welcher seine Umgebung analysiert und fremden Respekt einflößt so wie ein kräftiges Gebiss, um seine Feinde zu zermahlen..
Ein wahrlicher Riese, ein Prachtkerl für seine Art, was ihm so zahlreiche ehrfürchtige Namen einbrachte, welche Wulff zum Grimm machten. Er der listige böse Wolf dem schon unzählige junge meiden geopfert wurden oder ihm zum Opfer fielen. Wulff liebte diese Ehrfurcht, die Überlegenheit ganz zu schweigen, jedoch langweilte es ihn auch manchmal da jeder ihm, auf Grunde seines voreilenden Rufes, alle aus dem weg gingen und ihn nicht herausforderten...

Selbst sein kleines Erbe, welcher übrigens auch irgendwann ein Riese werden würde - was seine großen tapsigen Welpenpfoten verrieten - wurde bereits von so einigen Geschöpfen dieser Erde gefürchtet, was den werten Rüden doch schon recht stolz machte, auch wenn er das offen niemals zeigen würde.
Aus seinen Gedanken zurückkehrend blickte er zu seinem Sohn... äh Moment mal... wo war der Überhaupt...

„Das sich dieser Bengel nicht mal für fünf Minuten einem vernünftig folgen kann, ohne gleich auf Krabbeltierchen Jagd zu gehen...!“ schnaufte Wulff leise in sich hinein und hielt in seinem Schritt inne.

Seine tiefgelben Augen suchten die Umgebung ab. Hinten an einem Hügel konnte er dann schließlich Pfotenabdrücke ausmachen die nur den tapsigen Welpenpfoten seines Erben angehören könnten. Mit einem tiefen Schnaufen machte Wulff kehrt. Als er sich dem Hügel näherte stachen ihm Plötzlich süßliche Gerüche in die Nase...

„Was zum..“, flüsterte Wulff und bewegte sich leise mit spielenden Muskeln und aufsträubendem Fell auf den Hügel zu und folgte den schritten seines Sohnes ins Unterholz. Der Geruch von Weiblichen Artgenossinen wurde stärker, denn der Wind stand für ihn günstig. Schließlich suchte er sich einen Platz von wo aus er gute Sicht hatte, aber ihn niemand wahrnehmen konnte.
Auf der Anderen Seite konnte er drei junge Fähen und seinen Sohn ausmachen...

~ und schon wieder hat er sich in Schwierigkeiten gebracht... aber gut... er muss seine Lektion lernen... ~

„Wehe ihr krümmt meinem Sohn ein Haar !!! Dann seid ihr des Todes...!“, knurrte er stumm mit gesträubtem Fell und bebenden Muskeln und beobachtete wie sein Sohn sich aufbaute um die Fremden einzuschüchtern... was in seinen Augen jedoch ehr einen niedlichkeitsfaktor auslösen könnte... je nachdem wie die Damen der Schöpfung gestrickt waren... jedenfalls war er auf sämtliche situartionen Vorbereitet und bereit einzugreifen, falls es kritisch werden würde...
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Snow
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Nov 20, 2015 3:30 pm

Etwas verwirrt saß die junge Fähe mitten in dem gewusel der beiden Geschwister. Es dauerte etwas, bis sich ihre Verwirrung legte und sie tatsächlich auf das Spiel eingehen wollte, doch ehe sie mitmischen konnte hatte das hektische, spielerische verhalten der anderen beiden Fähen sich auch wieder gelegt. So blieb Snow, welche grade aufgestanden war, eigentlich nichts über als sich wieder hin zu setzen und sich damit ab zu finden das sie diesmal wohl leider ein Spätzünder war, der nun das beste verpasst hatte. Doch es würde wohl noch andere Gelegenheiten geben in denen die junge Fähe sich austoben könnte.

Man nehme da einfach Avanis nächsten Vorschlag was das Jagen an ging. "Hmm wohl war. " meinte die junge Fähe zu dem Vorschlag. " Zumal das dann ja nur zeigen dürfte wie Teamfähig wir sind und wie gut das Rudel schon zusammen arbeitet. " stellte sie amüsiert fest. Die Regelung mit dem ausruhen hatte ihr so oder so nicht gefallen und für irgendwelche Flausen war die junge Fähe eigentlich fast immer zu haben. Jung und unerfahren wäre wohl auch ein gutes Motto für sie.

Die junge Fähe sah kurz auf und spitzte ihre Ohren. Aufmerksam verfolgte sie mit ihrem Blick ein paar Vögel welche vor irgendetwas flohen. Vermutlich sowieso nur ein falscher Alarm. Vögel waren immerhin nicht die schlausten Geschöpfe dieser Erde. Eben ganz was anderes als so ein Wolf. Die Ohren der Fähe senkten sich also wieder etwas, wahren dabei aber immernoch aufmerksam. Als etwas kleines pelziges auf die kleine Gruppe zutappste hielt die junge Fähe es zunächst für einen äußerst dummen Hasen. ~Nanu?  Möchte der Hase etwa Wölfchen spielen?~ fragte sich die junge Fähe als das kleine pelzige etwas anfing zu knurren. Sollte dies etwa angseinflösend sein? Snow kämpfte mit sich. Sie versuchte sich wirklich zusammen zu reißen, lachte dann aber doch los. Der kleine Welpe, welchen sie nun doch als solchen erkannt hatte, glaubte doch wohl nicht das er ihr oder den anderen beiden wirklich Angst einjagen konnte wenn dieser mit seiner knuddeligen knurraktion fertig war. Zugegeben,  das Auge des kleinen Rüden sah wirklich alles andere als gut aus, doch selbst in ihren jungen leben hatte die junge Fähe leider schon schlimmere Verletzungen gesehen. Dies zwar nicht bei so jungen Wölfen, doch einige ihrer Artgenossen kannten nunmal keine Gnade. So wie Snow, welche sich köstlich amüsierte über die Aktion des kleinen Rüden.

