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 Die Heimat des Herzens "Ciyacor"

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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jan 30, 2017 10:04 pm

Es kam Avani vor, als würde die Zeit nie verstreichen. Alles schien so unendlich langsam zu sein. Selbst die Regentropfen, welche sich von ihrer Position aus einen Weg von den kargen Zweigen und den Ästen der Fichte vor ihr einen Weg zum Boden suchten, tropften schneller zu Boden.
Avani verkniff sich ein Schnaufen und versuchte konzentriert zu bleiben. Erneut suchte sie den Augenkontakt zu Snow welche sich, nachdem sich ihre Blicke Trafen, auf die Situation konzentrierte.

Aus der Ferne erklang plötzlich Wolfgeheul. Avanis Ohren schnellten nach oben. ~ Sky ~, ging es ihr durch den Kopf und blickte dabei wieder zu Snow, welche unruhig von einer Pfote auf die andere trat.
Dies ward wirklich ein blöder Moment, da sie beide ihre Position nicht verraten durften. Doch zum Glück gab es ja noch die Alphas. Darz erhob seinen Fang dem Himmel empor und gab den derzeitigen Standort frei. Es dauerte auch nicht lange bis sich jemand näherte. Ein Rascheln ging durch das Unterholz und einige letzte Laubblätter, welche noch an den kargen Zweigen Stellung gehalten hatten vielen zu Boden.

Avani rechnete eigentlich damit das Sky auftauchen würde, umso mehr ward sie überrascht das ihr Cousin Rhyse auf der Bildfläche erschien. Dieser warf einen Blick in die Runde und erspähte sie und Snow und machte sich dem Anschein nach ein Bild von dem, was hier vor sich ging. Die junge Fähe hoffte inständig das Rhyse keinen Blödsinn ausheckte. Sie versuchte mit ihm Blickkontakt zu halten. Einen kurzen Moment seiner Aufmerksamkeit warf sie ihm ein Kopfschütteln entgegen und einen mahnenden Blick, das er keinen Unfug anstellen solle. Doch er ignorierte sie gekonnt. Schritt statt dessen lieber dem Fremden entgegen und öffnete sein freches Mundwerk.
Avani bleckte ihren Fang.

Was sollte das denn?
War er vollends übergeschnappt?

Am liebsten wäre Avani nach vorn gesprungen und hätte ihn zur Rede gestellt. Wenn das so weiter geht würde das für sie wahrscheinlich noch richtig Folgen haben. Wenn es nicht nach dieser Aktion soweit kommen sollte. Man konnte ihr Ablesen was in ihr vorging.
Tatenlos verfolgte sie nun was rhyse ausheckte... das konnte alles doch nicht gut gehen.
Und als wäre das lose Mundwerk das Öl ins Feuer goss nicht genug, griff er den Alten auch noch an... Avani blickte zu Snow.

Was nun? Sollte Rhyse seine Gedankenlosigkeit ausbaden? Oder sollten sie ebenfalls angreifen? Sie kannte sich auf diesem Gebiet noch gar nicht aus.
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Morten
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Feb 12, 2017 8:11 am

Im Grunde war diese Situation die reinste Fas. Morten wusste ganz genau wie es ausgehen würde, sah es förmlich vor seinem inneren Auge. Die Welpen würden nichts einsehen und Morten war viel zu sehr in seinem Stolz und der Würde verletzt, sodass er kaum seine Wut bändigen könnte. Doch er wollte eigentlich nicht sein Leben riskieren in einem Kampf gegen den mindestens vierköpfigen Anteil Rudels. Er konnte kaum ahnen wer noch im Umkreis im Dickicht lauerte und nur darauf wartete den älteren Wolf zu reißen. Er allein könnte sich kaum gegen so viele Gegner auf einmal durchsetzen, wobei dies nicht nur sehr unehrenhaft von diesen Welpen wäre, sondern mehr als feige.
Er verzog die Lefzen zu einem Knurren, das hässlich die gelblichen Fänge entblößte und baute sich ebenfalls nun bedrohlich gegen die Wölfe auf, die vor und zu seinen Seiten standen. Er hatte keine Wahl, einfach davonlaufen verbot ihm seine Würde, trotzdem würde er sich nicht dazu herablassen blind in einen Kampf zu springen, wovon wohl jeder wusste, dass er ihn verlieren würde.
Gerne wäre er einer dieser Proleten, die die Kraft mit der Muttermilch eingesogen haben, die ohne weiteres fünf Gegner auf einmal bekämpfen –und wichtiger noch gegen sie gewinnen- könnten. Doch das war er nicht, und deshalb würde er auch nicht so naiv sein und den ersten Schritt machen.

