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 Die Heimat des Herzens "Ciyacor"

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Roja
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Jan 31, 2016 7:40 am

Dieses Land war seltsam es war so viel Meer rund herum, aber auch so viel Land. Der kleine schwarze Wolf sah sich um und schnupperte vorsichtig an einer kleinen zierlichen Blume mit leuchtend weißer Blüte und gelben innen Leben, ein wenig zuckte er mit den Ohren um wohlmöglich Feinde oder anderes Getier aufzudecken. Schon lange hatte er keine Rehe oder Wildschweine gefressen, dafür aber jede Menge Fisch und Mäuse sowie Insekten.

Sein eignes Niesen holte ihn zurück in die Gegenwart, er war wohl in den Kelch mit der Nase abgerutscht und hatte wohl etwas Blütenstaub eingeatmet. Nach dem dritten Mal Niesen war er endlich frei von den Pollen und hatte wohl auch jede Beute verscheucht und jeden Feind auf sich aufmerksam gemacht. //Das war es wohl mit dem herum Träumen und gemütlichen Reisen// dachte sich der kleine rundliche Wolf und schritt vorsichtig von der Blume weg.

Wohin sollte er in diesen Fremden Wald? Er kannte sich nur am Sandstrand etwas aus weil da das Wasser war. //Hach das ist ja so anstrengend alles// dachte er sich und lief weiter über den Wild Pfad. //Ich hoffe ich treffe keine Rüden, das wäre unangenehm// überlegte er mit etwas Angst und Bange bei diesem Gedanken, nein das war kein schöner Gedanke, aber vielleicht würde er ja gar nicht auf ein Rüden treffen, aber dies war sehr unwahrscheinlich.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Apr 04, 2016 10:17 am

(Dann führen wir das Rp mal nach 2 Monaten (für mich 4) fort. Bin gespannt wie sich die neue Regel auswirkt)

Er hörte das Brummen des Riesen und verfiel fast gleichzeitig einer Schockstarre. Vorsichtig wandte er den Blick nach oben, um den Berg genauer betrachten zu können. Mindestens 100 Köpfe größer als er, dachte der Welpe sich, wenn nicht sogar 1000. Nervös schluckte er und begann von der einen Pfote auf die andere zu Tapsen. Ob er ihm trauen sollte? So wenig er seinem Vater doch gehorchte, um so deutlicher fiel ihm jetzt einer seiner Weisheiten ein. ~Traue niemandem~ schoss es ihm als Gedanke durch den Kopf. Gleichzeitig aber, meldete sich seine Neugier. Er wollte unbedingt wissen, wozu der große ihn, so einen kleinen, hilflosen Welpen denn brauchte.

Es dauerte eine ganze Weile, bis Asael die Worte fand. „Nunja...ich..äh...“ Es stellten sich doch eher als Wortfetzen heraus. Wieder tapste er nervös von einer Pfote, auf die andere und schaute sich ebenso nervös um. Er hörte dort etwas im Busch. Er hoffte doch inständig, dass der große ihn beschützen würde, egal was dort im Busch war. Ein weiterer Gedanke schoss ihm durch den Kopf. Was, wenn das im Busch ein Komplize des Alten war? Was, wenn der Alte einen Hinterhalt plante. Sofort schritt er etwas von ihm Weg. Doch es stellte sich schnell hinaus, was dort im Busch war.

Er hörte, wie jemand seinen Namen rief. Diese Stimme erkannte er am besten von allen. Er würde sie überall heraushören. Sofort zuckte er zusammen und schien noch nervöser als vorher zu sein. Der große Schwarze entpuppte sich als das was im Busch war. Asael zog sich zusammen. Schaute nervös zwischen den beiden Erwachsenen hin und her. Er wusste einfach nicht was er tun sollte. Bei seinem Vater Schutz suchen? Bei dem Fremden Schutz suchen? Oder wieder abhauen. Er fing an zu zittern. Sein Atem stockte. Man hörte leichtes Winseln. Sein Vater war direkt auf ihn zugekommen.