Schnell versuchte sie sich wieder ein zu bekommen und schritt langsam auf den kleinen Drops zu. "Und was soll das werden wenn es fertig ist kleiner? Möchtest du etwa das wir uns bewusstlos lachen?  " fragte die junge Fähe amüsiert und etwas neckend, während sie sich den Duft des jungen Rüden einprägte. Irgendwie kam ihr dieser Duft doch recht bekannt vor, doch wirklich einordnen konnte sie diesen im Moment nicht. Automatisch Schritt die junge weiße prüfend um den kleinen herum und musterte ihn ausgiebig. ~Wo ist den seine Mutter?  So einen kleinen Drops kann man hier doch nicht alleine herum laufen lassen. Ein anderer Rüde würde ihn wohl möglich mit einem happen verschlingen. ~ überlegte Snow und ließ ihre leuchtend grünen Augen die Gegend prüfen, nachdem sie wieder vor dem kleinen knurrend pelziges Wolfswelpen stand.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Nov 21, 2015 2:48 am

Als die Fähen sich dazu entschlossen hatten einen kleinen Beutezug zu wagen vernahm Avani ein Rascheln in einem Gestrüpp hinter ihnen, erst ganz leise, dann wurde es lauter. Der Busch fing sogar an zu wackeln. Verschreckte Vögel stiegen empor..


„Na sieh mal einer an“, schnaufte sie vergnügt, „da scheint ein kleiner Happen den Weg in unsere leeren Mägen zu suchen...“


Neugierig wandte sie sich um und positionierte sich in Lauerstellung. Leicht geduckt mit aufgestellten Ohren und angehobenem Hinterteil verharrend - bereit jeden Moment auf das herauskommende Objekt zu stürzen. Ihre bernsteinfarbenden Augen, welche starr auf das Gestrüpp gerichtet waren verengten sich. Ihr Herz pochte gegen ihre Brust...
Avani war in eine Art Trance verfallen und nahm die anderen beiden Fähen um sie herum kaum wahr. Und dann... ja was dann aus dem Strauch purzelte verdutzte sie doch sehr... Grade so konnte sie sich noch zusammennehmen, nicht auf das Schwarze Knäuel loszustürzen...

Avani beäugte das Fellknäuel skeptisch...

Ein seltsames Gesicht hatte es. Warum sie das so empfand konnte sie jedoch auf Anhieb nicht begreifen, da sie nur für einen Kurzen Moment sein Gesicht ganz erspähen konnte, die Ohren wirkten viel zu groß, ähnlich wie bei einer Fledermaus, die Glieder recht schmal und mager, große tapsige Pfoten...


Avani richtete sich auf... „Also fressbar schaut anders aus... he.. das ist ja ein Welpe...“


Das kleine schwarze Fellknäuel kauerte sich kurz zusammen und wirkte desorientiert und verunsichert, doch von jetzt auf gleich schritt der Welpe auf sie zu und wurde aufmümpfig, dann sah sie warum sie ihn so eigenartig fand... Der Zwerg hielt ihnen sein entstelltes, warscheinlich blindes Auge entgegen und wollte furchteinflößend wirken, er gab sich aber auch wirklich alle Mühe furchteinflößend zu sein...

Avani ward schon etwas schockiert das der Kleine so aussah, aber verängstigt ward sie noch lange nicht. Fragend blickte sie kurz zu Snow und ihrer Schwester. Nivari schaute recht verdutzt drein, blickte dann zu Avani, ganz kurz sah sie entschuldigend zu ihre Schwester und wand sich ab von der Gruppe... Avani schloss aus diesem kurzen Moment das ihre Schwester grade keinen Nerv für solch eine Situation hatte und lieber einen eigenen Beutezug veranstaltete und sich auch viel lieber die Umgebung ansehen wollte, als Babysitter für einen dahergelaufenen Welpen zu spielen..

Snow machte einige Schritte auf das Fellbündel zu und machte sich lustig. Naja wer konnte es ihr übel nehmen...




~ Wo nur die Eltern stecken?? das Revier ist keines wegs markiert... ob ein anderes Rudel ebenfalls dieses Gebiet als eigen betrachten will ~, ging es ihr durch den Kopf.