Er brauchte jedoch nicht länger darüber nachdenken, denn ein weiterer Welpe kroch feige wie er war nun nach wohl längerer Beobachtung aus dem Gebüsch hervor und griff ohne lange Rede den älteren Morten an. Knurrend versuchte dieser sich weg zu ducken, doch dieser Angriff war zunächst viel zu unvermittelt gekommen und zusätzlich noch hinterrücks, was Mortens Meinung über dieses Rudel nicht nur in weitere Abgründe stürzte, sondern ihn auch darin bestärkte, dass er derjenige war, der im Recht stand.
Jemand der im Recht war griff schließlich nicht heimtückisch aus dem Hinterhalt an. Morten wurde vom Aufprall des Körpers von den Pfoten geschlagen, rutschte über den Boden, während der andere schon einen triumphierenden Gesichtsausdruck aufsetzte. Doch blieb der ältere Wolf nicht lange am Boden sondern katapultierte nun seinen Körper ebenfalls in einem mächtigen Sprung auf den Angreifer zu und riss diesen nun ebenfalls von den Pfoten, indem er ihn im Nackenfell packte und mit sich riss.
Hart prallte auch der andere Körper auf den Boden und Morten löste die Zähne aus dem Pelz des anderen, er hatte nicht vor diesen umzubringen, lieber sah er sich nun nach den anderen Welpen um- diese würden ihrem Freund sicherlich zur Hilfe kommen und Morten auf ebenso hinterhältige Art und Weise angreifen, und genau darauf wollte der Rüde vorbereitet sein, wenn es nun dazu käme. Er bleckte nur die Zähne und starrte mit aufgerissenen, wilden Augen zu den anderen herüber, während ein Grollen in ihm hinaufzog.
Weitere Anmerkungen sparte er sich, es dürfte ziemlich eindeutig sein, was er von dieser hinterhältigen und feigen Aktion hielt und dass er nichts mehr erwartete, als ebenso schmutzige Aktionen von den anderen Wölfen.
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Rhyse
Gamma
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Feb 17, 2017 6:53 am

Er hatte es tatsächlich geschafft. Sein Angriff war durchgegangen. Der Andere lag auf dem Boden und er streckte stolz und triumphierend die Brust raus. Doch dann, zu früh gefreut. Das nächste was er bemerkte, war ein leichter bis mittelstarker Schmerz im Nacken. Alles drehte sich, bis er seine Hüfte hart auf etwas aufschlug. Es war der Boden wie es sich herausstellte. Rhyse war leicht verwirrt und konnte noch nicht richtig schalten. Mit leicht leerem Blick schaute er nach vorne, sah wie sein Gegner sich von ihm abwand. Erst jetzt realisierte er was gerade passiert war, er muss zum Gegenangriff übergegangen sein. Okay, anscheinend wollte er sich nicht einfach so ergeben, sondern einen richtigen Kampf. Rhyse kam das gerade recht. Man sah seinem Gesichtsausdruck an, dass seine Laune zunehmend schlechter und die Kampfeslust größer wurde.

Im Augenwinkel bemerkte er Avani, welche wohl selber eher unzufrieden mit der Situation war und ihm, ja IHM den gebleckten Fang zeigte. Das brachte Rhyse nur mehr zum Brodeln. Was erlaubte die sich eigentlich, ihm die Zähne zu zeigen. Immerhin waren sie ja im selben Rudel, auch wenn Rhyse sich immer noch nicht damit abfinden wollte. Nichtsdestotrotz waren sie noch verwand, da hat man dem anderen nicht einfach die Zähne zu zeigen. Immerhin ist er ja auch ohne Widerstand…okay zwar widerwillig mit zum Rudel gekommen. Rhyse war immerhin noch nicht abgehauen. Hat es vielleicht mal versucht, aber immerhin ist er noch da.

