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 Die Heimat des Herzens "Ciyacor"

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Cola
Betha
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Nov 28, 2015 11:23 pm

Cola hörte keinen ruf, niemand freute sich das sie da war und niemand kümmerte sich um sie, obwohl man das ja wohl mal erwarten konnte oder? Schließlich gehörte sie zum Rudel, „Zum Rudel pah!“ spuckte sie bitter aus. Ein junges unhöfliches Rudel das die alten Regeln nicht mehr kannte, sich freudig zu begrüßen!

Einsamkeit schlich sich wie Nebel in ihren Herzen und sie mochte plötzlich diesen Nebel viel lieber als diese blöden Wölfe! Ja offenbar hatte die Einsamkeit Krallen in ihr Herz getrieben? Weswegen sollte diese ruhige, aber auch fröhliche Wölfin sonst so reagieren?

Entschlossen fixierte sie den tief hängenden Ast und lief eilig darauf zu, sie hätte nicht gerne Lust ein paar Bäume ihre Krallen zu zeigen. „Tz Rudel“ murrte sie vor sich hin eh sie weiter zu diesen tief hängenden Ast lief. „Undankbar!“ entfuhr es ihr wütend und sie ging in Kauer Stellung, sprang ab und landete mitten in den tief hängenden Ast und berührte mit ihrer Nase einen anderen Wolf.

Ein knurren entfloh ihr obwohl sie diesen Wolf verdutzt anstarrte „Wer? ...Ach vergiss es!“ knurrte sie und ging zu den Baum um ihre Krallen tief rein zutreiben. Der Baum schrie auf, jedenfalls hatte Cola das Gefühl könnte aber auch der fremde Wolf gewesen sein da sie auf seine Rute stand.

Cola richtete den Blick auf dem Baum „So undankbar!“ grummelte sie. Sie beobachtete mit ihren Unterschiedlichen Augen das Harz das hervor quoll. „Ach man“ murmelte sie und senkte betrüb den Kopf, sie hatte gerade keine Lust sich um diesen fremden zu kümmern!
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Nov 29, 2015 12:28 pm

Der Rüde hatte es also mal wieder geschafft das seine geliebte Begleiterin sich wieder beruhigte. Wie genau er dies immer schaffte war ihm selbst schleierhaft, doch die Hauptsache war für ihn das es klappte. Manchmal schienen die beiden einfach für einander gemacht zu sein. Über die Vergangenheit der Schönheit wusste selbst Darz nicht viel bis hin zu gar nichts. Allerdings konnte wohl auch ein blinder Wolf erkennen, dass die Verhaltensmuster der hübschen roten Fähe ihr vom Welpen alter anerzogen wurden.

Obwohl der große Rote grade eher im Gedanken war so bemerkte er doch den Blick seiner Gefährtin, welcher grade fast schon Freundlichkeit mit sich trug. Für einen negativ gestimmten Wolf wäre das einfach nur eine Einbildung gewesen, doch nicht für Darz. Er wusste genau das seine Hübsche sich schwer tat damit Zuneigung zu zeigen und wäre er einer dieser negativen Wölfe, würde er es kaum an ihrer Seite aushalten. Sanft und warm erwiderte er den Blick seiner Herzensdame, sie war nun mal was besonderes. Doch etwas an dem Blick der schönen Fähe ließ den Rüden erahnen, dass sie ihm so langsam auf die Schliche kam. Scheinbar hatte sie bemerkt das er etwas verheimlichte, was also bedeutete das er wohl bald damit heraus rücken müsste.
Fast hatte Darz gehofft, dass der ruf der Beta die Gedanken seiner Liebsten vertrieben hätte und für einen Moment schien dies auch wirklich der Fall gewesen zu sein.

Genießend schloss der große Rüde seine Augen als seine Gefährtin sich an ihn schmiegte, für kurze Zeit konnte er sich sogar etwas entspannen. Es war eine seltene Geste, welche die Hübsche ihm nur entgegen brachte wenn sie eben alleine waren. Zumindest hatte es wohl den Anschein für sie das die beiden alleine waren. Darz war sich der Sache da nicht wirklich sicher. Als er sich ebenfalls etwas an Lubaya schmiegte bemerkte er ihr leicht gesträubtes Nackenfell. Leider ein eindeutiges Zeichen für ihn, dass sie ihren Verdacht noch nicht vergessen hatte. So öffnete er wieder seine Augen und blickte die Schönheit prüfend an.

"Es ist nichts.", versuchte er sich im ersten Moment noch irgendwie heraus zu reden. Allerdings war ihm klar das Lubaya ihm das kaum ankaufen würde. Dafür war sie zu schlau und kannte ihn auch schon zu gut. Ein leises seufzen entfloh dem Rüden, er konnte seine Liebste einfach nicht anlügen. Erstrecht nicht, wenn sie schon fragte und es für sie so offensichtlich war, dass er eben etwas angespannt war. "Ich habe das Gefühl, dass wir seid unserer Ankunft hier beobachtet werden. " erklärte er ihr schließlich. "Allerdings habe ich bisher keine Beweise gefunden, was auch der Grund war, warum ich dir, Liebste, noch nichts gesagt habe. "fügte er hinzu und schleckte ihr sanft, den Kuss erwidernd,  die Schnauze längs nachdem Lubaya sich wieder von ihm gelöst hatte. Am liebsten hätte der große sich wieder an sie geschmiegt, doch er ließ ihr ihren Freiraum. "Es ist vermutlich nur Einbildung, von daher wollte ich dich nicht beunruhigen Honey. " sprach er ruhig und sanft weiter, wobei er natürlich hoffte das sie nicht gleich wieder auf 180 war. Das war etwas was Darz so überhaupt nicht gewollt hatte. Anlügen konnte er seine Gefährtin aber auch nicht. Lügen brachten ohnehin nur noch mehr Probleme als sie wenn überhaupt lösen konnten.

Nachdem er ausgesprochen hatte, sah er Lubaya noch einen Moment an, dann löste er den Blick erneut von ihr und ließ ihn umher wandern. Noch immer war nichts auffälliges zu erkennen, jedoch schnellten seine Ohren empor als er dann doch ein Geräusch vernahm. Dieses war definitiv nicht eingebildet. Der Rüde senkte seinen Kopf, wobei sich nun auch sein Nackenfell aufstellte. Das Geräusch welches er vernommen hatte kam aus der Richtung in der sich vermutlich die verschollene Beta befand. Diese Tatsache sollte Darz zwar eher beruhigen, doch es hatte sich für einen Moment so angehört als hätte sie mit jemanden gesprochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich dies aufgrund seines unguten Bauchgefühls eingebildet hatte war ziemlich hoch, dennoch schenkte der Rüde diesem nun seinen Glauben. Lieber war er einmal zu vorsichtig als dass er ein Mitglied seinen Rudels wegen ein Versäumnis seiner seits verlor. Seine Muskeln spannten sich automatisch an, unter dem dicken Fell welches den Rüden bedeckte war dies aber nur minimal zu erkennen. Die Beta war nicht mehr so weit wie vorher von Lubaya und Darz entfernt und egal was genau jetzt war, nur zur Sicherheit würde der Rüde nachsehen was dort vor sich ging. All zu lange zögerte der Große auch nicht, ehe er sich in einem leichten aber dennoch zügigen Wolfstrab in die Richtung der Beta bewegte.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Dez 01, 2015 4:49 am

Als Lubaya ihn so musterte, hatte sie das Gefühl das Darz mit sich selber ringen musste, ehe er auf ihre Frage einging. Dann gab er ihr mit prüfendem Blick eine Antwort, welche Lubaya skeptisch drein blicken ließ. Doch dann rückte er mit einem leisen seufzen mit der Sprache heraus. Ruhige und sanfte Worte umschmeichelten ihre Ohren und berichteten ihr von einem Verdacht, welcher ihr erneut das Fell zu Berge stehen ließ.

~ was... und das sagt er mir erst jetzt... ~, schoss es der Roten blitzartig durch den Kopf, während ihre Pupillen sich zusammenzogen. Selbst Darz's Zärtlichkeit beruhigte sie in diesem Moment nicht... Am liebsten hätte sie ihrem Gefährten was anderes erzählt... jedoch konnte sie ihm nicht wirklich böse sein, er hatte es sicher nur gut gemeint, daher schluckte sie ihren Groll hinunter.. doch ein Fremder, welcher sie alle bespitzelte... dies ward ihr ein Gedankenbild, welches sie nicht mehr los ließ.

Lubaya war angespannt und ein Zucken ging über ihre Lefzen. Ihr gefiel es gar nicht, einfach so beobachtet zu werden. Auch ihr Blick wanderte nun umher, dabei entfloh ein tiefes Knurren ihre Kehle.

Plötzlich drang ein Geräusch an ihre Ohren, welche sogleich nach vorn schnellten. Darz spannte sich ebenfalls wieder an. Als sich dann sein Nackenfell sträubte ward Lubaya erst recht auf Arlam eingestellt. Die Fähe baute sich zur vollen Größe auf und spannte ihre Sehnen an. Ihre Knochen waren bis zum zerbersten gespannt, die Muskeln spielten unter Ihrem Fell und Ihre Augen Fixierten die Richtung, aus welcher die seltsamen Geräusche und die Stimme der Beta kamen...