„Sag mal Kleiner... meinst du nicht, es wäre mehr von Vorteil wenn du uns mit deinem gesunden Auge gegenüber stehen würdest? Also.. ich meine ja nur.. ich kann nicht dafür garantieren das Snow dich vor lauter Lachen nicht aus versehen verschluckt, nur weil du es nicht kommen sehen hast..“, gab sie dem Zwerg einen Hinweiß, „Wo sind überhaupt deine Eltern?“


Avani blickte zu Snow und flüsterte so das nur sie es hören konnte: „ Wenn Lubaya ihn findet wird sie ihn warscheinlich verspeisen..“



(Navari ist für längeren Zeitraum als Wanderin eingestuft, da sie Momentan nicht viel Freizeit hat. Daher habe ich eine Absprache mit ihr getroffen und ihren Part übernommen)
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Morten
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Nov 21, 2015 5:37 am

Ein kühler Wind blies Morten um die Ohren, während er sich vor allen Regentropfen, Pfützen und der Kälte unter einem knorrigen Baum Schutz gesucht hatte. Dieser Baum war nicht nur eine gute Möglichkeit um von jedem Wetterumschwung etwas sicherer zu sein, da ein großer, breiter Ast heruntergekracht war und dieser den Regen gut abfing, sondern auch weil Morten von hier aus einen guten Blick auf die Eindringlinge hatte, die sich keine vierundzwanzig Stunden in 'seinem' Land befanden. Morten mochte keine Fremden, schon gar keine, die sich mit einer Selbstverständlichkeit in ein neues Land bewegten, das so vermeintlich unbewohnt war, als würden sie tatsächlich glauben, dass es noch niemand für sich beansprucht hatte.
Er hasste diese Besitzansprüche, gut gegen ein ganzes Rudel hatte er kaum Chancen, doch falls sich die Gelegenheit ergeben würde, würde Morten ganz sicher und ziemlich deutlich auch seinen Standpunkt klar machen. Schließlich lebte er schon seit geraumer Zeit in diesem namenlosen Land, niemand hatte hier zu sein- so fand er.
Er hatte sich zwar weitestgehenst bedeckt gehalten, doch trotzdem sah er sich im Kern doch als Seele dieses Landes. Vielleicht sah er das auch ein wenig zu eng und ging zu hart mit dieser unausgesprochenen Regel des 'Zuerst-da-gewesens' um, doch er war schon immer eigensinnig gewesen.
Zudem hatten sich diese Wölfe nicht sehr unauffällig verhalten, dieses Geheule bei der Ankunft hatte man ja kaum überhören können, selbst mit mühe, abgesehen davon, dass sie sich auch sonst kaum leise verhalten hatten. Morten hatte sie schon seit ihrer Ankunft im Auge und hatte schon festgestellt, dass dieses Rudel aus Jungspunden bestand und diese kaum eine solche Lebenserfahrung wie er selbst mitbringen würden.
Er schnaubte abfällig, als er aus seinem versteck heraus den Blick auf das Alphapaar richtete, zumindest glaubte er, dass diese Wölfe es waren- schließlich waren es immer dieselben Verhaltensmuster, hoch erhobenen Hauptes, voller Stolz und sie strotzen geradezu von ... ja, von was auch immer.. Morten widerte das an, er konnte sich noch nie unterordnen, damals nicht und jetzt auch nicht- nicht der einzige, aber einer der Hauptgründe, warum er sich nie wieder einem Rudel angeschlossen hatte. Doch diese zwei, sie mochten nicht viel älter als 2 Jahre sein, das merkte man, Morten konnte also fast deren Vater sein.
Welch ein seltsames Rudel- sonst setzten sich doch stets die erfahrensten Wölfe durch , wieso also hier nicht? Wobei, wenn sie alle so jung waren, konnte kaum jemand erfahrenes den Posten übernehmen.
Seine gelben Augen richteten sich weg von dem Alphapaar und er glitt über den Rest des Landes, den er von hier aus überblicken konnte.


Zuletzt von Morten am Mo Nov 23, 2015 5:02 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cola
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Nov 21, 2015 7:59 am

Es war... nein es ist sehr peinlich für die (Beta) Wölfin dieses Rudels, aber sie hatte sich komplett verlaufen gehabt. Dabei wollte sie doch nur kurz nochmal diese seltsamen Beeren betrachten und zack waren die anderen Weg gewesen und ihr verfluchter Nebel, war so träge, dickflüssig und schwer in der Luft gewesen, da konnte sie nicht mal zwei kurze Schnauzen weit gucken. Und vom Geruch ganz zu schweigen hatte sie nichts mehr mit bekommen, der war genauso weg wie ihre Gestalten oder Pfotenspuren. Das war ziemlich verblüffend gewesen für sie, aber was sollte es.

Verwunderlich war dieses Land auch und endlich hatte sie Pfotenspuren gefunden die nach Snow rochen und denen war sie gefolgt und es wurden immer mehr, zum Glück hatte sich der Nebel auch soweit gelichtet das sie endlich wieder, wenigsten vier lange Schnauzen wieder sehen konnte. War dies ihr neues Zuhause? Es sah schön aus und von irgendwoher roch sie auch die anderen.