Wie eine Statur saß Asael da und hörte sich die Standpauke seines Vaters an. So klein wie möglich, den Schwanz fest angekniffen, die Ohren hängend und in einer geduckten Haltung. Wie eine Statur? Nicht ganz: Mit jedem Satz, mit jedem Wort und vor allem bei den beiden gut betonten ''NIE''s zuckte er kräftig zusammen. Allerdings schwieg er, er wusste nicht was er sagen sollte. Er zitterte nur und wimmerte leise. Aufeinmal wirkte die Stimme seines Vaters anders. Sanfter, besorgter, behutsam. So etwas war er nicht gewohnt. Als sich der Kopf auch noch an ihn anschmiegte, war alles zu viel für den kleinen Welpen und er brach in lautes Gewimmer und Gejaule aus.
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Sky
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Apr 15, 2016 10:28 pm

Wo waren die anderen? Ja wo waren sie nur hin? Schließlich wollten sie doch gemeinsam aufbrechen und gemeinsam diese neue Heimat finden. Gemeinsam? Wie das klingt, schließlich waren sie eine Einheit, sie kamen als Eins. Ja so war das eben im Rudel der Mondlichtjäger, dennoch fand jeder für sich selber sein Ziel und fand etwas im Leben was zu einem gehörte, auch so war das im Rudel, aber sie waren eine eins, so viel stand fest!

Die junge Fähe kaute etwas auf dem Gras rum das sie im Maul hatte und sah zum Himmel empor, der Himmel. Sie trug den Himmel im Herzen und ihr Motto war, erobere den Himmel spielerisch, warum sollte man die ganze Zeit so ernst sein und wie ein Eisblock durchs Leben gehen? Dafür war das Leben viel zu schade!

Sie drehte die Ohren nach links und dann nach rechts, schließlich schnupperte sie und fing die Fährte von ihrer Schwester auf, dem würde sie folgen, ja gleich. Denn ihre Schwester war zurzeit noch dieses etwas´, dieses besondere in ihren Leben und wird es noch sehr lange bleiben so viel stand fest!

Mit einigen vergnügten Sprüngen sprang sie den Weg lang, je kräftiger sie Sprang umso höher schlug ihr Herz und umso mehr hatte sie das Gefühl den Himmel näher zu kommen. Wenn sie den Wind durch ihr Fell spürte und der Boden kaum ihre Pfoten berührte und sie einfach für kurze Zeit durch die Luft flog, das war etwas Schönes.
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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Jun 03, 2016 4:20 am



Getrennte Wege

„Nur wer seinen eigenen Weg geht
kann von niemandem
überholt werden“


»Spielleitung : Avani
Gebiet : Talkessel - Rudelhöhle


Bear der große weiße Rüde erklärte dem Insegrimm das dieser ihm nichts schuldig sei. Zukünftig sollte er jedoch besser auf seinen Nachkommen Acht geben, immerhin sei Familie das Wichtigste im Leben, man merke sonst erst was sie bedeutet, wenn sie nicht mehr ist. Bevor er seine alten Knochen aufrichtete schenkte er den beiden noch einen zuversichtlichen Blick. Dann zog er seines Weges und ließ einen verdutzten Wulff, der sich an seinen Vater erinnerte und einen aufgelösten Welpen zurück.

In der Zwischenzeit hatten sich auch die Wege von Delsin und Isabis getrennt. Der weiße Rüde zog in weitere Rudelgebiete ein, während Isabis sich weiter in Richtung Rudel vorwagte...


Hier ist nun auch das schreiben ohne Reihenfolge erlaubt. Aber bitte beachtet trotzdem, das Ihr nicht von jetzt auf Gleich von einem Ort zum anderen könnt, falls Euer Schreibparter 'ausfällt'. Euer Charakter muss erst einmal dorthin gelangen.