Als Darz dann ohne zu zögern im zügigen Wolfstrab sich auf den Weg zur Beta machte, tat Lubaya es ihm gleich. Schulter an Schulter liefen sie gleich auf um der Sache auf den Grund zu gehen. Das Rudel würde sie schon vorfinden. Sie kamen immer näher und diese Geräusche wurden immer lauter.. sie ähnelten Kampfgeräuschen, aber irgendwas ward anders... Auch der Geruch der Beta drang immer näher... aber nicht nur dieser... Lubaya wurde kribbelig und eiliger … ihr stach derweil auch ein Fremder Geruch in die Nase

„Kannst du das auch riechen... ?“, wollte Lubaya von Darz wissen, um sich zu vergewissern das sie sich jenes nicht einbildete und verzog abwertend den Fang...
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Dez 01, 2015 11:44 am

Der junge Wolf hatte sich auf dem Boden zusammengekauert, als die beiden Fähen immer näher gekommen waren und ihn genaustens unter die Lupe nahmen. Im nächsten Moment würde er als Vorspeise enden dachte er. Doch dann seine Satellitenohren drehten sich in die Richtung eines Busches, der raschelte. Langsam hob der Welpe seinen Kopf und sah gebannt auf den Busch. Was da wohl rauskommen würde. Im schlimmsten Fall war es der Alpha oder ein noch größeres Tier. Doch es kam anders. Erleichterung machte sich auf dem Gesicht des Kleinen breit, als er sah, dass es sein Vater war der dort rauskam. Er würde ihn sicher beschützen. Die Erleichterung verschwand allerdings so schnell wieder wie sie gekommen war. Als er den Ton seines Vaters hörte zuckte er zusammen und machte sich erneut klein.

Wieder kauerte auf dem Boden und wirkte wie ein kleines verlorenes Fellknoil. Sein Vater schien er ja egal zu sein, wenn alles was er machte nur meckern war. Mit leerem Blick starrte er vor sich hin und hörte den Erwachsenen bei ihrem Gespräch zu. Dann auf einmal, als die Worte seines Vaters ertönten, welche nur schlecht über ihn und seiner Mutter waren, zog es sich in ihm zusammen. Er kniff die Augen zu und biss die Zähne zusammen. Sein Magen schmerzte und zog sich stark an. Mit jedem Wort was die drei besprachen, besonders das Flirten seines Vaters, zog sich sein Magen nur mehr zusammen. An seinen räkelnden Bewegungen erkannte man, dass es Asael nicht gut ging.

~Weg!~ schoss es ihm auf einmal durch den Kopf. Auf einmal wollte er nur noch weg. Den Vater und die beiden Fähen hinter sich lassen. Auch wenn er seine Mutter nie kennen gelernt hatte, so schmerzten die Worte seines Vaters. Asael hob den Kopf. Sein leerer, emotionsloser Blick war auf die Büsche am Rande der Lichtung gerichtet. Er scannte die Umgebung. ~WEG!! Verschwinde!! Schnell!!~ schoss es ihm nochmal durch den Kopf, diesmal lauter und durchdringende. Und dann, man konnte gar nicht so schnell gucken, wie sich seine Haltung änderte, schon so wie vorhin, als er den Fähen weiß machen wollte er sei ein Dämon, rannte er wie von der Tarantel gestochen los und verschwand im Wald.

Er rannte immer weiter und weiter. Immer wieder schoss ihm dieses Wort durch den Kopf. Immer wieder musste er an die Worte seines Vaters denken, wie er die beiden Fähen ansah. Asael fühlte sich noch nicht bereit dazu, die Situation um das Liebesleben seines Vaters zu akzeptieren. Er konnte es nicht einmal verstehen. Wie denn auch? Er war doch immerhin erst 2 Monde alt. Gerade aus der Höhle raus und das Futter noch vorgekaut. So in Gedanken achtete er gar nicht mehr auf den Weg vor sich. Er wusste nicht wo er hinlief, ihm war es auch egal. Er achtete nur darauf, nicht gegen einen Baum zu knallen.

Jedoch ganz achtsam war er nicht, seine Flucht endete abrupt. Er war gegen etwas großes, weiches gerannt. Benommen taumelte er zurück und ließ sich auf den Hintern fallen. Wieder sah sein gesundes Auge genauso gut wie sein Totes und er konnte wieder nur einen undefinierbaren Schatten erkennen. Als dieser jedoch klarer worden, wanderte Asaels Route wieder an ihn heran, auch die Ohren verloren ihre Haltung und der Kopf senkte sich. Er schluckte nervös und alles was er raus brachte, als er auf den um einiges größeren Wolf starrte, war ein dumpfes „Hoppla“

(Gegen wen Asael gelaufen ist, dürft ihr euch selber aussuchen. Wer zu erst kommt malt zu erst :D aber am Ende muss es einer sein ;) )
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Dez 01, 2015 6:52 pm

Schritt für Schritt schleppte sich Bear durch die Landschaft, die geradezu an ihm vorbei zog. Seine Glieder schmerzten bei jedem Schritt und er wusste, er müsste bald wieder eine Pause einlegen. So war das nun einmal, wenn die Tage ins Land zogen und der Lebensabend präsenter war, als bei allen anderen. Über welche anderen er hier nachdachte, war ihm selbst ein Rätsel. Doch wenn man alt wurde, dann führte man nun einmal Selbstgespräche, vor allem, wenn man alt und alleine war. Schließlich musste man sich mit irgendwem unterhalten, sonst würde man doch verrückt, und wenn die Geaprächspartner nur Vögel oder Insekten waren. Allesamt jünger als er selbst.

Er spürte jeden Muskel ziehen, stöhnte leise und tief auf, als seine Hinterläufe keinen Halt mehr fanden. Seine Hinterhand kippte zur Seite und notgedrungen sank er auf den von Tannennadeln bedeckten Waldboden. Dies war wie immer das Zeichen dafür, dass er Pause machen musste.
So war es eben, wenn man mehr wollte, als der Körper konnte. Wenn man selbst stur genug war, um eine Pause zu machen. Er war schon lange kein Läufer mehr, schon lange hatte er kaum mehr Kondition. Und Zeit die hatte er eigentlich auch nicht, doch er musste sie sich nehmen, was blieb ihm schon anderes übrig?
Er war klug genug zu wissen, dass es ihm nichts brächte, wenn er nur in Panik verfallen würde, in der letzten Etappe seiner Reise. Schließlich hatte er ja ein Ziel vor Augen. Und all zu weit konnte dieses Ziel nicht mehr entfernt liegen, wenn er seinen Instinkten noch vertrauen konnte.

Er wollte nicht länger alleine sein, nicht mehr, doch war er es nun schon länger, als geplant. Sein freiwilliger Abtritt in dem er wieder einen klaren Kopf fassen wollte, hatte gezwungen länger gedauert, als er es beabsichtigt hatte. Nun, das Leben spielte wohl einfach anders, als man wollte. Das Schicksal konnte dabei härter sein, als jede Bärentatze, die einem das Gesicht zerfetzen wollte. Das hatte Bear mittlerweile stark begriffen. Schließlich hatte der Tod seiner geliebten Bella mehr von ihm zerstört, als jedet Kampf es hätte tun können. Und viel mehr als er je geglaubt hätte. Und zu guter Letzt hatte er nun seine verbliebene Familie nun verloren.
Verloren traf es wohl nicht ganz, sie waren nur einmal unauffindbar und es wurden Geschichten an ihn heran getragen, die ihm zu Wissen gaben, dass jedoch die Hpffnung noch zugegen war. Wer suche, der Finde. So hieß es doch stets, warum also sollte nicht ein alter Herr nicht auch bei seiner Suche das Glück haben, das ihm in letzter Zeit vergeben war?

Mit einem blubbernden Atemzug stemmte Bear nun wieder die Vorderpfoten in die Erde und setzte sich auf, indem er sich umsah. Riechen konnte er kaum etwas von diesem Nadelwald,  lediglich der eintönige Geruch von Grün und Erde drang monoton in seine Nase, doch dies bereits seit geraumer Zeit, sodass sich seine Sinne schon daran gewöhnt hatten und er es kaum mehr wahrnahm. Es war wie ein farbloser Regenbogen, wenn der Geruchssinn schwand. Zu sehen war er noch immer , wie früher, wie heute. Doch nichts mehr von seinen Farben war so strahlend, wie an dem Tage der Geburt. Man verlor sich mit der Zeit. Man verlor die Empfindungen, so war es auch jetzt. Nichts konnte er mehr so stark wahrnehmen. Als er noch jung war hätte er jeden einzelnen Baum am Geruch unterscheiden können, doch jetzt waren es bloß alles Bäume, die er nunmehr an ihrer Erscheinung unterscheiden konnte.

Die Einsamkeit, die Bear in den letzten Monaten, wenn nicht Jahren hatte genießen dürfen, war zu seinem schlimmten Feimd geworden. Wer allein stirbt, dem droht das Vergessen zu werden. Dem droht, dass er nicht in den Erinnerungen derer bleibt, die einst an seiner Seite standen. Sein Sohn, seine Enkel. Wie konnte , oder eher, wie sollte  er das verzeihen? Sein eigenes vorschnelles Handeln. Nun es bewies wohl, dass  es im Alter ebenso Fehler zu machen gab, wie in der Jugend. Fehler waren schließlich dafür da, gemacht zu werden. Wieso seine Familie nicht mehr an Ort und Stelle war, war ihm Rätselhaft, blieben ihm doch nichts als Gerüchte- Gerüchte über die Reise einiger in diese Richtung, die auch er eingeschlagen hatte. Er müsste sich das alles genau erklären lassen, sobald er auf seien Familie treffen würde. Oder besser gesagt, falls.