Kurz hielt Sie inne neben einen Blaubeerbusch, dessen Beeren noch träge am Busch hingen. Die Fähe beugte sich über einen Ast und zog die Beeren herunter in ihre Schnauze und aß diese zufrieden, hach Blaubeeren liebte sie ganz besonders so war das eben! Sie leckte sich über die Schnauze und blickte sich um, dort etwas weiter entfernt von ihr war ein Baum dessen Äste offenbar, einer zu mindestens, abgebrochen waren und schwer runter hing. Was versteckte sich hinter diesen Ästen? Nun das wollte sie auch nicht raus finden, jetzt war etwas andere wichtiger.

Die Fähe seufzte sollte sie sich bemerkbar machen? Ja sollte sie definitiv! Langsam erhob sie ihren stolzen Kopf nach oben und fing melanesisch an zu heulen „Ich habe den Weg zurück zu euch gefunden, ich bin wieder da! Wo seit ihr?“ heulte sie hinaus zu den Himmel.
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Nov 21, 2015 8:47 pm

Nachdenklich musterte der große besonnene Rüde seine Gefährtin, sie war nicht die ausgeglichenste, doch vielleicht benötigte man dies als Alpha. Darz hatte sich nie als solchen sehen wollen, in seinem alten Rudel hatte er immerhin unter der Fuchtel seines Bruder gekämpft. Scheinbar zogen ihn solche ja man möchte sagen unruhigen Charaktere an.
"Es würde an Selbstmord Grenzen wenn sie dich wirklich herausfordern würde. " gab der große nun leicht amüsiert von sich. Auch er würde sich lieber nicht mit Lubaya anlegen, was nun weniger am Kräfte Verhältnis lag, sondern eher daran das sie eine Fähe war und es eben verlockenderes für ihn gab als einen Kampf.

Ein amüsierte lächeln trat auf die Leftzen des großen recht bärig wirkenden Rüden als seine Fähe mit ihrem Vorschlag kam. " Keine schlechte Idee." fing der Rüde an, nun sie kam ja auch von seiner geliebten Fähe, da konnte sie kaum schlecht sein. "Zumindest könnten wir so das Zusammenspiel beim jagen beobachten und vielleicht die Positionen besser verteilen. " teilte Darz seine Überlegungen der hübschen Fähe mit. Abgeneigt war er also nicht von ihrer Idee. Es dürfte allerdings wie man merkte bei ihm wohl andere Hintergründe haben als bei der hübschen Fähe mit eiskalten Herzen. So musste sie jedenfalls für fremde wirken.

Das Lächeln verschwand von seinen Leftzen als er erneut die gegen um ihn und seine geliebte herum analysierte und die Luft nach Neuigkeiten überprüfte. Seit er hier war, hatte er das Gefühl unter Beobachtung zu stehen und meist täuschte sich der junge aber dennoch erfahrene Rüde nicht. Da er aber noch keine Beweise hatte um explizit nach einem Spion oder der gleichen zu suchen, verschwieg er diese Tatsache der Schönheit neben ihm mal lieber. Solange sie nichts bemerkte, bestand immernoch die Chance das Darz sich irrte.

Leicht aus seinen Gedanken über den Spion gerissen, schnellten seine Ohren empor und wandten sich in die Richtung aus der ein melancholisch jaulen an sein empfindliches Gehör trat. Der Kopf des Rüden folgte der Bewegung der Ohren, welche schon bald die Position oder eher die Richtung ausgemacht hatten aus der das heulen kam. Es war eine junge Fähe seines Rudels. Der Blick des Rüden zeugte nicht grade von Begeisterung, doch soweit ihm bekannt hatte die junge Fähe eine Schwester im Rudel, oder eben etwas in der Art. Höchst wahrscheinlich würde diese auf den Ruf reagieren. Als Alpha hatte man nun einfach anderes zu tun als ständig dafür zu sorgen das alle Damen bei sammeln blieben. Zumal einige von ihnen einfach zu leicht abzulenken waren. Der Nachteil eben wenn man in einem Rudel war, wo man selbst der einzige Rüde war. Manches mal sehnte ich mich ja dich nach männliche Unterstützung.
Leise schnaubte er und schüttelte seinen markanten großen Kopf. Das würde sich schon klären.. Wo war er grade gewesen mit seinen Gedanken? Ach ja.. Der Spion.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Nov 22, 2015 12:58 am

Darz's Worte besänftigten die Rote und als er dann auf ihren Vorschlag einging und sie den Fang zum Himmel erhoben hatte um das Rudel zu rufen, ward sie wieder tiefenendspannt..

Er ward einfach ihr Anker.. ihr Fels in der Brandung, der es immer wieder schaffte, sie von 100 auf 0 runter zu bringen, was sonst niemandem gelingen würde, selbst ihren Eltern ward es nie gelungen.. Wahrlich, in ihren jungen Jahren konnte sie durch die Kampfausbildung, mit Hilfe ihrer blitzartigen Geschicklichkeit, gut austeilen, auch wenn sie selber so einiges einstecken musste. Doch diese Misserfolge prägten sie und feilte sie selber immer weiter aus. Wenn er nicht wäre, würde sie warscheinlich stehts in ihre alten Verhaltensmuster aus dem Geburtsrudel ihrer Eltern verfallen, welches doch tiefer in ihren Knochen steckte als sie es jemals zugeben würde. Wenn er nicht wäre... ihr Ruhepool... sie würde alles und jeden auseinander nehmen, was sich ihr in den Weg stellte. Auf Leben und Tot... so wie sie es gelernt hatte...