Zuletzt von Avani am So Sep 04, 2016 7:12 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sky
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jun 20, 2016 7:07 am

Noch ein Sprung und noch einer und es wurden immer mehr. Umso schneller Sky sich abstieß umso weiter verlor sie den Boden für kurze Zeit unter den Pfoten. Mit einem dümmlichen grinsen um die Schnauze, stieß sie sich weiter ab und hatte einfach nur Spaß dabei, wirklich Spaß. Jedoch hatte sie den Duft ihrer Schwester fast verloren, aber stehen bleiben wollte sie nun auch nicht, deswegen Sprang sie weiter ihres Weges.

Sky schloss die Augen beim nächsten Sprung und hatte das Gefühl zu fliegen, jedoch hatte das hart ein Ende sie knallte in eine kleine Wölfin rein und kullerte den Hang runter „uff!“ schnaubte sie und versuchte sich zu entwirren, zu viele Pfoten die nicht ihr gehörten. „Oh Verzeihung geht es dir gut?“ fragte Sky verwirrt und blieb lieber liegen, ihr war gerade so Schwindelig.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jun 20, 2016 8:57 am

Gemächlich trottete Isabis ihres Weges. Gedanklich wunderte sie sich noch immer über den geisterhaften Rüden dem sie begegnet war. Oder hatte sie sich das alles bloß eingebildet? Sie schüttelte sich ausgiebig und setzte ihren Weg fort. Doch was war das? Ihre Ohren die etwas zu groß geraten erschienen schnellten nach hinten. Hörte sich beinahe so an, als würde ein Känguru hinter ihr aufmarschieren. Verwirrt und skeptisch wand sie sich um, jedoch das einzige was sie noch erblicken konnte war eine dunkle fellige Brust die ihr das Gleichgewicht nahm und mit Schwung zu Boden riss.

Ein gutes Stück fetzten sie einen Hang hinunter. Als sie sich endlich aufhörten zu rollen zappelte sich Isabis aus vier langen Läufen frei. Schwankend rappelte sie sich auf. Verdammt war ihr übel, alles drehte sich.
Nur benommen vernahm sie eine Stimme die sich nach ihrem Befinden erkundigte.

Isabis schüttelte ihren Kopf einige male und wimmerte etwas dabei. Mit Sicherheit würde das Beulen geben. Als sich ihre Sinne wieder beruhigten sah sie zwei.. nein Moment... Isabis kniff die Augen zusammen... eine Wölfin am Boden liegen.

Gottchen der ging es aber auch la miserable..
"Ach fragt lieber nicht..." antwortete sie mit ihrem fremden Akzent und begann sich die schmerzenden Stellen zu lecken. Jedoch schmerzte dies einfach zu sehr, das sie es doch lieber unterließ "Wie konnte das denn passieren? Sind sie etwa vor etwas geflohen?" Isabis näherte sich mit etwas Abstand der
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Sky
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Jun 25, 2016 6:21 am

Sky lag immer noch am Boden, selbst das hoch gucken verursachte ihr Übelkeit und sie fühlte ihr Magen rebellieren, ja es war eindeutig besser liegen zu bleiben und gar nichts zu machen. So sang ihr Kopf ins weiche Gras. Sie begann, sich zwingend, ruhig zu atmen. Ihr tat alles Weh besonders ihre rechte fordre Pfote, diese fühlte sich unangenehm heiß an. Wenn Skys Magen sich mal beruhigen würde, könnte sie auch über ihre Pfote lecken oder die anderen stellen. Langsam arbeitet ihr Hirn wieder, es könnte sein das sie beim Sturz umgeknickt war mit der Pfote. Sie ließ die Ohren hängen und schloss die Augen.