Er sollte jedoch nicht vorgreifen, noch stand es auf der Tagesordnung weitere Meilen zu laufen, wobei er glaubte, dass die Familie nicht mehr so sehr entfernt sein konnte. Es lag ihm im Gefühl, und sein Gefühl, auch wenn es nunmehr auf dem Bauchgefühl, als auf seinen Sinnen gestützt stand, hatte ihn doch selten getrügt.
Er richtete den Blick voran und schaute sich um., versuchte etwas zu wittern, obgleich es ihm unmöglich war. Doch akzeptieren konnte er es noch nocht, deshalb versuchte er es immer und immer wieder. Man konnte das Altern doch nicht einfach so hinnehmen. Sicher musste man fit bleiben, im Kopf und auch Körperlich. So gut es eben ging.

Prompt wurde Bear aus seinen Gedanken gerissen, als ein kleines, schwarzes Fellknäul wie von dem Blitz gesandt, wild die Pfoten von sich werfend auf ihn zugerannt kam. Etwas irritiert beobachtete, er, dass der Kleine scheinbar nicht den riesenhaften weißem Berg, der er ja selbst war, sah! Mit einem Schmunzeln beobachtete er, wie dieser mit seinem heiden Tempo gegen seinen Bauch rannte, dort vom Aufprall im weichen Fell zurückgeworfen wurde. Welch ein niedlicher Welpe! So fand Bear, als der kleine sich wieder aufrappelte und erkannte, wer vor ihm saß. Zeichen der Angst und der Schreck steckten ihm im ganzen Körper, woraufhin Bear aber nur ein Lächeln, ein sanftes, aufsetzte und sprach "Nanu, wohin des Weges, kleiner Mann!" Darüber hinaus hatte er ganz vergessen dass dieser Wolf ja ein Artgenosse war, vielleicht könnte er hefen, was ihn nämlich mehr beachäftigte war, dass jener hier alleine unterwegs war

(Hoffe, dass es ok isz, dass ich drauf reagoert habe)
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Wulff
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Dez 02, 2015 5:34 am

Wulff schmunzelte auf Wolfsart als die Fähe mit den giftgrünen Augen ihm Parole bot.. seit ihrem damaligen Zusammentreffen hatte sie sich keines Weges verändert, was ihm sehr gefiel..
Sie war anders als jene Fähen, welche für ihn eigentlich nur zum puren Vergnügen auf erden wandelten. Doch jene vor ihm hatte seine volle Anerkennung.


Die Antwort der Weißen ließ er unkommentiert stehen und musterte die andere Fähe, welche sich sehr zurück zog und in Gedanken wirkte. Er konnte Skepsis in ihren Augen ablesen, aber auch Argwohn spiegelte sich in ihren Augen.



~ wie leicht dieses Weibchen doch zu lesen ist..~ dachte er bei sich und Wand sich wieder dem Blich der ihr bekannten zu.. wie hieß sie doch gleich... mit nahmen hatte Wulff es noch nie so, aber irgendwas mit Soul oder Son ward es womöglich.. ~ … Snow … ~ ,fiel es dem Rüden wieder ein als er so seine Gedanken durchforstete. Er lächelte ebenfalls auf Wolfsart als er jenes von Snow erblickte, ehe es bald wieder verschwand als der Rudelruf ertönte. Als er zu der anderen Fähe blickte konnte er pure Verwirrung erkennen..


Sein Erbe hatte die ganze Zeit neben ihm gekauert und keinen Ton von sich gegeben, als er seinen Blick dann ihm schenkte schoss der kleine Welpe davon... genervt legte er seine Ohren an... dieser kleine Teufel.. naiv und gedankenlos wie seine gutgläubige Mutter... er hatte aus dieser Situation also nichts gelernt... einfach so gar nichts...


Ein tiefer Seufzer entdrang dem Schwarzen ehe er sich erhob um seinem Sohn zu folgen, welcher irgendwo in Richtung des Rudelrufes verschwunden war.


„Werte Damen... wie ich höre habt Ihr zu tun... jedenfalls muss ich meinen einzigen Erben einfangen, ehe irgendwer oder irgendwas daher kommt und ihn bei lebendigem Leibe zerfleischt... immerhin ist dieser Teufel doch irgendwo mein Sohn!“, murrte er und setzte zum Aufbruch an um ihn Schnellstens zu finden. „Vielleicht treffe ich die wohlgeborenen Schönheiten später wieder!“ Verabschiedete er sich und eilte im zügigen Wolfstrab von dannen.

Ständig musste er sich Sorgen um den Knirps machen, das nervte ihn.. jedoch hatte er auch keine Ahnung wie man einen Welpen richtig großzog... in seinen Augen war dies Weiberkram. So gut er konnte versuchte er sich an seine Erziehung zu erinnern, jedoch ward dies ein schwarzer Part in seinem Leben der ihm nicht mehr einfallen wollte. Er brauchte eindeutig jemandem der ihm dafür etwas Feingefühl lehrte, eine Weibliche Unterstützung... doch wer will schon einen Casanova mit einem Welpen einer fremden Fähe...
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Snow
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Dez 02, 2015 11:25 pm

Als Snow die Reaktion von Avani bemerkte, dachte diese ihre Augen würden sie täuschen. Zeigte sie sich etwa wirklich unterwürfig gegenüber diesem Rüden? Innerlich schüttelte Snow verständnislos den Kopf. Vielleicht waren die beiden Fähen kleiner, unerfahrener und lange nicht so kampferprobt wie der Rüde vor ihnen, dennoch sie waren zu zweit. Zudem würden wohl die Alphas zur Hilfe kommen, wenn die beiden Alarm schlugen. Der Vorteil wenn man eben einem Rudel angehörte.
Solch ein verhalten gegenüber einem fremden Rüden war für die weiße definitiv unter ihrer Würde. Der Rüde müsste sich erst noch zeigen, vor dem sogar eine starrköpfige Snow zurück wich.

Langsam wanderte der Blick der kleinen taffen Fähe wieder zu dem Rüden. Zu Wulff, so hieß der großgewachsene vor ihnen. Die Tatsache das sie ihn erkannt hatte machte Snow nur noch sicherer in ihrem Handeln, immerhin hatte sie schon mal ein Zusammentreffen mit ihm überlebt.
Nur aus dem Augenwinkel bemerkte sie Avanis verwirrte Reaktion als das Fell der weißen kleinen Fähe sich wieder glättete und sie doch recht amüsiert wirkte. Innerlich amüsierte sich Snow wirklich köstlich darüber in welcher Situation Wulff grade steckte. Der Casanova mit Klotz am Bein.

Apropos Klotz am Bein. Der kleine Welpe hatte die ganze Zeit still und etwas verängstigt neben seinem Papi gekauert, doch dem kleinen schien nicht zu gefallen was Wulff über seine Mutter sagte. Nur wenige Momente nachdem es ausgesprochen war, düste der kleine wie von der Tarantel gestochen an Snow vorbei in die Richtung aus welcher die Stimme der Alpha erklungen war. ~Oh oh... gar nicht gut..~ waren die Gedanken der weißen, welche dem Welpen leicht genervt nach sah. ~Scheint so als müsste Wulff ihn demnächst aus den Fängen unserer Alpha kratzen.~

"Aber bitte erst wenn der feine Herr für den werten Nachwuchs eine Beaufsichtigung gefunden hat. ", rief Snow ihm leicht neckend nach als er bereits davon eilte um seinen Welpen einzufangen. Sie würde sicherlich nicht auf den kleinen Drops Acht geben.
~Schade eigentlich..~ stellte sie fest, der Rüde hatte damals wirklich ihr Interesse geweckt, doch so wie er nun dar stand -mit Welpen- würde das sicher nichts mehr werden.

Leicht schüttelte sie den Kopf um die Gedanken los zu werden und sah zu Avani welche noch immer recht verwirrt drein schaute. "Gut.. lass uns zur Alpha, sonst bekommen wir noch ärger. ", sagte sie zu der anderen weißen Fähe und setzte sich dann ebenfalls in einem geschmeidigen Wolfstrab in Bewegung.
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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Dez 06, 2015 9:17 am

Wie sehr der Fremde sie musterte fand Avani alles andere als toll... sie empfand es, als würde er ihre das Fell ausziehen, jedoch versuchte sie sich ihren Unmut darüber nicht anmerken zu lassen, was ich diesmal recht gut gelang.
Mit kühlem Blick wandte sie sich von dem großen Schwarzen ab und blickte zu dem Welpen der dort so kauerte...


~ Ach du kleiner Wicht... dir muss es mehr als dreckig gehen...~, waren ihre Gedanken ehe sie wieder mit fragendem Blick zu Wulff und Snow schaute. Snow blickte ebenfalls zu ihr, allerdings ward es Avani ein Rätsel was Snow wohl über sie dachte.. Doch konnte sie durchaus merken das Snow irgendwas mit diesem Rüden verbinden musste, aber was zum Kuckuck, das sie so geheimnisvoll wirkten...


Der kleine Wicht neben dem Hochgewachsenen regte sich, ein emotionsloser Blick folgte und schwupps – so schnell konnte Avani gar nicht gucken, rannte der Welpe von dannen in die Richtung aus der die Alpha gerufen hatte.


~ OH NEIN! ~, schoss es der Weißen durch den Kopf..., ~ das kann nur schief gehen … wenn er wirklich auf Lubaya... ~, den Gedanke schüttelte sie sich aus dem Pelz. Besorgt schaute sie dem Fellknäuel hinterher, ehe sie von der rauchigen Stimme des Rüden aus den Gedanken gerissen wurde.