Der Blick wanderte sofort wieder auf den Fremden zurück. Gut, dass dieser Rhyse nicht weiter beachtete. Die Eiskristalle fixierten mit ebenso kaltem Blick den Nacken des Fremden. Alter schien wohl nicht immer Kampferfahren zu sein. Wenn er eines von seinem……Erzeuger…gelernt hatte, dann, dass man dem Gegner niemals den Rücken zu drehen sollte. Aber genau das sollte Rhyse nun ausnutzen. Immer noch angestachelt, mehr als zuvor durch die Gedanken an diesen…Wolf…sprang er auf, machte einen Hechtsprung, visierte mit dem Fang den Nacken des Fremden an und versuchte diesen nun seiner Seitz zu Boden zu reißen.
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Feb 18, 2017 7:57 am

Tamas blieb weiterhin über Isabis stehen. Nun war es ihm egal wem hier was gehörte. Der Ausgang war zugeschüttet, vor Ihnen war ein ausgewachsener Artgenosse mit einer aggressiven Natur anderen gegenüber. Noch dazu war Roja schon so seinen Artgenossen, die männlich waren misstrauisch. Er würde diese kleine Gruppe beschützen, besonders da darunter ein Welpe war. Tamas knurrte und sah die Angriffsbereitschaft, würde er nun ausweichen würde dieser womöglich Isabis  und den Welpen treffen. Es war nicht so als würde Tamas keine Angst verspüren. Notfalls ginge es hier um Leben und tot wenn zwei Wölfe normalerweise kämpften oder bis einer oder alle durch Unterwürfigkeit ihren Platz darstellten. Tamas wich also nicht aus und bekam von dem Altwolf  die volle Kraft zu spüren. Er knallte gegen den verschlossenen Ausgang und seine Flanke wo sein fremder Gegner ihn traf so auch die andere Seite, wo er nun die scharfen Felsen spürte brannte vor Schmerzen.

Er zwinkerte einige Male, versuchte sich zu erheben und schüttelte dabei einige Male den Kopf um wieder die Orientierung zu gewinnen. Sein Blick wand sich wieder auf den Gegner und sein Knurren drang nun tiefer. Sein Nackenfell streubte sich und seine Schulter spannten sich nun so, das seine Gestalt breitschultriger wirkte.  In seinen Augen funkelte es angespannt und wütend. ~ Niemand wird hier sein Leben für einen Unterschlupf geben ~ dachte er sich und hatte dann wieder festen Stand unter seinen Pfoten. " Roja, wenn du kannst, versuche einen Weg zu graben aber sei Vorsichtig. Mach es dort wo du vermutest, dass die Steine darüber nicht herunter stürzen können. Bringt Euch in Sicherheit...bitte." das grollen hing in Tamas  Kehle bedrohlich, doch er war da mehr wie sein Vater, der sein Leben riskierte wenn es darauf ankam. Nun lief Tamas an seinem Gegner vorbei. Er verbiss sich an deren Flanke so das er den Kampf von den anderen fernhalten konnte und nicht direkt neben ihn austragen musste. ~ Unsere Reise beginnt erst jetzt...und jedem steht eine Zukunft bevor in diesem Land. ~ dachte er und sah zu seinem Gegner und ließ dann das Stück fell los. "Nun sind wir alle hier gefangen. Entweder du tötest uns alle... oder...was mir lieber ist. Du trägst den kampf mit mir aus und lässt diese am Leben." knurrte er ihm entgegen. Sein Kopf gesenkt und der Blick auf den Fremden fixiert.

"Oder du hilfst uns hier raus zu kommen und hast deine Ruhe vor uns!" meinte er dann hinzufügend, wobei sich seine Lefzen zu einem Grinsen bewegten. Er war auf der Hut, der Artgenosse ihm gegenüber war Älter und mit Sicherheit erfahrener im Kampf. Tamas selbst konnte somit höchsten nur auf seine Jugend und Schnelligkeit vertrauen. Denn noch war er nicht ganz ausgewachsen und das könnte ihm in eine Gefährliche Situation bringen. Auch wenn er diese gerade selbst hervorgerufen hatte. Doch er wollte die anderen beschützen und daher war es ihm egal.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Feb 18, 2017 11:20 pm

Isabis beobachtete das Geschehen. Der fremde war überhaupt nicht gut auf die Eindringlinge zu sprechen, scheinbar hatte dieser gar eine Abneigung gegen seine Artgenossen. Schließlich ging es auch einfach nicht anders und Scar so wie Tamas gingen in die Körperliche Auseinandersetzung. Teilnahmslos und weiterhin mit Asael im Fang wich sie immer wieder zurück, um nicht mit unter die Pfoten der beiden großen Wölfe zu geraten. Dann ein kurzer Stillstand. Tamas war gegen einen Felsen geschleudert worden und schien sich einen Moment besinnen zu müssen. Als dieser sich dann wieder aufrappelte gab er Roja den Auftrag, das er sie freibuddeln solle.
Isabis erschien die Anweisung sinnlos, denn sie wurden soeben von einer Schlammlawine zugeschüttet. Je mehr sie versuchen würden ihre Energie zu verschwenden, umso mehr Schlamm würde wohl nachrücken.