Da standen die zwei nun und warteten auf ihr Rudel. Mit einem tiefen Seuftzer ließ sich Lubaya auf ihre Hinterläufe nieder, wobei ihre hellblauen Augen ihren Liebsten verschlangen. Für einen kurzen Moment wirkte es sogar so als wäre das Licht der Freundlichkeit wieder in den ihren Augen aufgeflammt. Doch konnte dies auch nur eine Täuchung gewesen sein, da sie bei seiner Größe doch leicht hinauf schauen musste.


~ irgendwas stimmt nicht mit ihm..~ dachte sie als sie ihren Gefährten so ansah. Für einen kurzen Moment wirkte es auf Lubaya, als wäre ihr geliebter Darz angespannt, sodass sich ihr Nackenfell aufstellte.
Jedoch wurde der kurze Moment unterbrochen von einem Aufheulen einer Fähe.. das zarte Stimmchen kannte sie bereits. Ihr Blick muss in diesem Moment genau so unbegeistert gewirkt haben wie jener von Darz als der Klang des Rufes an ihre Ohren drang. Erneut entglitt der Roten schönheit ein Seuftzer, ehe sie sich an ihren Liebsten schmiegte... eine Geste die sie nur zeigte, wenn sie beide alleine waren... eine Geste die in ihrem Rudel im beisein anderer Wölfe als Schwäche galt... dieses Verhalten steckte ebenfalls noch tief in ihren Knochen, allerdings ward sie auf einem guten Weg ihre Vergangenheit etwas zu durchbrechen und ihren eigenen Weg zu wählen...
Jedoch ward dies eine sehr schwere herausforderung für sie, wenn man Jahre lang so gelebt hatte.


„Liebster was beschäftigt dich? Du wirkst angespannt auf mich.“, angeschmiegt blickte sie an ihrem Gefährten hoch, ihr Nackenfell noch immer gesträubt... schließlich löste sie sich von ihm und schleckte ihm einen Liebevollen Kuss über die Augen
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Nov 23, 2015 4:36 am

Viel konnte der Welpe nicht erkennen. Er sah nur noch einen großen weißen Fleck, auf einem bräunlich-orangen Hintergrund. Langsam kam dieser Fleck auf ihn zu, aber die Haltung verlor Asael nicht. Der Welpe hielt weiter an seiner Maskerade fest und versuchte so angsteinflößend wie möglich zu wirken. Scheinbar klappte es, zumindest bei einer. Assel sah, wie sich ein kleinerer Fleck von dem großem abspaltete und sich dann in Luft auflöste. Die wirkliche Reaktion Nivaris konnte er nicht erkennen.

Selbst als der große Fleck langsam näher kam und Konturen annahm. Ließ Assel die Maske nicht fallen.

„Ich bin kein Welpe....“

knurrte er, als Avani bemerkte, dass er eben doch einer sei.

„... ich bin ein....“

Ein tiefer Seufzer unterbrach sein Gesprochenes, als Snow hinzu kam und fragte, ob sie sich wortwörtlich tot lachen sollen. Er senkte kurz den Blick, da er nun doch einsah, dass er diesmal wohl keine Chance hatte. Wölfe waren eben zu schlau dafür. Kurz dachte er an seinen Vater, es wäre eine Schande, wenn Asael jetzt Angst zeigen würde. Allerdings saß ihm gerade ein riesen Kloß im Hals. Zwei Wölfe, die er, da er seinen Kopf wieder drehte nun erkennen konnte. Zwei Fähen um genau zu sein. Die eine stand fast über ihm und die andere zog lauernde Kreise um ihn.

Unbewusst machte er sich kleiner, ließ die Ohren leicht hängen. Der Kloß in seinem Hals wurde immer größer. So sehr er sich wünschte, sein Vater würde das gerade nicht sehen, so wünschte er sich doch auch, dass dieser gerade hier wäre. Schnell hob er den Blick wieder, als Avani ihn ermahnte, die beiden doch lieber anzuschauen. Aber wen sollte er den anschauen, die Fähe die um ihn herum schlich, oder die Fähe die über ihm stand.

Es dauerte nicht lange, da hatte Asael sich entschieden. Schnell drehte er Avani den Rücken zu und folgte Snow mit seinem Blick. Seine großen Ohren hingegen drehten sich dabei fast wie Satellitenschüsseln, immer in Avanis Richtung. Würde sie sich von der stelle Bewegen, würde er es aufgrund des raschelnden Laubes sofort hören. Früher hatte er sich noch für die großen Ohren geschämt, da ihn andere Tiere immer deswegen hänselten. Doch schnell stellte sich heraus, dass er einen großen Vorteil durch diese hatte. Er konnte besser hören, als es so mancher glaubte.

So folgte er Snows Rundgang immer mit seinem Blick und drehte seinen Körper gegebenfalls mit. Solange bis Avani nach seinen Eltern fragte.