Nachdem Snow ihm noch einen Spruch hinterher warf und er außer Hörweite ward, wollte sie Snow auf den Rüden ansprechen, ihr ward die Verwirrung noch immer ins Gesicht geschrieben. Doch ehe sie ihr Wort erheben konnte wurde sie von jener angesprochen: „Gut.. lass uns zur Alpha, sonst bekommen wir noch ärger.!“


Seufzend lief sie im Wolfstrab neben ihr her. Was ging es sie an... es ward nicht ihre Sache.. doch konnte sie es sich einfach nicht verkneifen: „Ich weiß es geht mich nichts an, aber wer war dein Bekannter mit seinem geschwollenen Matcho Gehabe... ?“ schnell bereute Avani ihre Worte... es ging sie einfach nichts an... "Ach vergiss es...", hängte sie schnell an, "Ich bin mal gespannt was Lubaya so wichtiges zu verkünden hat, das sie uns trotz ihrer 'Strafe' wieder so schnell herbeiruft..", dabei versuchte sie den Gedanken an einen zerfleischten Welpen zu verdrängen...
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Morten
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Dez 11, 2015 3:39 am

Morten hing so seinen Gedanken nach, als er sich nähernde Schritte vernahm. Ob die wehrten Rudelwölfe sich wohl einmal vorstellen wollen? Er konnte es sich kaum vorstellen, dass er ein Empfangskommitée bilden würde. Er würde das Pack meiden, solange er die Möglichkeit dazu hatte. Er war weder scharf auf Gesellschaft, noch auf Fressfeinde. Für ihn und die Bären und Luchse und was sich sonst noch herumtrieb hatte das Getier lange gereicht, ob es nun aber auch ein Rudel satt machen könnte, dessen war er sich unsicher. Es war doch sein futter, er war doch zuerst dagewesen.

Murrig beobachtete er eine Gestalt, die aus dem Dickicht auf ihn zu hechtete. Doch eine Begrüßung? Irritiert rümpfte er die Nase, als die Gestalt, die sich tatsächlich als einer der Rudelwölfe - eine Fähe- entpuppte auf ihn zu sprang. Normalerweise hätte er sich entweder auf Angriff oder Rückzug vorbereitet, je nachdem, ob er sich große Chancen eines Sieges ausmalte, doch hierbei war das wohl beides übertreiben, denn die Fähe schien ihn noch nicht einmal zu bemerken, und wie ein hechtsprung zum Angriff, sah dieses Gehopse nun tatsächlich kaum aus. Doch die Fähe stoppte abrupt vor ihm, denn er hatte sich keinen Zentimeter vom Fleck bewegt, saß noch immer unter dem alten Baum, als sie in ihrer Vollbremsung mit der Nase an ihn stieß. Ihr entfuhr ein Knurren und Morten als Reaktion auf dieses seiner Meinung nach kindisches und unbedachtes Verhalten ein tiefes Grollen.

Doch diese Fähe kümmerte sich nicht lange um ihn, was er nicht nur als extrem töricht, sondern als gleichermaßen dumm einordnete- nicht zuletzt gefährlich. Wäre er sich seines nicht vorhandenen Kampfgeschickes nicht so bewusst, und hätte er einen noch schlechteren tag als sowieso schon, hätte er die Fähe auch angreifen können, so beobachtete er aber nur, wie sie sich abwandte und ihre krallen in den Baum jagte.

Morten wollte gerade zum Gelächter ansetzen, da stand die Fähe schon auf seiner Rute und schmerzerfüllt knurrte er auf, ehe er reflexartig herum fuhr und sie umstieß. Es hatte nicht nur weh getan, sondern er empfand dies als noch unhöflicher, als das ganze Verhalten zuvor.
So griff er sie an, nicht um sie zu verletzen, sondern lediglich um diese Dame unter seinen Pfoten zu Wissen und ihr einmal die Meinung zu sagen
Pas doch auf! zischte er erbost und fixierte sie mit seinen gelben Augen.

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Cola
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Dez 13, 2015 4:47 am

„WA-!“ Cola wurde so schnell überrumpelt das sie einen Moment so perplex unter diesen komischen Wolf lag und sie weitete ihre Augen, als sie diesen Geruch wahrnahm, was roch hier so süßlich wie eine Nebelblüte? Sie garantiert nicht, also musste das dieser Wolf sein, oder sie lag auf einer Nebelblüte was Sie aber nicht glaubte. Sie starrte den Rüden der immer noch über ihr thronte verdattert an und hatte das Maul leicht offen, hoffentlich stank sie nicht nach dem Wiesel was sie zuletzt gegessen hatte, oder die Vogeleier!

Langsam, oder besser gesagt als sich dazu zwang zu Besinnung zu kommen. War ihre Zunge aber schneller und leckte den fremden Wolf quer über die Schnauze und schüttelte dann den Kopf, Wolf was tat sie da nur? Bei Darz hinter Schwanz sie benahm sich so seltsam dumm, wie ein junger Welpe, dabei war sie vier schon und dieser Wolf viel Älter als sie. „Äh würde es ihnen etwas ausmachen von mir runter zunehmen?“ ~Hä?~ selbst für Cola klang das sinnlos.

Sie blinzelte etwas und räusperte sich „Ich meinte normalerweise nehmen Rüden, Fähen von hinten wenn sie…“ sie verlor sich und starrte ihn weiter an er sah gut aus. Moment verdammt er war ein fremder Wolf, sie sollte nicht so über ihn denken. „Gehen sie bitte von mir runter!“ meinte sie dann mit zusammen gepressten Kiefern und schloss die Augen.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Dez 19, 2015 10:27 am

Delsin ließ den Kopf schweifen, es war nicht sehr hell heute, sodass es ihm schwer viel sich zu orientieren. Seine Augen waren weit aufgerissen, sodass es aussah als würde er angestrengt über die Ebene blicken, doch seine Nase strengte sich in diesem Moment an. Und dieser Gesichtsausdruck bildete sich immer, wenn er angestrengt witterte und lauschte. Nichts hatte sich in den letzten Tagen verändert, der Geruch von Grün, von Wind und Regen und Artgenossen.
Die Regentropfen wogen schwer in seinem Fell und er schüttelte sich, behielt dabei jedoch den scheinbaren Blick geradeaus gerichtet.

Mit Nase und Ohren versuchte er sich die Lichtung vorzustellen, auf der er nun stand und grub die Krallen ein wenig in den Boden unter sich. Er fühlte sich erdig an und war vom Regen ganz schlammig, jedoch lagen ebenso einige Tannennadeln auf der feuchten Erde, die sich in den Matsch drückten, sobald er auftrat.

Mit einem zögerlichen Schritt trat der hochgewachsene Rüde weiter in die Mitte der Lichtung und richtete den Kopf in jede Richtung, als würde er sich umsehen. Der Lichteinfall änderte sich kaum merklich und er erkannte daran die Tageszeit: Es war nicht einmal Mittag. Das spürte er in jeder Faser.

Er musste jetzt nur noch einen Weg finden, der ihn nicht zum stolpern bringen würde.  Einen Weg ohne viele Stolpersteine und am besten nicht zu dunkel. Orientierend ließ er den Kopf in verschiedene Richtungen wandern, um die genaue Position der Sonne auszumachen um ihr entgegen zu laufen. Dort wo viel Licht war, könnte er Hindernisse besser sehen.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Dez 19, 2015 10:58 am

Isabis war sehr aufgeregt was sie hier in diesem Gebiet erwarten würde. Bisher hatte sie unglaublich viele 'Artgenossen' ausgemacht und einen Ruf vernommen, welcher dieses Land namens 'Ciyacor' angepriesen hatte. Einerseits freute sie sich nach der langen Reise nochmal auf Artgenossen zu treffen, andererseits hoffte sie inständig, das es keine intoleranten Hyänen waren, so wie sie unhöfliche Wölfe gerne betitelte. Doch bevor sie dies beurteilen konnte musste sie das Rudel erst einmal ausfindig machen. So huschte die kleine Wölfin durch das Unterholz um einige Abkürzungen zu nehmen. Doch als sie dem Gebiet näher kam trennten sich die Gerüche..

- Verdammt wo lang gehe ich denn nun? - dachte sie mit hochgezogenen Leftzen und blickte nachdenklich umher. Schließlich kam sie zu einem Entschluss. Isabis warf ihren Kopf in den Nacken um ihre Nase besser in den Wind halten zu können. Die Augen geschlossen und die Ohren aufmerksam spielend versuchte sie die Gerüche zu analysieren und in Richtungen zuzuordnen, was garnicht mal so einfach war, doch irgendwie gelang es ihr. Man braucht einfach nur etwas Geduld und Spucke...

Als sie nun die Gerüche zuordnen konnte überlegte sie... - so gehe ich nun zu einer der Kleingruppen rechts von mir den Weg entlang, oder begebe ich mich lieber in die Richtung weiter durch das Unterholz wo jemand alleine zu sein scheint... hmh wer weiß wie die Gruppe tickt.. ob sie sehr Revierbezogen ist, warscheinlich ist es besser ich nehme erst einmal einen unter die Lupe... -

Isabis schlug den Weg ein der durch das Unterholz führte, wo sie meinte einen Wolf alleine gewittert zu haben. Geschmeidig flossen ihre Bewegungen, welche immer eiliger wurden. Sie war etwas aufgeregt, fühlte wie ihr Herz gegen die Brust klopfte... Schließlich traf sie auf eine Lichtung und erkannte jemanden, der Optisch so garnicht in die Kulisse zu passen schien, dieser Wolf wirkte einerseits wie ein Geist, andererseits wie eine im Nebel entstandene Skulptur die sich jeden Moment lichten würde. Das machte den Artgenossen interessant. Jetzt hoffte sie nur das der Fremde nicht einer dieser Hyänen war...