"Roja!", brummte sie mit Asael im Maul und bekam Blickkontakt zu dem kleinen Wolf der sie trotz allem etwas überragte und schüttelte den Kopf "Lass.." brummte sie undeutlich hervor. Roja verstand jedoch ihre Worte und stand erneut hin und her gerissen dort und wusste nicht was er tun sollte.

Plötzlich nahm die kleine Wüstenwölfin einen Windhauch wahr... Verdutzt blickte sie umher, aber sicher hatte sie sich das nur eingebildet. Doch da kam es erneut. Isabis stupste Roja in die Seite und übergab diesem Asael, dann streckte sie die Nase in die Luft...
Sie konnte es nicht fassen, es gab wirklich irgendwo in dieser Höhle eine Öffnung. Jetzt galt es nur dort hinaus zu kommen.

Tamas erhob erneut sein Wort. Verteidigen schön und gut, als er jedoch von sterben redete schüttelte sie sich. Nein ohne sie, da verteidigte sie sich lieber selbst...

Isabis holte tief Luft und fasste ihren Mut zusammen: "So jetzt aber mal Schluss mit dem Fremdentscheiden! Erstens suche ich mir selber aus in welcher Form ich sterben möchte und zum nächsten kann man das hier auch anders lösen."

Sie drehte Tamas den Rücken entgegen und stellte sich mit einem entschlossenen auftreten dem Fremden entgegen und versuchte dabei ihn nicht weiter zu Provozieren, dann erhob sie erneut ihre Stimme mit dem fremden Akzent:

"Mächtiger fremder, ich entschuldige mich aufrichtig das ich dazwischen gehe und ihnen wahrscheinlich den Spaß verderbe, uns in die Ewigkeit zu verbannen. Ebenso entschuldige ich mich für unser Verhalten. Es war mehr als unangebracht von uns, in ihrem Territorium einzudringen und sie dann auch noch zu provozieren. Daher steht ihr in jeder Hinsicht im Recht.

Doch hört meine Wenigkeit zuvor doch bitte an, mächtiger Genosse:


Vielleicht könntet ihr uns eine neue Chance geben? Ich vermute hier einen weiteren Ausgang, denn der Luftstrom verrät es mir. Ich bitte euch um euer Einverständnis, ihre Höhle zu durchqueren und den Ausgang zu suchen. Ich würde meine Weg Begleiter mit wegschaffen, sodass ihr, werter Rüde, wieder ungestört seid und auch wieder eine Möglichkeit bekommt, euer Exil zu verlassen. Als Dank würde ich für Euch Beute erlegen und vor die Höhle legen, drei ganze Tage. Ansonsten wenn sich doch kein weiterer Ausgang findet, könnt ihr immer noch überlegen einen Artgenossen auf Euren Speiseplan zu setzen."   

Isabis senkte respektvoll ihr Haupt, um dem Fremden zu zeigen das sie nun auf eine Antwort warten würde. Roja hielt während dessen schon beinahe die Luft an. Sein Herz pochte gegen die Brust und drohte vor angst heraus zu brechen.
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Scar
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Feb 19, 2017 12:07 am

Triumphierend blickte Scar auf den am Boden liegenden Tamas, schritt auf ihn zu und drückte kurz seine Fordere Pfote auf dessen Gesicht. „Immer noch Ansprüche?!“ knurrte er dabei, ließ anschließend von ihm. Er schritt etwas zurück und warf den drei kleineren einen verheerenden Blick zu. Diese kurze Unachtsamkeit, schien sein Gegner auszunutzen. Scar hatte ihn anscheinend doch etwas unterschätzt. Dieser war inzwischen wieder aufgesprungen und zog ihn nach hinten. Mit einem lauten, aggressivem Knurren, ja fast schon wie das Brüllen eines ausgewachsenen Löwen, drehte Scar sich nach hinten und drückte Tamas unsanft von sich. Seine Augen funkelten Böse. Nun war sein Gegner zu weit gegangen, nun würde Scar keine Rücksicht mehr auf irgendwas nehmen. „Kleiner Denkfehler, mein Lieber!“ knurrte er böse. „Erstens, sehe ich nicht ein euch zu helfen und zweitens habe ich meine Ruhe auch dann, wenn ich euch alle töte, zusätzlich noch solange Proviant, bis ich hier rauskomme! Mit diesen Worten schritt er auf Tamas zu und bleckte die Zähne um ihm mehr als deutlich zu machen, dass er es, im wahrsten Sinne des Wortes, todernst meinte.