„.. meine Eltern....?“

stotterte der kleine und realisierte dann erneut, dass es wohl keine große Chance gab, dass sein Vater in der Nähe war. Warum musste er sich denn auch immer ablenken lassen. Er verlangsamte seine Bewegungen etwas und wirkte verunsichert. Dann flüsterte Avani etwas zu Snow. Sie glaubten vielleicht, Asael würde es nicht mitbekommen, aber seine großen Ohren, die immernoch auf Avani gerichtet waren, fingen einige Wortfetzen auf. Das gab ihm den Rest. Er ließ die Ohren hängen, kniff den Schwanz ein und kauerte sich leise fiepend im Laub zusammen.
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Wulff
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Nov 23, 2015 7:01 am

Wulff beobachtete das Geschehen mit skepsis. Jedoch durfte er erstmals nicht eingreifen, damit sein Erbe eine Lektion aus seinem Handeln zieht... und zwar eine die sich gewaschen hat.


Der hochgewachsene Koloss von Rüde konnte beobachten wie sich eine der weißen Fähen wortlos verabschiedete, eine andere trat näher an seinen Sohn heran...


~ moment mal... ~, schoss es Wulff durch den Kopf, ~ die kenne ich doch irgendwo her... ~


Nachdenklich rümpfte er die Nase. Als die weiße dann schließlich ihre Stimme erhob, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen... wie konnte ihm diese damalige Begegnung nur entfallen??
Einerseits erfreute sich der Rüde, die Weiße wieder anzutreffen, aber andererseits...
Sein Blick wanderte von der frechen Fähe zu seinem Erben... Na diese Begegnung könnte ihn natürlich etwas in Erklärungsnot bringen, immerhin hatte er damals noch kein kleines Anhängsel mit sich geführt.


Neben seinen Gedanken beobachtete er geduldig aber analysierend, wie sein Erbe so langsam eine Lehre aus seinem Handeln zog... oft genug hatte Wulff seinem Sohn getadelt aufmerksamer zu sein und nicht zu bummeln, oder geschweige irgendwelchen Käferchen hinerher zu bummeln. Oft genug hatte er ihm erklärt, was alles passieren könnte, wenn er einmal von einem Bären, von Menschen oder einem Rudel artgenossen aufgegabelt wird...


Seufzend schüttelte Wulff den Kopf und dachte bei sich: ~ dieser Bengel … ~



Nachdem sein Sohn begann sich zusammen zu kauern, fasste Wulff den Entschluss das Asael seine Lektion gelernt hatte. Erneut seuftzend baute sich der Riese zu seiner vollen Größe auf und trat mit gemischten Gefühlen aus dem Unterholz...


~ wer hätte gedacht das diese weiße Fähe mich noch immer so anzieht.. ~ ging es him durch den Kopf ohne sein Pokerface zu verlieren.


Mit bebenden Muskeln und selbstsicherem Blick trat er auf die Lichtung: „Ich hoffe du hast deine Lektion nun gelernt Bürschchen!“, wandte er sich mit einem strengem 'ich habe es dir ständig gesagt' unterton an seinen Sohn. Wesentlich freundlicher ging er jedenfalls auf die Damen der Schöpfung zu: „Seid gegrüßt My Ladys, ich hoffe Ihr seid nicht vor lachen gestorben. Verzeiht mir die Unannehmlichkeiten... mein Erbe hat von seiner verstorbenen Mutter keine Erziehung genossen...“, erneut warf er seinem Sohn einen Verärgerten Blick zu ehe er sich wieder an die holden Damen wandte: „Darf ich fragen was zwei Grazien wie Ihr, die eine schöner als die andere...“, sein Blick wanderte bei letzterer Aussage zu Snow, „...hier so alleine unternehmen, oder ist die Frage Euch zu persönlich?“, sich genüsslich die Leftzen leckend umkreiste er die zwei Fähen, wobei er besonders Snow nicht aus den Augen ließ.

Während er die Damen so betrachtete wäre er in diesem Moment eigendlich am liebsten ganz wo anders unterwegs, aber was sollte es, da musste er nun durch. Wenn sie ihn nämlich erkennen sollte, konnte er sich gut vorstellen wie Snow reagieren könnte... Nach der Umrundung setzte er sich zu seinem Sohn, geradewegs vor die Weibchen und hielt mit seinen gelben Augen festen Blickkontakt. Seinen Kopf nahm er runter, damit die Damen mit ihm auf Augenhöhe sein konnten. Kurz darauf ertönte in der Ferne eine Art Sammelruf...
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Nov 25, 2015 2:33 am

Der Blick der jungen weißen Fähe wurde doch etwas sanfter, als sie bemerkte wie ängstlich und schwach der Kleine sich nun gab. Zumal schien er sich die Worte von ihr zu Herzen zu nehmen, wobei man doch wusste das die weiße gerne ärgerte und nicht alles so meinte wie sie es von sich gab. Gut er war noch jung und vermutlich konnte er dies noch nicht so einschätzen oder war eben noch zu unsicher um sich vor einer frechen Wölfin wie Snow es war zu verteidigen. Dies würde er wohl aber noch lernen.

Avani ging da schon ganz anders auf den Welpen zu, sodass Snow sich fürs erste etwas zurück hielt. Ihr Mitleid mit dem jungen Rüden versuchte sie zurück zu halten, denn es war immerhin noch ein Rüde und diese verdiente einfach kein Mitleid, eher ein Arschtritt. So die Denkweise der jungen weißen. Auch hatte sie mittlerweile mit dem umkreisen des jungen Rüden geendet und war einfach neben Avani zum Stehen gekommen.