Sie trat näher, leicht geduckt mit vorsichtigen schritten und erkannte das der Fremde milchige Augen hatte. Blind war er also, irgendwie wirkte er auf sie recht unentschlossen.
„ Ich grüße Euch, mein Name ist Isabis... sagt, kennt ihr dieses Gebiet?“ Sie witterte dem Fremden Koloss entgegen, vom Geruch her schien er keinem Rudel anzugehören, daher verkniff sie sich ihre nächste Frage, ob er ihr Aufenthalt in diesem Gebiet gewähren würde.
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Dez 20, 2015 6:10 am

Darz hatte aufmerksam die Reaktion seiner Gefährtin beobachtet. Er war sich dessen bewusst, das ihr nicht gefallen würde, was er erzählte und auch die Tatsache, dass er seinen Verdacht so lange verschwiegen hatte würde ihr wohl missfallen. In der Tat fühlte sich Darz schuldig und hatte nun ein recht schlechtes Gewissen, er hatte nun mal nicht gewollt, das sie sich wegen nichts Sorgte.
Im Moment war die Selbstbeherrschung der hübschen roten wirklich bemerkenswert. Eindeutig hatte sie sich besser im Griff als zuvor, ob das wohl am neuen Rudel lag oder hatte sie heute einfach nur einen guten Tag? Wie auch immer. Darz war froh, dass sie ihn nun nicht zur Mücke machte.

Die plötzliche Anspannung des Rüden färbte sogleich auf seine Fähe ab, doch damit konnte sich Darz nun nicht länger beschäftigen. Es war wohl besser wenn beide auf den Ernstfall vorbereitet waren, auch wenn Darz lieber eine friedliche Lösung wollte. Er hoffte nur das es der Beta gut ginge.

Je näher die beiden der Fähe kamen, desto mehr verdeutliche sich der Geruch der Fähe auch in dem Geruchssinn des großen roten Rüden. Sein verdacht bestätigte sich, die Fähe war nicht alleine. Der Geruch eines Fremden Rüden beunruhige Darz nur noch mehr, sodass sich auch sein Tempo beschleunigte. Auch Lubaya wurde schneller, kein Wunder, sowas würde ihr nicht entgehen.

"Natürlich." antwortete der Rüde mit tiefer und angespannter Stimme auf die wohl eher rhetorischen Frage seiner geliebten Fähe. Ein leises Knurren war ebenfalls zu vernehmen, wodurch deutlich würde wie sehr ihm diese Situation missfiel.

Abrupt verharrte Darz als er Blick auf das Geschehen hatte. Einiges hatte er wohl verpasst, wie viel genau konnte er nur erahnen. Das was er jedoch erblickte verärgerte ihn, machte ihn wütend, dennoch behielt er die Beherrschung. ~Was zum Geier ist mit dieser Fähe los~ dachte Darz verärgert und zweifelte sogleich daran ob sie so eine gute Wahl gewesen war für den Betha posten. So unterwürfig wie sie da unter dem Fremden lag war dieser Posten definitiv nichts für sie.

Langsam trat Darz aus dem Dickicht. Den Kopf gesenkt, die Ohren angelegt und das Nackenfell gesträubt. Ein knurren unterdrückte er gekonnt, unnötige Drohungen waren ziemlich töricht.  ~Ist das ihr ernst?~ fragte sich Darz, als er die Worte der Betha hörte. "Runter von ihr Fremder." spracht Darz mit einer unglaublich ruhigen und gefassten Stimme. In seiner Tonlage war nichts angriffslustiges herauszufiltern und auch seine innerliche Wut war nicht zu bemerken. Der Rüde hatte sich gut im Griff und einen Kampf wollte er nicht provozieren. Dieser Rüde, welcher über der Betha thronte war älter als Darz und wie kampferfahren er war wusste dieser nicht, etwas Vorsicht und auch Respekt vor ihm war also durchaus angebracht. Lange würde Darz das Verhalten des Fremden jedoch auch nicht ungestraft dulden, wenn dieser nicht schleunigst von der Betha ab lies.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Dez 22, 2015 10:19 am

Lubaya hielt Schritt mit ihrem Liebsten. Ihr Fell ward gesträubt, was sie durchaus massiger wirken ließ, als sie eigentlich ward. Die Gerüche wurden intensiver und die Unruhe über den Geruch des fremden Rüden beunruhigten beide gleicher maßen. Darz antwortete auf ihre Frage mit einem missfallendem Knurren. Daher entschloss sich Lubaya dazu, erstmals ihrem angebetetem die Vorhut zu lassen. Was nicht bedeutete das sie nicht in der Lage wäre sich dieser Situation zu stellen, doch gehörte es sich so. Fast zeitgleich beschleunigten sie ihren Schritt und erblickten sogleich ein Völlig absurdes Bild...

~ Wie konnte diese Fähe, die wir zur Beta ernannt, haben sich nur so hingeben und untergraben lassen... ~ ward es Lubayas erster Gedanke, wobei Wut und Ärger deutlich in sie aufkochten. Am liebsten hätte sie sich das Weibsstück sofort vorgenommen. Doch beherrschte sie sich und wirkte seltsamer weise von außen her ausschließlich dominierend und selbstsicher. Jedoch ward es eine Frage der Zeit wie lange dies so anhalten sollte.

Darz trat mit gesenkten Kopf und angelegten Ohren, so wie gesträubtem Nackenfell hervor. Lubaya folgte ihm und warf der Beta mit ihren kühlen, eisblauen Augen, welche sowieso selten etwas wie Freundlichkeit widerspiegelten, einen Strafenden Blick zu, der durchaus unter die Haut gehen konnte und noch folgen haben würde... Diesmal würde sie in erster Linie Darz die Worte überlassen, je nachdem was geschehen würde, war sie jedoch zu allem bereit.

Unmerklich atmete sie nochmal tief durch um die Fassung zu wahren und analysierte den Rüden, welcher optisch eher nach dem Typ Wolf aussah, der im Sprint längere Strecken zurück legen konnte. Hier und dort erkannte sie in seinem Fell leichte Macken und Narben, welche so aussahen, als wären sie mit dem Alter gewachsen.. Massig wirkte er nicht wirklich, aber auch nicht sonderlich muskulös, das sie sich sicher sein konnte, das dieser Rüde keinen Angriff wagen würde, außer er wäre ein Narr. Schließlich schlussfolgerte sie, das sie im Kampf die Überlegene sein könne, der Fremde jedoch in der Lage wäre durch seinen Körperbau einiges mit Wendigkeit auszugleichen. Wer jedoch triumphieren würde, könnte ausschließlich durch die antrainierte Ausdauer entschieden werden, welche eine wichtige Rolle spielte.

Lubaya senkte ihren Kopf und beobachtete selbstbewusst das geschehen. Nach Darz Aufforderung an den Rüden der noch immer über Cola weilte, würde sich nun entscheiden wie es weiter gehen würde... und wenn es zu einem Kampf kommen sollte, so würde sie ihren Geliebten nicht im stich lassen, außer er würde von ihr verlangen, das er den Kampf alleine bestreiten wollte...
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Dez 22, 2015 10:41 am

Nur langsam kam der kleine Schwarze wieder zu sich und betrachtete erst einmal das, gegen das er gelaufen war. Hart konnte es nicht sein, sonst würde sein Kopf ja weh tun. Schnell stellte sich für ihn heraus, es war ein anderer Wolf, welchen er allerdings nur halb sehen konnte, stand er doch genau in der Schnittstelle seiner Augen. Ob dies nun gut oder schlecht sei, würde sich herausstellen. Was Asael im Moment lieber war, wusste er selber noch nicht mal.

Nach Luft ringend, hing sein Blick weiter auf den großen Wolf. Sein Herz klopfte. War es vom rennen? Oder vor der Angst, die ihn dieser Anblick brachte? Vermutlich war es von jedem etwas. Aber warum machte er sich überhaupt Gedanken darüber, wo es doch Dinge gab, bei denen es deutlich wichtiger war sich über diese Gedanken zu machen.

Der große Wolf schien ihn ebenso überrascht zu betrachten, wie Asael es mit diesem tat. Jedoch schien er keine Angst zu haben. Warum sollte er auch, er war ja schließlich mindestens fünf Mal so groß, wie Asael. Asael erkannte, wie dieser auf einmal ein leichtes, sanftes Lächeln formte. Fassade oder war es echt? Wie schlau war es, dem Wolf zu vertrauen? "Nanu, wohin des Weges, kleiner Mann!" hörte Asael den Wolf fragen, worauf hin dieser ersteinmal schluckte und nicht so recht wusste was er sagen sollte. Nervös sah er sich um, stotterte und kam nicht wirklich dazu etwas zu sagen. Seine Ohren drehten sich aufgeregt in alle möglichen Richtungen.

Aufeinmal hörte er Rascheln von hinten. Asael stand auf und drehte sich blitzartig um. Dass es unklug sei, einem fremden den Rücken zu zudrehen wusste Asael, immerhin wurde es ihm oft genug gesagt. Darüber jetzt nachzudenken kam erst garnicht in frage. Warum jemanden anblicken, wenn man den Rücken etwas unbekannten zugedreht hatte.