Nach einiger Zeit öffnete Sie sie wieder und hob langsam den Kopf, ja die Übelkeit hatte sich etwas beruhigt es ging schon wieder besser! Sie sah zu der fremden Wölfin, die so exotisch Sprach. Skys Ohren zuckten und sie brachte ein „Urgh“ hervor. Langsam richtete sie sich auf und leckte über ihre Rechte fordre Pfote, sie war belastbar wenn sie langsam gehen würde, müsste es gehen. Da die Wölfin fragte sie etwas, irritiert sah sie die Wölfin an. „Nein…nein…ich bin etwas gesprungen und hab dich nicht gesehen“ gab sie kleinlaut zu.

Ohje beim Sprechen merkte sie Galle hochsteigen ~Ganz ruhig~ dachte sie sich selbst und sah kurz zu Boden. „Tut mir sehr leid, ich wollte dich nicht umspringen“ sagte sie dann und sah Isabis von unten heran an. Gerade war sie noch nicht so bereit wieder etwas zu fragen oder zu sagen und zu allem Überfluss tat ihr, ihre Pfote viel mehr weh als die anderen. Die junge Wölfin beugte sich runter und leckte ihre verletzte Pfote, es half nur minimal, nun da musste sie jetzt durch!
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Jun 25, 2016 10:31 pm

Tamas trat aus dem Gestrüpp hervor. Der dunkle Rüde hatte sich in den Schatten angepasst und versucht die Helligkeit seiner weiß-gelblichen Augen zwischen dem Glanz der auf dem saftigen Grün der Blätter auf dem sich leicht die Strahlen der Sonne spiegelten, zu verbergen um nicht wahr genommen zu werden. Doch er wusste durch den Wind und den Geruch des Blutes, welches seine Lefzen hinab floss, war dies nicht so leicht. Doch er wusste eins, man hatte ihm bemerkt. Das Verhalten der einen weißen Wölfin war an ihrer Körperhaltung zu sehen, dass sie den Blutgeruch des Kaninchens wahrgenommen hatte.

Nun da die zwei Wölfinnen weg waren, trat er ins Sonnenlicht. Sein Fell war durchdringen nachtschwarz bis auf einige wenige Stellen die etwas bräunlich schimmerten. Der Blick ruhig jedoch ernst, legte er das leblose Tier vor seine Pfoten und leckte sich über die Schnauze.
"Ein Rudel für dieses Land." sein Blick schweifte umher und seine Lefzen zogen sich zu einem leichten grinsen zurück. "Es wird ein interessantes Erlebnis, zu sehen welche Geschichte sich erbringen wird."
Er sah noch einmal auf die Stelle wo die weiße Wölfin mit den warmen braunen Augen stand. ~ Sie hat mich bemerkt, aber nichts zu ihrer Gefährtin gesagt. Zahlenmäßig wären sie im Vorteil gewesen. Sie scheint also nicht auf einen Kampf aus zu sein. ~  dachte er sich und sein großer Körper legte sich nun langsam hinab. Er riss sich ein Stück aus der Flanke seiner Beute und ließ den Blick hinüber schweifen. das Auftreten erinnerte ihn an eine andere Geschichte, keine Geschichte, dass wusste er zu gut. Es war ein Rudel welches es einst mal gab und bekannt war, gesegnet mit einem reich gefülltem Land wie jenes hier. Sein Vater behauptete das er vor der Geburt seiner Welpen mit seiner Gefährtin auf den Nachtwolf getroffen sei und eine Einladung in das Land bekam, welches der Nachtwolf mit dem Licht ein Rudel gründete und wo Frieden herrschte . Doch sie betraten es und blieben nicht dort. Sie gaben es als Lehre, wie eine Geschichte weiter. Die nun er als Reisender weiter gab.