Tamas musste wohl unverschämtes Glück haben, denn gerade als Scar zum Gnadenstoß ausholen wollte, und er wusste wie man jemanden einfach so töten konnte, hielt er inne. Warum? Die kleine mischte sich ein und stellte sich dazwischen. Erst tadelte sie Tamas, was Scar durchaus gerechtfertigt fand. Sie schien um einiges schlauer zu sein, als ihr Begleiter. Das sollte sich auch im folgendem Monolog herausstellen. Im Gegensatz zu ihrem Begleiter, wirkte sie alles andere als aggressiv und aufmüpfig. Sie schien zu wissen wie man sich verhält.

Scar senkte seinen Blick, etwas herablassend, auf die Kleine vor ihm, aber war größten Teils ruhig. Immerhin schmierte sie ihm gerade Honig ums Maul, und wer konnte dem schon wiederstehen? Zu hören was man hören wollte mag schließlich jeder.

Isabis schwieg und wartete nun auf eine Antwort. Scar schwieg ebenfalls. Die Spannung lag förmlich in der Luft. Scars blick verharrte auf Isabis, immer noch finster und herablassend. Die Zähne waren zu sehen und ein dunkles, durchgehendes Knurren war zu hören. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit, bis Scar letztendlich das Schweigen brach.

SCHÖN! Eine Chance! Er schritt auf Isabis zu, senkte den Kopf, sodass sie sich gegenseitig in die Augen sahen. „EINE……EINZIGE!“ knurrte er, schwieg kurz und hob den Kopf wieder. „Unter folgenden Bedingungen: Erstens…komme ich mit um einen Ausgang zu finden. Der Grund ist ja offensichtlich!“ Er schwieg. Kurz fühlte es sich so an, als wäre das das einzige. Asael fing an zu fiepen und zu jammern. Für ihn war das alles fiel zu fiel und er wollte doch einfach nur seinen Vater wiedersehen. Ob er sich sorgen machen und nach ihm suchen würde? „ZWEITENS! Haltet ihr dieses DING da ruhig!“ Er drehte seinen Kopf in diesem Moment zu Asael und Roja, was Asael nur noch mehr einschüchterte. „Und drittens. Sollte es keinen Ausgang geben, irgendwer von euch meinen Aufmüpfig zu werden, jemand mich Angreift oder sich wer widersetzt…muss ER als erstes dran glauben.“ Nun richtete sich der Blick hasserfüllt auf Tamas. Dann zog sich ein bösartiges Grinsen. „[i]Aber vielleicht…spürt ja auch jemand von uns schon vorher Hunger…“
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Fenris
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Geschlecht : Männlich
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Feb 22, 2017 12:34 am

Mit Regendurchtränkten Fell hatte sich der Rüde auf einer großen umgestürzten Kiefer niedergelassen und blickte durch den Wald. Auf seinen Hinterbeinen sitzend überlegte er mit schiefgelegten Kopf was er tun sollte.

Das knurren des Donners zog weiter in die Ferne und nahm den Regen mit, hinterließ nur den Duft des Waldes, seiner Bewohner und der Wölfe. Welche Wölfe würden ihn erwarten? „Welche Wölfe alter Hund? Spürst du es denn nicht? Das alte Lied in deinen Knochen?“  Knurrend verdrehte er die Augen „Gib Ruh! Außerdem, sind es mehrere und irgendwie getrennt!“  Zufrieden mit seinem Selbstgespräch, schnaubte er und stand mit einem Seufzer begleitet auf, seine Flanke schmerzte und er sollte sich eigentlich ausruhen. Aber da erklang Schon wieder ein Jaulen, wissen diese Wölfe den nicht wie ein Rudel funktioniert? wieder ein Mitglied was den Anschluss verloren hatte und kurz darauf ein zweiter Heuler, der den Standort verriet. Verständnislos schüttelte er seinen Pelz und streckte seinen Glieder. Kurz überlegte er auf das Gejaule zu Antworten, aber dann wüssten alle dass er hier war und wollte er wirklich bleiben?