Nur flüchtig meinte Asael etwas zu erkennen, etwas ganz bestimmtes. Oder sollte man lieber sagen, jemanden ganz bestimmtes. Natürlich könnte es auch jemand anderes sein, die Chance bestand immerhin. Dennoch tappste er nervös von der einen Pfote über die andere. Schnell drehte er sich zu dem großem weißen zurück, antwortete ihm dann mit einem flüchtigen "Weg!" und war dann schon drauf und drann zwischen den Beinen des Weißen, unter ihm her zu huschen und wieder schnell das weite zu suchen. Ob es dazu kam?
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Dez 23, 2015 10:46 am

weiterhin irritiert beäugte Bear den kleinen Drops, der nun wie erstarrt vor seinen eigenen massigen Pfoten sah und irritiert den weißen Berg anstarrte, der ihn an der Flucht gehindert hatte. Er wirkte wie zu Eis erstarrt und verängstigt und gleichsam unentschlossen. Es war nun einmal ein Welpe. Bear konnte von diesem nicht Respekt, eine Entschuldigung oder andere etablierte Verhaltensmuster erwarten, das wusste er. Schließlich hatte er hier keinen Herrn der alten Schule vor sich, sondern einen Welpen, der wohl noch nicht so alt war, wie man vielleicht glauben könnte.

Bear hatte lange Zeit in einer großen Familie gelebt, hatte seine Kinder aufwachsen sehen und deren Kinder. Alle waren sie einmal Welpen gewesen und so stur, und wild und frech und ängstlich. Allesamt verschieden und noch unerzogen. Schließlich ware sie noch jung und hatten andere Dinge im Kopf, als an Pflicht udn Recht zu denken, und es war gut so, fand der große Bär. Denn an all das würden sie noch früh genug denken müssen, so viel stand fets. Man sollte die Zeit genießen, in der man sich noch nicht mit dem realen Leben belasten musste, schließlich würde man diese Zeit nie zurückbekommen. Man sollte sie nutzen und nicht verschwenden, mit dem Irrglaube des frühen Erwachsenwerdens.

Bear war schon viel ferner der Welpenzeit, als es ihm lieb war. Und doch erinnerte er sich gerne an da szurück, woran er sich noch erinnern konnte. Der Frühling, wenn alle Kinder in den Wiesen und im Wald tobten, oder den Sommer, wo sie so ungezähmt und frei waren, wie nichts Vergleichbares. Manchen Tages sehnte sich der alte Rüde nach allem Vergangenem, nach der Kraft und dem unendlichen Willen.
Doch um nicht in der Welt wollte er all seine Erfahrungen eintauschen, die er nun schon gemacht hatte und weitertragen konnte. So war er doch an seinen Aufgaben gewachsen, hatte sich bewiesen.

Das alles stünde wohl noch dem kleinen Schwarzen hervor, den der Weiße nun eindringlicher musterte. Er schien auf einem Auge blind, so bemerkte Bear, als er die milchige Färbung im einen Auge des kleinen Wildfangs erkannte. Was ihm wohl widerfahren war?
Bear konnte sich kaum eine Erklärung vorstellen udn er hoffte nur, dass der Kleine sich daran nicht erinnern konnte. Er war noch so jung und jetzt schon den Verlust von Sinnen mitzumahchen war sicher nicht leicht. So ging es ihm doch selbst. jetzt im Alter fiel es ihm doch selbst schwer zu begreifen, dass nun einmal die Zeit kommen musste, an der der Körper nicht mehr so konnte wie der Geist- oder eben umgekehrt. Da konnte er selbst nur froh sein, dass es nur sein Körper war, der schlapp machte.

"Nicht so hastig, Kleiner!" brummte Bear gemütlich und ließ den Blick auf dem scheuen Welpen ruhen, der shcon an seine nächste Flucht dachte. "Ich könnte Hilfe gebrauchen, und so ein pfiffiges Kerlchen, wie du es bist, könnte mir sicher eine große Erleichterung sein! begann er zu sprechen und hoffte auf die Neugierde des Jungen, dass er ihn überreden könnte.
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Wulff
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Dez 25, 2015 8:24 am

Wulff stand derweil wieder einmal sehr unter Stress. Die Fährte seines Erben hatte sich in den derweil etwaigen Gerüchen verlaufen. Kurz blieb er stehen und dachte nach.
Er erinnerte sich daran, wie er auf eine Lichtung kam und eine Fähe mit drei kleinen Fellbündeln vorfand. Als er an sie näher heran trat stellte er Fest das sie alle ihr Leben gegeben hatten... Im Boden schwere Tatzenabdrücke die von einem großgewachsenem Schwarzbären stammten. Er betrachtete bedauernd die kleine Familie und als er sie einmal umkreiste und ein bekanntes Gesicht ausmachte musste er schwer schlucken. Die Fähe ward eine seiner Liebschaften gewesen, doch das er Vater ward... das ward ihm mehr als Fremd. Er erinnerte sich noch als wäre es gestern gewesen, das er einen wimmernden Laut vernommen hatte. Einen wimmernden Laut eines kleinen Kämpfers namens Asael, welcher wieder zu sich kam...

Wulff kehrte aus seiner Trance zurück und seufzte tief. Seit der kleine wieder Fit war konnte er Ihm nie sagen wie viel der kleine Wicht ihm mit der Zeit bedeutete. Doch immer wenn er ihm den Vaterstolz aussprechen wollte hatte der kleine Kerl sich aus dem Staub gemacht und etwaige Dummheiten begannen, wie seine Erzeugerin es zu ihren Lebzeiten gemacht hatte. Wie sich zum Beispiel alleine in der Brunftzeit einem Hirsch zu stellen... Das ward eigentlich auch der Grund gewesen, warum er jener Fähe nie sein Herz geschenkt hatte. Mit Naivität konnte er nun einmal rein nichts anfangen. Er hoffte inständig das der Knirps ihm endlich einmal gehorchte, oder das ihm ein Artgenosse bei der Erziehung durchaus mal unter die Pfoten greifen könnte. Er ward einfach überfordert mit diesem Energiebündel das einfach zu schnell erwachsen werden wollte. Doch musste er sich auch eingestehen das er dadurch nicht immer der liebevollste Vater war. Daher nahm er sich vor, wenn er seinen Sohn lebend wiederfinden würde, das er ihm beweisen müsste, das er ihm mehr bedeutete, als er es bisher zeigen konnte.

Wulff setzte zügig seinen weg fort. Durchkämmte jeden Strauch, jede Lücke... jedoch nichts ward zu finden. Doch plötzlich.. was war das? Der hochgebaute Rüde erhob die Schnauze und nahm Witterung auf... sein Erbe ward ganz in seiner nähe... jedoch nicht alleine...
Von jetzt auf gleich sprang Wulff in den Wolfstrab über und hoffte inständig, das es nicht zu spät war seinen Sohn zu retten. Dann die Lichtung wurde sichtbar, sein Welpe bei einem weißen Wolf.

„ASAEL !!!“ , rief Wulff erleichtert aus und hielt inne um die Situation unter die Lupe zu nehmen. Der doch recht große und weiße Rüde wirkte tiefenentspannt, hatte seinem Nachwuchs kein Haar gekrümmt. Dieser saß einfach nur da und wirkte recht besonnen. Wulff jedoch standen die Nackenhaare vor lauter Aufregung zu Berge. Er schüttelte sich um einen klaren Kopf zu bekommen, erst dann näherte er sich dem Fremden Rüden und seinem Nachkommen.


Ein recht vernarbtes Gesicht eines älteren Herren der auf seinen Sohn eingesprochen hatte. Was er jedoch noch nicht wusste.


„Ich grüße Euch, ebenso danke ich Euch, dass Ihr, werter Herr, meinem Sohn kein Haar gekrümmt habt.“, er trat neben seinem Sohn, senkte sein Haupt und Flüsterte: „Mach das NIE NIE wieder! Zu oft muss ich dir hinterher rennen!“, etwas sanfter und mit größter Ehrlichkeit fügte er dann noch hinzu: „Ich habe mir Sorgen gemacht, mehr denn je, mein Sohn!“, dann schmiegte er erleichtert seinen Kopf gegen den Körper des Welpen. Dann wand er sich wieder an den Weißen. „Wie kann ich Euch danken werter Herr?“
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Dez 27, 2015 7:34 am

Es raschelt unter den großen langen Beinen, Laub wird mit der Erde nach hinten geworfen und die schwarzen Pranken sind mit der nassen, schon eher matschigen Erde bedeckt. Gelblich-weiße Augen funkeln aus dem dunklen Pelz heraus und die starke Muskulatur, während die schwarzen Pupillen jegliche Bewegungen des grau-bräunlichen Kaninchen vor ihm verfolgen.

~ Er wird nach links abbiegen ~ dachte er sich und in jenem Moment schlug das gehetzte Tier einen Haken nach links. Der schwarze Wolf machte einen Satz zu jenem Punkt den er eingeschätzt hatte und mit einem knurren, landete er vor diesem und packte dies mit einem knurren.


Es zappelte unter seiner Pranke und in seinem Kiefer. Doch sein Kiefer schloss sich fest um dieses bis es knackte. Die Ohren zuckten und er ließ die Beute los. Tamas riss den Kopf empor, als er ein Heulen wahrnahm.
"Ciyacor?" wiederholte kurz die tiefe Stimme des Rüdens. Tamas war erst vor kurzem hier angekommen und war schon lange keinem seiner Art begegnet. Er packte das Kaninchen und schritt los in jene Richtung, welche er das Heulen vernommen hatte.
Schritt um Schritt nahm Tamas den Geruch einiger Wölfe war. Er hielt inne als er einige Stimmen wahrnahm. Es war eine tiefe ältere Stimme als die seine und ein kleiner schwarzer Schatten huschte kurz vorbei. Doch er wand sich herum und ging weiter.