Doch es gab nicht viele, die darauf etwas hielten. Entweder aus Angst oder weil sie , wie er sagen würde wahrhaft bösartig wurden. Er schüttelte den Kopf, es war dumm so zu handeln und es hätte alles ganz anders geendet und nicht so  blutig. Er hatte sich vorgenommen, jemals wenn er solch ein Angebot auf Frieden und Zusammenhalt, auf Familie und Nahrung bekommen würde. Etwas für das es sich zu kämpfen lohnt, jenes Angebot nie abschlagen würde.

"Moira.... Ciyancor" flüsterte er. Er würde bleiben um zu sehen, wie es weiter ginge mit diesem Rudel. Seine Ohren zuckten aufmerksam, als er das nächste Stück aus dem kleinen, doch recht  wohlgenährten Tier zog. Er hatte nicht vergessen, dass weitere Wölfe in der Umgebung waren. Und man wusste nie, was einem erwartet.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jun 27, 2016 8:46 am

Als Isabis die Antwort der Fremden vernahm konnte man ihr Wahrhaftig die 'Begeisterung' vom Gesicht ablesen. War das etwa ihr ernst? Eine weitere Hyäne, welche sie auf ihrer bisher weiter anhaltenden Reise über dem Weg gelaufen war... ach Pardon, viel mehr welche sie um gerannt hatte.

Waren alle Wölfe in diesem Gebiet etwa blinde Holzköpfe? Genervt zog sie Ihre Leftzen hoch, ohne jedoch ihre Zähne dabei zu entblößen. Erneut schüttelte sie sich, was jedoch von einem schmerzlichen Zucken unterbrochen wurde. Isabis war voller Wut über diese blinden Riesen. Trotz allem versuchte sie sich zu beruhigen und zählte innerlich von 10 runter. Schließlich gewann sie ihre Fassung wieder.

"Nun gut", knutterte Isabis vor sich her, "anscheinend sind in diesem Gebiet alle Wölfe Blindgänger, welche keinen Gedanken daran verschwenden, das auch gedrungene Geschöpfe auf diesem Planeten existieren." ,gab sie spitz mit ihrem befremdlichen Akzent von sich. Verdammt wenn nur ihre Pfote nicht so schmerzen würde. Erneut verzogen sich ihre Leftzen. Jedoch was war das? Eine süße Witterung stieg Isabis in die Nase. War das etwa Blut? Erst jetzt merkte die kleine Wölfin wie hungrig sie eigentlich geworden war.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Jun 29, 2016 9:44 am

Es dauerte eine ganze Weile, aber Asael beruhigte sich langsam wieder. Dies lag nicht zuletzt daran, dass sein Magen anfing zu murren und zu knurren. Asael hob langsam den Kopf. Er schluchzte noch etwas. Mit einem kurzem Blick zu seinem Vater, ging er auf diesen zu. Scheinbar schien dieser geistig Abwesend zu sein, weswegen Asael versuchte ihn mit mehreren leichten Kopfstößen gegen die Beine und die Seite, wieder zurück in die Realität zu holen. Dabei vergaß er auch nicht oft genug mit Worten „Hey....ich hab Hunger!“ seinem Vater eben dieses zu vermitteln.

Da Asaels Geduldsfaden nicht gerade für seine überdurchschnittliche Länge bekannt war, vergaß er die Worte seines Vaters temporär und machte sich eben selber auf den Weg. Sein Vater würde ihn schon wieder finden und vor wenigen Augenblicken sei ja schließlich auch nichts passiert. Ganz im Gegenteil, dieser ältere Wolf war ja immerhin ganz nett gewesen. Asael hüpfte durch das enge Geäst der Büsche und Sträucher, bis ihm ein gewisser Geruch in die Schnauze kroch. „Was zu essen!“ stellte er kurz darauf fest und machte sich daran, der Fährte zu folgen.