Durch seinen Marsch durchs Dickicht und des Gejaules wusste er das sich eine Gruppe links, die anscheint nicht wusste wie man zusammenblieb, von ihm befand und eine andere rechts. Er zog tief die Luft ein und wandte sich nach einer Umrundung um sich selbst nach rechts. Die …. Wölfe… waren Ihm näher, glaubte er. So würde er sich einen besseren Eindruck machen können um dann zu entscheiden  ob er bleiben oder weiterziehen würde. „So ein kleiner Kampf wäre auch nicht zu verachten“ – Kicherte er und machte sich auf den Weg.

Sein Weg führte ihn über eine Lichtung auf einen kleinen Bach zu, sein Knurrender Magen erinnerten ihn daran das auch Alte Wölfe Nahrung und Wasser brauchen. Er stapfte ins Nass Wieder Wasser….“  Knurrte er aber nahm dennoch ein paar Schlucke. Für einen Moment Blickte er in das Schlammige Wasser in der geringen Hoffnung einen Fisch zu erblicken. Doch kaum hatte er seinen innere Ruhe gefunden und seine Konzentration  gebündelt ertönte ein ungewöhnliches Krachen. Noch etwas irritiert woher das Geräusch gekommen sein mochte Blickte er sich um. Sein Blick fiel auf das Wasser was in kleinen Wellen gegen seine Pfoten schwappte, irgendetwas musste wohl ins Wasser gefallen sein !?

Nachdem er dem Wasser ein kleiner Stück gefolgt war kam er um eine Biegung „Das wird ja immer,… wo zum,… was ist das hier bloß für einen Gegend?“  Verwundert legte er den Kopf schief und nahm einen tiefen Atemzug. Wölfe! Sein Fell sträubte sich aber er konnte niemanden sehen. Vor ihm befand sich nur ein Geröllhaufen, er musste vom Hang her als Lawine heruntergerutscht sein. Aber wo warum die Wölfe? „Du elendiges altes Tier! Sie sind verschüttet!“  Seine Lefzen zuckten und er setzte sich vor den Haufen, langsam und vorsichtig fing er an zu graben, langsam, Steinchen um Brocken, Erde um Felsen. „Warum tu ich das? Es kann uns doch völlig egal sein!“  knurrte er grimmig „Aber vielleicht sind die Tod, dann sind Sie Beute! Und meinst du nicht auch das da ganz schwach die Fährte von jemandem ist?“  unschlüssig mit sich selbst, blieb er auf seinen Hinterläufen sitzen und Scharte mit einer Pfote weiter im Geröll herum. „Die sind bestimmt schon alle weg … und was für einen Duft meint der?“ Frustriert wechselte er die Pfote und musste aufpassen nicht von nachrutschendem Geröll erschlagen zu werden.
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Do Feb 23, 2017 5:23 am

Tamas Beschützerinstinkt war groß, aber es war schon die Art und Weise des Artgenossen welches ihn den Drang danach verstärken ließ. Als er sich dann zu ihm umwand und meinte, er würde alle töten und verspeisen, senkte er seinen Kopf und Körper soweit wie bei einem Angriff. ~ Er ist doch krank! ~ Wölfe jagten um zu fressen, doch selten hörte er von jenen die ihre eigene Art fraßen.

Er hatte bis jetzt nur erlebt, dass sie ihre Toten dort liegen ließen, wo diese starben und ein Trauerheulen von sich gaben, welche die Vorfahren ihnen hinterließen. Doch die Körper wurden sonst von den Raben oder dem Milan verspeißt. Auch ein Rabenwolf wagte es meist nicht seine Artgenossen zu fressen, selbst diese hatten noch genug die Wolfswürde. Seine silbergrauen Augen funkelten ihn weiterhin böse an. Sein Kopf erhob seinen Kopf asl Isabis nun sich zwischen dem Fremden und ihm drängte. Er wollte nicht ihr Leben riskieren nur seines. Seine Ohren bewegten sich wieder nach vorne und stellten sich auf. Ein unerfreutes grummeln drang aus seiner Kehle, denn dass sie ihm regelrecht Honig ums Maul schmierte gefiel ihm nicht. Er hatte es seiner Meinung nicht verdient und erst recht nicht ums überleben. Isabis hatte einen fremdwürdigen Charakter, doch es schien dem Fremden doch zu beeindrucken. Er wand den Blick in die Richtung von dem versperrten Ausgang. Kurz war ihm so als hätte er ein kratzen gehört. Doch es war ihm nicht klar ob nur nicht nochmehr Geröll weiter hinab rollte. Noch dazu war es ihm etwas unangenehm.