~Dieses Heulen passt nicht zu denen und auch es klang nach anderen Wölfen.~
Tamas war vielleicht etwas neugierig, jedoch ebenso Vorsichtig. Er wusste das Fremde selten Willkommen sind in der Nähe anderer Rudel und trotzdem Schritt er weiter und der Weg führte ihn. Er nahm einen Geruch war, es war ein anderer Wolf. Doch der schien in kurzem Moment verschwunden zu sein. Er folgte nun derer Fährte und tratt durch das Dickicht hervor.
Tamas war sich sicher das er der Fährte gefolgt war und nahm dann zwei weißliche Bewegungen durch das nahestehende Dickicht war. Er blieb stehen und die Rute zuckte leicht hin und her, doch ließ er seine Beute nicht los, denn der Hunger nagte an ihn und sein magen knurrte dann plötzlichen. Tamas lehnte seine Ohren an und behielt jegliche Bewegungen hinter dem Gebüsch im Auge.

~ Es sind tatsächlich neue Wölfe~ er wand den Kopf herum, in jene Richtung wo er die anderen Wölfe schätzte. ~ Ein Rudel ... es gibt hier tatsächlich ein Rudel~ dachte er sich und die Lefzen zogen sich zu einem grinsen nach hinten. Der schwarze Rüde schwieg und beobachtete. Es war seine Stärke und konnte dadurch die nächste Bewegung einschätzen. Er schnaufte kurz durch und ließ das Kaninchen fallen und leckte sich die vom Blut bedeckten Lefzen ab.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Dez 28, 2015 11:30 am

Mit erhobenem Haupt eilte Casta durch den nächtlichen Wald. Mit neugierig zuckenden Ohren glitt ihr Blick von links nach rechts. Ja, hier konnte sie sich wohlfühlen. Die Stille genießend verlangsamte die Fähe ihr Tempo und schnupperte. Anscheinend waren andere Wölfe ganz in der Nähe. Soll ich heulen, und sie auf mich aufmerksam machen oder sollte ich doch liebe schweigen und beobachten? Sie entschied sich für das Heuen und rief mit ihrer klaren Stimme in den Wald hinein. Dann setzte sie sich und wartete auf eine Antwort. Die Ohren aufmerksam gespitzt und mit wachsamen Augen.
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Snow
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Jan 08, 2016 12:29 pm

Tatsächlich ward Snow etwas erleichtert, als sie merkte, dass ihre Aussage gegenüber Avani, diese wohl davon abhielt irgendwelche Fragen bezüglich ihrer Person und diesen Rüden zu stellen. Sie konnte sich wahrlich besseres vorstellen als nun weiter über ihn zu reden. Innerlich hatte Snow den Rüden nun abgeschrieben, egal ob er eine Gefährtin hatte oder diese verstorben war, Snow war keine dieser Fähen, welche gutmütig und naiv einen Welpen einer Fremden versorgte und noch dazu den Rüden aushielt.

Sie war nun mal keine dieser wölfischen Heimchen, welche sich um den Nachwuchs kümmerten. Snow brauchte Bewegung und musste sich auspowern, sie war jung und einfach eine geborene Jägerin. Zudem definitiv zu jung für eigene Welpen, was wohl unter anderem der Grund war, dass sie mit diesen nichts anfangen konnte. Avani hingegen schien da schon eher die Instinkte zu besitzen.

Energisch vertrieb Snow nun jegliche Gedanken an den Rüden und den Welpen, Avani und sie hatten nun andere Sorgen. Gerade als es ihr gelungen ward sprach Avani sie dann doch darauf an. Am liebsten hätte Snow laut aufgeknurrt und Avani deutlich gemacht, das sie dies in der Tat nichts an ging. Doch sie beherrschte sich. Avani war kein Rüde mit dem sie sicher so umgehen würde.

„Bekannter kann man das nicht mal nennen.“ fing sie abweisend an und schnaubte leise um ihren Unmut kund zu tun. „Lediglich einmal habe ich diesen Rüden zuvor getroffen, wenn überhaupt wäre er also eine sehr sehr flüchtige Bekanntschaft“ sprach sie klar und deutlich, wobei sie eventuell lauter wurde als sie es beabsichtigt hatte. „Schon damals war er so ein Schleimer und Schmeichler. Der dachte wohl ich wäre eine dieser naiven Fähen die auf seine große muskulöse Statur und das dunkle Fell hinein fällt.“ gab sie spöttisch, aber doch irgendwie bewundernd von sich. Ja der Rüde hatte es ihr ein wenig angetan, doch das würde sie niemals zugeben. „Tja, scheinbar hat Mr. Perfekt nicht wirklich aufgepasst. In seinem jetzigen Zustand werden wohl wirklich nur noch die dümmsten und naivsten Fähen auf ihn herein fallen. Wobei denen doch klar sein sollte das, sobald sie sich um den Welpen kümmern, er über alle Berge verschwunden ist.“ schnaubte Snow in rage weiter und hörte gar nicht mehr das leise 'Ach vergiss es..' welches Avani hatte von sich gegeben.
Tatsächlich hatte sie sich grade ziemlich in Rage geredet. Der Rüde gefiel ihr nun mal und genau das machte sie eben zornig, zornig auf sich selbst.

Snow atmete tief durch und sah dann zu Avani, welche bereits das Thema gewechselt hatte. „Keine Ahnung, vielleicht hat sie ja den Fremden und seinen Welpen bemerkt und macht sich Sorgen um uns.“ kommentierte sie Avanis Überlegungen kichernd und amüsiert. ~Etwas auffällig.~ bemerkte Snow in ihren Gedanken, nun dürfte wohl selbst Avani bemerkt haben, dass da doch noch etwas mehr war, was Snow nicht ausgesprochen hatte. Ansonsten hätte sie kaum so übertrieben reagiert. ~Egal. Einfach weiter machen.~ dachte sie sich und spielte nun weiter, in der Hoffnung es doch noch überspielen zu können.

Snows Ohren schnellten in die Höhe als sie wirklich ein anderes Geräusch vernahm, doch ehe sie recht darauf reagieren konnte hörte sie noch ein anderes fremdes Heulen in der Ferne. „Nanu was ist den hier los? Scheinbar sind hier mehr Wölfe als wir dachten.“ bemerkte sie verblüfft und sah Avani etwas ratlos an. Sollten sie nun auf das Heulen antworten oder sollten sie dies dann den Alphas überlassen?
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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Jan 08, 2016 10:00 pm

Avani schluckte schwer, als sie von Snow eine sehr klare und abweidende Antwort erhielt. Was sie jedoch stutzig machte ward, das sie nicht bei ihrer Aussage blieb, dass der fremde Rüde ein 'Sehr flüchtiger Bekannter' war sondern weiter 'aus dem Nähkästchen' Plauderte. Als sie Luft holen wollte um ihre Rudelgefährtin zu beruhigen, fand sie jedoch keine Möglichkeit zu Wort zu kommen. Da diese zudem recht laut geworden und in Rage war, ward dies vielleicht auch besser. Snow schien einfach Dampf ablassen zu müssen. Im Wolfstrab blickte sie eine kurze Weile zu ihr hinüber und betrachtete sie. ~ Da muss ich sie wohl an einem wunden Punkt getroffen haben ~ ging es ihr durch den Kopf und dachte sich den Rest, da Snows Aussagen und ihre Mimik mehr verrieten als sie ihr eigentlich Preisgeben wollte.

Avani war froh als Snow endlich tief durchatmete. Doch die nächste Antwort verdutzte sie noch mehr. ~ Lubaya und sich sorgen? Um uns? Das passte ja mal so garnicht zu der roten Schönheit ~ dachte sie und versuchte in diesem Moment nicht Snows Blick zu kreuzen, da sie wusste wie leicht sie zu lesen ward. Zum 'Glück' wurde dieses Thema das derweil sehr unangenehm geworden war von einem erneuten fremden Heulen ganz in ihrer Nähe unterbrochen, sodass auch blitzartig Avanis Gedanken in den Hintergrund drangen und sie ebenso verblüfft zu Snow blicken konnte. „Aber wie kann dies sein? Hier ist doch bisher nirgends was unter Markierung gewesen.“ Im Lauf hielt Avani kurz inne und hielt erneut den Fang in die Luft. Das Alpapaar, die Betha und drei weitere fremde Gerüche waren nicht mehr so fern... moment mal... Der eine Geruch ward besonders intensiv. „Snow sag mal riechst du das auch?“ flüsterte sie so leise das es kein Fremder in der nähe vernehmen konnte. Der Geruch aus dem Dickicht war sehr intensiv und roch nach frisch geschlagener Beute, welcher schon fast ihre Nase betäubte. Avani lief das Wasser im Fang zusammen. Was sollten sie nun tun? Hier merkte Avani zum ersten Mal in diesem Abenteuer selber, wie jung sie doch noch war. Jedoch konnte sie durch den Blutgeruch nicht genau ausmachen ob nicht doch noch mehr Wölfe im Unterholz waren, dazu war sie einfach viel zu hungrig was Snow ihr auch problemlos ablesen könnte.