"Vermutlich würde sie so handeln... ja" stimmte Snow der anderen weißen Fähe neben sich zu. Lubaya war da eben ganz anders als diese beiden Damen hier. Sie hatte da doch mehr von einem Rüden als von einer Fähe.

Snows Ohren zuckten, als sie ein Geräusch vernahm. Aus dem Unterholz trat doch tatsächlich jemand auf die beiden Fähen zu. ~Klasse.. ein Rüde..~ dachte Snow nicht grade begeistert und legte prompt die Ohren an. Das Nackenfell der weißen sträubte sich automatisch etwas und ihre Augen, welche nun giftiger den je wirkten, verfolgten jede noch so kleine Bewegung des fremden Rüden.
Merkwürdigerweise, kam dieser Fremde der jungen Fähe gar nicht so Fremd vor. Hatte sie ihn vielleicht mal irgendwo gesehen? Sich gar mit ihm gerauft? Doch an solche unwichtigen Rüden erinnerte sich Snow meistens nicht. Warum auch, wieso sich die Mühe machen und sich einen idiotischen Rüden einprägen.

Dieser hier hatte es aber wohl geschafft, denn Snow war sich sicher ihn schon mal irgendwo gesehen zu haben. Auch als der Rüde die Schnauzte öffnete, erkannte Snow ihn noch nicht. Zumindest schien dieser kleine Drops zu ihm zu gehören. ~Seltsam. Solche Rüden interessieren mich doch sowieso nicht... wieso behalte ich so einen im Gedächtnis?~ fragte sie sich und lauschte immer noch mit abweisender Haltung den Worten des Rüden.

Von seinen Worten her hatte er die beiden Fähen auch noch belauscht, sodass Snow ein leises knurren entfeuchte. ~ruhig bleiben..~ wies sie sich an, hielt dabei den Blick fest auf den Rüden gerichtet. Sie Hob ihren Kopf als er weiter sprach und auch ihre Ohren richteten sich leicht auf. "Nun werter Rüde, meine Wenigkeit möchte bezweifeln das die Gründe für dieses Unterfangen für Eure Ohren bestimmt sind. " faselte sie ebenso geschwollen wie es der Rüde tat, wobei man deutlich merken konnte wie sie versuchte dies leicht ins Lächerliche zu ziehen.

Zwar hatte die weiße ein gutes Benehmen gelernt und auch eine gute Erziehung genossen, doch dies zeigte sie sicher nicht in Gegenwart ihres neuen Rudels. Man wollte ja nicht für Irre gehalten werden, zumal diese Redensweise kaum zu einer Fähe wie sie es war passte. Da fühlte sie sich selbst etwas zu jung für.

Dass der Rüde sie so umkreiste gefiel der Fähe gar nicht, sodass sich ihre Ohren wieder anlegten. ~Typisch dieses verhalten, so Selbstbewusst als könne keine Fähe ihm wiederstehen.~ dachte Snow spottend, bis ihr dann doch langsam Dämmerte wer der Rüde war. Das Fell der weißen legte sich wieder sacht an ihren Körper und auch ihre Ohren stellte sie wieder etwas auf, als sie den Rüden welcher nun vor ihnen saß musterte um sicher zu gehen, das sie sich nicht irrte. Ein wölfisches Grinsen bildete sich auf ihren Lefzen und die weiße war wirklich kurz davor einfach los zu lachen. Eigentlich gab es auch nichts was sie davon ab hielt, nur ertönte dann der Ruf ihrer Alpha, sodass das Lächeln von Snows Lefzen wieder verschwand. ~Na da hat er ja einen schönen Klotz am Lauf.~ Dachte sie amüsiert, geschah dem Rüden recht. Das hatten sie dann von ihrem 'Wanderer'-Leben.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Nov 25, 2015 9:32 am

Snow bestätigte Avanis Befürchtung, sodass ihr erstmals der Apetit vergangen ward. Der Kleine konnte einem nur leid tun. Als er sich dann noch so zusammen kauerte hatte sie einen Kloß im Hals. Er schien eingesehen zu haben, das sein Plan des großen und bösen Monsters nach hinten los gegangen ward und er wirkte reumütig, nicht in der Nähe seiner Eltern zu sein.


~ Wie können wir dem kleinen Burschen bloß helfen, er wirkt so verloren..~ ,ward es Avanis Gedanke.


Ratlos blickte sie wieder zu Snow als sie plötzlich ein Geräuch vernahmen. Avanis Ohren schnellten in jene Richtung, gefolgt von ihrem überraschten Gesichtsausdruck. Ein hochgebauter schwarzer Rüde trat aus dem Unterholz hervor. Bei seinem Anblick wurde es der jungen Fähe etwas mulmig zu mute... dieser Rüde hatte etwas an sich was ihr so garnicht gefiel. Zögerlich mit gesträubtem Nackenfell trat sie einen Schritt zurück und nahm die Rute zwischen die Hinterläufe. Nun konnte sie aus den Augenwinkeln auch Snow besser ausmachen und fühlte sich somit etwas sicherer. Auch ihr Nackenfell hatte sich aufgestellt. Ob es jetzt ärger gab? Ob er jetzt dachte das sie seinen Welpen angegriffen haben? Doch es kam ganz anders:



„Ich hoffe du hast deine Lektion nun gelernt Bürschchen!“, tönten die Worte des Rüden in ihre Ohren. ~ Wie? Was ist das denn? Hat der uns etwa die ganze Zeit beobachtet?! ~ dachte sie bei sich wobei ihr ein knurriges schnaufen entglitt.