Tamas hatte schon mitbekommen, was isabis von sich gab. Das wichtigste war ein Ausgang um hier weg zu kommen. Für ihn jedoch immernoch die anderen. Er wirtterte kurz und merkte den schwachen Windhauch. Hier mussten sie sich auf ihren Geruchsinn konzentrieren um den weg hinaus zu finden. Er wand den Blick zu Asael als dieser fiepte und dann wieder auf den Fremden. " Der Hunger wird niemanden überkommen. Ich esse nicht meine Artgenossen." sagte er in einem ernsten Ton. Das herablassende Verhalten gegenüber Isabis war überflüssig, denn auch wenn es ihm nicht gefiel wie sie gerade vor ging, respektierte er auch Ihr Verhalten und ihren Mut. Er blieb weiterhin still und wand sich dann zu den anderen, er ging zu Asael und stubste ihn dann sanft, zärtlich und doch kraftvoll an seine Flanke.

" Dann lasst uns langsam losgehen. Dann weißt Du den Ausgang und hast früh genug deine Ruhe vor uns." meinte er nun in einem nüchternen Ton. Seine Augen fixierten ihn kurz und wand den Blick dann zu Isabis "Da du die Spur aufgenommen hast, bist du nun an dieser Stelle unser Leitwolf und führst uns hinaus." meinte er dann etwas in einem aufbauenden und frechen Ton. Er hatte ihre Schellte nicht vergessen, doch er nahm dann Asael und blieb hinter ihr und im Abstand zu dem fremden, denn er würde Asael in nichts hinein ziehen und noch dazu sollte der Welpe zu seinem VAter zurück. Nochmals schaute er zu der Felswand. Er hatte das Gefühl das etwas sich dort befand. Doch wartete er nun nur auf ein Signal.
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Scar
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Apr 29, 2017 8:24 am

Scar hob den Kopf langsam und blickte über Isabis hinweg wieder direkt auf Tamas, als dieser schon jetzt anfing Widerworte von sich gab. Ein dunkles Grollen entglitt ihm. Scar schloss die Augen und wiegte seinen Kopf langsam hin und her, so als wolle er versuchen ruhig zu bleiben. Er öffnete die Augen wieder. Das gesunde Auge suchte den Raum ab, die Augen zuckten. Nun drehte er sich zu Tamas um, welcher sich inzwischen von seiner Stelle bewegt hatte, und schlich langsam auf ihn zu. Die Ohren legten sich an, der Blick war böse. Ungeachtet dessen, dass Tamas nun den kleinen sensiblen Welpen bei sich hatte, stellte sich direkt vor ihn und knurrte. „Du bist die naivste und dümmste Kreatur, die mir je unter mein Auge gekommen ist!“ Langsam schritt er nach vorne, legte die Schnauze an sein Ohr und hauchte. „Du bist nicht…der einzige…der hier Hunger bekommen kann…“ seine Lefzen zogen sich zu einem fiesen Grinsen, als er sich nun von ihm abwand.

Dann hielt er inne. Da war doch gerade was, an der Felswand. Scar schloss wieder die Augen und wirkte für einen Moment völlig ruhig. Seine Ohren zuckten und wandten sich der Felswand entgegen. Die Augen wurden wieder schnell geöffnet. Das gesunde blickte entschlossen zur Felswand. Scar Schritte auf sie zu und an ihr entlang. Er schnupperte und lauschte. Hoch und runter, von links nach rechts und das immer wieder, eine ganze Zeit so. Schließlich hielt er inne, huschte einen guten Sprung von der Wand weg und legte sich auf diesen Platz. Beide Augen waren auf die Felswand gerichtet. Das gesunde blickte Konzentriert und abwartend, schien ungewöhnlich Geduldig. Die Ohren legten sich an und die Lefzen zogen sich hoch. Ein bestimmtes, aber leises Knurren glitt durchgehend aus seiner Kehle, während er weiter die Wand beobachtete.
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