Entschlossen sah sie zu Snow: „Ich denke es ist besser, erst dem Ruf unserer Alphas zu folgen, dann wären wir schon einmal zu fünft, falls sich ein anderes Rudel hier aufhalten sollte... mir wird die Sache allmählich zu heiß. Andererseits wundert es mich das bisher nur vereinzelt Wölfe auftauchen und auf ihr Heulen keine Antwort erhalten, was eigentlich nicht für ein weiteres Rudel spricht. Jedoch wer weiß ob das nicht eine Masche ist um uns einen nach dem anderen den Gar aus zu machen. Ich brauche jedoch deinen Geruchssinn, ich kann nurnoch Blut riechen“ machte sie ihre Gedanken so leise kund, das es weiterhin nur Snow hören konnte. Dann nickte sie ihr zu und lief weiter in Richtung Alphas. Doch auf dem Weg zu diesen Kamen sie nicht weit, da die Fähe, von jener das heulen stammte ihnen den 'Weg abschnitt' indem sie einfach nur so da saß und wartete. Avanis begeisterung darüber ward ihr ins Gesicht geschrieben. Ihr Blick wante sich wieder zu Snow.
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Morten
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jan 11, 2016 5:28 am

Mit gebleckten Zähnen und einem äußerst zornigen Blick starrte er die Fähe unter sich gerade zu in Grund und Boden. er hasste solch törichtes Verhalten, diese Naivität, die er stets zu seinem Vorbild nutzte und dann noch diese Unhöflichkeit. Ein wenig Respekt hatte er doch wohl von diesen fremden in seinem Land erwartet, nicht zuletzte, weil er sich bisher gekonnt im Schatten gehalten hatte und es ihnen nicht direkt auf die Nase gebunden hatte, das sie nicht die Einzigen waren, die hier lebten udn ein Recht auf dieses Land hatten sie seiner Meinung nach schon gar nicht.

Als die Unglückliche nun etwas vor sich hin stammelte, war Morten nicht zuletzt amüsiert über dieses so offensichtlich unbeholfene Verhalten - schließlich hatte sie ihm die Brust geleckt-, sondern auch gleichzeitig ziemlich enttäuscht. Er hatte mehr erwartet als solche Verwirrtheit, wobei die freundlichen -mehr oder weniger freundlichen- Worte ihm durchaus zeigten, dass er es hier wohl doch nicht mit unpfleglichen Rüpeln zutun hatte, sondern eben doch nur mit unbelehrbaren Kindern.

Er sah sich nach wie vor im Vorteil, als die Fähe nun erneut Unsinn vor sich her stammelte, sie schien sich wohl nicht in der Macht der Worte, ganz im gegenteil zu ihm selbst natürlich, doch nun drängten andere Geräusche und Gerüche zu ihm. Die beiden Turteltäubchen näherten sich ihm, das roch er auf einige Meter Entfernung.
Der Rüde fasste zuerst stimme, nachdem er wohl zunächst einige Momente gebrauct hatte um die Situation zu betrachten. Es musste ein seltsamer Anblick sein, genau genommen war es Morten aber völlig egal, was der Fremde dachte, er sah sich noch immer vollkommen im Recht.

"Und was kriege ich dafür, Eindringling?" brummte Morten mit einem fast schon diabolischen, aber gleichzeitig feixenden Ausdruck im Gesicht. So sehr er ach wollte- oder sollte- er konnte diese Turteltauben nicht ernst nehmen, nicht mehr als einen kleinen kläffenden Welpen. Außerdem war er immernoch derjenige,d er den Vorteil hatte, wäre es ihm ernst könnte er die Fähe totbeißen noch bevor die beiden anderen auf seiner Höhe wären. Ihm stand danach zwar ganz und gar nicht der Sinn, aber das mussten die anderen beiden ja wohl kaum mitbekommen.

"ich glaube nicht, dass IHR in der Position seid MIR Forderungen auf MEINEM Land zu stellen, Eindringling!" provozierte er nun mit bitterkalter, rauer Stimme, während er aber nun einen Blick zu der Fähe hinunter richtete und dieser zu wisperte Du musst ihnen aber sehr wichtig sein, kleiner Vogel!

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Cola
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Jan 16, 2016 5:39 am

Cola wurde langsam wieder klarer im Kopf und stellt fest das sie unter einem Rüden begraben lag. ~Was tu ich hier?~ sie vermutete das es der Schock gewesen war das sie so reagiert hatte. Aber wer wäre nicht geschockt von ihrem Rudel als Beta ignoriert zu werden?


~Na toll. Jetzt kommt das Alphapaar? Und ob Darz etwas ausrichten könnte? "I...ich will ja nichts sagen, aber ich bekomme etwas Platz Angst" murmelte sie in den süßlichen Naiven Tonfall. Sie sollte diese Rolle am besten weiter spielen. Auf totgebissen zu werden War nicht ihre Absicht!
Da blieb sie lieber auf diesen Rücken liegen

Sie atmete ruhig ein und aus, abwarten hieß es jetzt. Ob gerade Vögel über den Himmel flogen? Sie konnte es nicht sehen
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Jan 17, 2016 10:30 am

Mit erhobenem Haupt prüfte Delsin noch einmal die Umgebung, ehe er sich langsam in Bewegung gesetzt setzte. Er konnte beinahe spüren wie der Weg hier verliefen, doch nur beinahe. Es War eben doch etwas anderes wahrhaft zu sehen oder sich nur einzubinden, dass man etwas sähe. Er konnte sich eigentlich h kaum daran erinnern wie es War zu sehen. Genau genommen konnte er sich an nichts erinnern , nur ab und an ließ er die Träumerei daran zu sich vorzustellen wie es War Bäume zu sehen und Flüsse und andere Wölfe. Dunst roch und spürte und hörte er Alles Do h nur.

Er War keine fünf Schritte gelaufen, als sich ein sehr dominanter fremder Geruch in seine Sinne stahl. Es war ein Wolf, das witterte er ganz genau und dieser Wolf bewegte sich auf ihn zu. Er brauchte nur einen Wimpernschlag um die genaue Richtung auszumachen. Schließlich hatte er genau Zeit um diese Fähigkeit seit Jahren zu trainieren. So hatte er seinen Geruchssinn nahezu perfektioniert.

Er hörte nun auch da s leichte knacken der Ästhetik und das Ächzen des Bodens, als der Fremde sich weiter seiner Gestalt näherte. Er hatte mittlerweile den Kopf gedreht und seinen Körper versteift. Seine leeren Augen schienen der Fähe entgegen zu blicken, die nun stehen blieb und ohne ansprach.
"ob ich das Gebiet kenne?" wisperte er mit rauer Stimme und richtete die Leeren Augen auf die schemenhaft dunkle Wolken, die er erkannte. Das musste die Wölfin wohl sein. Die Schritte waren verstummt, er hörte nur noch die Atemzüge der fremden.
Sie War für seinen Geschmack Viel zu freundlich.
"Nun. In der Tat kenne ich das Gebiet, jedoch nur bis zu dem Punkt wo ich bin stehe. Ich kenne nur was hinter mir liegt, nichts davon was rechts und links von mir ist und noch weniger was vor mir liegt. Wie sollte ich?"
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Jan 19, 2016 5:43 am

Isabis überkam ein kalter Schauder, als der Fremde in ihre Richtung zu blicken schien. Seine tot wirkenden weißen Augen sahen aus der Nähe noch Weltfremder aus, als sie es aus der Ferne schon taten. Es war für sie also eine Gewöhnungssache, den Rüden nicht einfach anzustarren. Doch Isabis hatte schnell wieder ihre Fassung gefunden und ihre Körperspannung wechselte von der Verunsicherten zur Selbstbewussten. Der ihr gegenüber wirkte jedoch auch angespannt. Warum auch nicht, immerhin war sie eine Fremde, die einfach in seine Privatsphäre eingedrungen war.

Schon gleich sollte sie zudem Feststellen, das ihre Frage ebenso wenig willkommen zu sein schien, wie ihre Präsenz. Das Fragenwiederholende raue wispern in ihren Ohren machte es letztendlich auch nicht besser, da es zudem auch recht verhöhnend wirkte, sein Pausieren und Nachdenken sorgte jedoch dafür, dass die klein gedrungen wirkende Fähe nicht gleich giftig wurde, wie es für sie eigentlich üblich war. Sie wollte dem Koloss ihr gegenüber noch eine Chance geben, ehe sie diesen als Hyäne abstempelte.

Als dieser dann erneut seine Stimme erhob, um ihr eine Vernünftige Antwort zuzusichern, ward die kleine Wölfin wieder gesonnener und mehr im Einklang mit sich selber. Auch wenn es durchaus hätte sein können, dass der Fremde sich hier auskannte. Immerhin hätte die Chance bestehen können das dieser schon einige Zeit hier als Einzelgänger lebte, was in einem Revier nicht grade unüblich war, wenn die Einzelgänger geschickt ihre Spuren 'verwischen' konnten.

„Nun,“, begann Isabis, „wenn dem so ist dann entschuldigt meine Frage.“, sie runzelte nachdenklich die Stirn ~ Solch eine Hyäne wie manch anderer Genosse scheint er im ersten Moment nicht zu sein, zudem wirkt er nicht so, als wäre er seiner Einschränkung unterlegen. Wenn ich Glück habe, könnte ich mir bei diesem Koloss etwas Schutz erhoffen, wenn ich ihm dafür mein Sichtfeld anbiete ... Ach was denke ich mir.. bisher bin ich gut zurecht gekommen, außerdem bin ich einfach nicht der Typ Fähe, die um etwas bittet ..! ~ nach einem kurzen Augenblick des Nachdenkens fuhr schließlich fort: „Ebenso entschuldige ich meine Anwesenheit, mit welcher ich Euch nicht weiter belästigen werde. Immerhin scheint Ihr sehr beschäftigt. Weiterhin eine gute Reise!“, fuhr sie unterschwellig provokant, wie sie manchmal sein konnte, fort und wollte gerade kehrt machen.
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