Als er dann in seiner altgesottenen Art grüßte und ihnen Honig um den Fang zu schmieren Schien, fragte sich Avani entgültig ob der Rüde schon einige Male gegen einen Baum gelaufen ward. Und dann verspottete er auch noch seine Verstorbene Gefährtin...
Besorgt schaute Avani zu dem Welpen.


~ Sich vorzustellen ist heute zu Tage dann auch nicht mehr in Mode, oder gar sich um seinen Nachwuchs zu sorgen... ~, hätte die junge Fähe dem Rüden am liebsten an den Kopf geschmissen, jedoch schluckte sie es hinunter, denn der Kerl ward ihr körperlich überlegen, außerdem ward sie keine gute Kämpferin...


Avani ward schließlich froh das Snow das Wort ergriff. Sie schien seit ihrem ersten Zusammentreffen um einiges Taffer zu sein als sie und für Begegnungen wie diese, ward Snow ihr grade die liebste beiwohnende Wölfin. Als Snow ebenso geschwollen begann daher zu reden um den Rüden zu verspotten, hätte Avani am liebsten losgejault vor lachen, unterdrückte es aber so gut es ging, da sie keinen Bedarf hatte, einer Auseinandersetzung beizuwohnen. Zudem ward dies auch keine passende Situration, wenn sie so umkreist wurden. Aus den Augenwinkeln erkannte Avani, das Snows Fell sich glättete. Allgemein wirkte sie … wirkte sie grade etwa erfreut? Avani stand die Verwirrung ins Gesicht geschrieben, besonders als sie ein Grinsen auf ihren Leftzen sah. Doch ehe sie Fragen konnte was hier überhaupt los war, ertönte Lubayas Ruf aus der Ferne, welcher Snows Grinsen erlöschen ließ...
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Do Nov 26, 2015 7:46 am

Die Ohren des älteren Rüden zuckten, als ein grelles Heulen die Luft zittern ließ. Dieses Rudel war wirklich sehr einfältig, dieses Geschreie und Gerufe- ob sie denn nicht glaubten, dass sie hier alleine waren? Ein so naiver Gedanke, der Morten beinahe schmunzeln ließ, aber nur beinahe.

Welch eine amüsante Begebenheit, dass sich ausgerechnet ein solch junges Rudel in dieses Land verläuft und dieses in solch lauter, barscher Weise für sich beanspruchte. Gerade jetzt. Morten konnte nicht begreifen, dass man sich so auffällig verhalten konnte, weder bewusst noch unbewusst. Eher noch glaubte er sie waren einfach viel zu jung um zu wissen, was gut für sie war- kaum ein Hauch an Lebenserfahrung, gerade in die Reife gekommen, die Morten selbst schon länger hinter sich gelassen hatte.

Mit einem Kopfschütteln richtete er die Aufmerksamkeit nicht länger auf den ruf, sondern schaute wieder hinab auf das Alphapaar, das sich zu seiner Verwunderung noch kein Stück vom Fleck bewegt hatte, lediglich die Fähe schmiegte sich an den Rüden. Ein lächerliches Verhalten, fand Morten- und dies brachte ihn nun wirklich dazu ein wölfisches Grinsen auf den Lefzen zu bilden.

Die Gerüche des Rudels hatten sich nun bereits in der gesamten Umgebung verbreitet, einige näher, einige weiter. Doch Morten kümmerte es kaum, weder ob er entdeckt wurde, noch ob sie ihn überhaupt in einer Weise bemerken würde. Er unterschätzte diese Wölfe sehr, er würde nicht im Traum glauben, dass sie schlau genug waren um ihn zu finden, und er glaubte kaum, dass sie überhaupt so weit dachten.

Es war ihm auch schlichtweg egal- er war hier zuerst gewesen, also würde er seinen bepelzten Hintern auch sicher nicht zuerst von hier weg bewegen. Dafür war er viel zu stur. Er berief sich immer noch auf das Recht des Zuerst-Daseins, gleichsam ein banaler Gedanke, doch er sah das schon immer etwas anders. Sein recht galt für ihn zuerst, erst dann das der anderen!

Er trat nun von einer Pfote auf die andere, verlagerte im Sitzen sein Gewicht ein wenig und ließ den Blick über die Baumreihen gleiten, die in der anderen Richtung lagen- Das Rudel hatte sich wohl ausgebreitet. Wie viele genau waren es eigentlich? Fünf? Sechs? SO genau hatte er nicht darauf geachtet, abgesehen davon musste er ihr Verhalten noch analysieren und sie ein wenig in seinen Gedanken ordnen, damit er schlau aus diesem Rudel wurde...
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