Seine Schnauze war zu Boden gerichtet und geradezu blind ging er voran. Immer der Nase nach. „Futter......Futter.....wo bist du? Komm raus wenn du kein Angsthase bist!“ flüsterte er dabei spielerisch und freute sich schon sehr darauf. Er kam immer näher, der Geruch des frischen Blutes wurde stärker. Er schnüffelte, dann berührte er den Kadaver, der mindestens so groß war wie er selber, mit der Schnauze. „Gefunden!“ freute er sich. „Gleich wirst du in meinem Magen verschwinden!“ Er hob den Blick. „Das wird lecker, mir läuft das Wasser im.........“ Er stockte, seine Augen weiteten sich. „.....hoppla.“ war das einzige was er hervor stammeln konnte.

Er blickte direkt in die sterngelben Augen eines großes, schwarzen Wolfes. Zähne gebleckt und Blut an den Lefzen herab laufen. Kein zweifel, dieser Kadaver war seine Beute. Und in Anbetracht des Größenvergleiches zwischen dieser und Asael, verzichtete er lieber gleich auf sein Schauspiel. Wobei dies heute schon zwei Mal nicht geklappt hatte. Asael war wie erstarrt, stolperte etwas nach hinten und zitterte am ganzen Leib. „Bitte friss mich nicht. Bitte friss mich nicht.“ Bettelte er geradezu. „Bitte friss mich nichtPAAPAAAA!“ schrie er, sprang in die Luft, drehte sich dabei und nahm reiß aus.

Voller Panik lief er weg, in der Hoffnung, er war schneller als der große Wolf. Asael achtete nicht darauf wo er hinlief, oder was im Weg war. Die Sprünge über Hindernisse waren eher Glück und Instinkt als alles andere. So merkte er auch nicht, dass er sich zwei braunen Wölfinnen näherte, welche gerade dabei waren sich über ihre Kollision zu 'streiten'. Asael kam ihnen näher und näher. Seine Panik, sah man ihm immer noch gut an, sie machte ihn gerade zu Blind. Dann schlugen seine Pfoten gegen die vordere rechte Pfote, der Wölfin mit den hellen Augen. Er flog einige Meter, landete unsanft auf der Schnauze und rutschte noch etwas weiter, wobei er etwas Erde mit seiner Schnauze vor sich herschob. Seine Augen waren zugekniffen und er bewegte sich nicht.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Jul 05, 2016 8:34 pm

Isabis lief das Wasser im Fang zusammen, ihr Magen zog sich schmerzhaft zusammen. Etwas nahrhaftes zu sich nehmen, das wäre es jetzt...
Den Blick in die Ferne gerichtet leckte sie sich die Leftzen. Jedoch was war das?

Isabis duckte ihren Kopf herunter, sodass dieser mit ihrem Rücken eine Linie ergab, ihre Ohren schnellten nach vorne. Von weitem näherte sich mit einem Heiden Tempo etwas kleines und schwarzes auf sie zu. Auf halber Höhe erkannte sie das es sich um einen Welpen handeln musste. Irgendetwas oder irgendwer musste ihn in Panik versetzt haben.
Da der Jüngling noch immer keine Anstalten machte einen Bogen um sie herum zu machen, und Isabis keine Lust hatte erneut einen Zusammenstoß zu riskieren machte sie knapp bevor der Welpe gegen sie laufen konnte einen eleganten Schritt zur Seite.

Wie bei einem Stierkampf fegte der Jüngling knapp an Isabis vorbei, geradewegs auf die fremde Fähe zu.

Dann, es kam wie es kommen musste, die Pfoten des Welpen kollidierten gegen jene der fremden Fähe. Das schwarze Fellbündel machte einen Abflug, landete auf seiner Schnauze und rutschte noch einige Meter.

Als er dann schließlich zum stehen kam blieb der Wicht regungslos liegen.
Isabis setzte einen Prüfenden Blick über ihre Schulter, Lauschte einen Moment ob Gefahr folgte. Doch es herrschte - zumindest noch - Stille.

Neugierig und vorsichtig näherte sie sich den Welpen, umrundete ihn, schnupperte...
Dabei entging der Klein gewachsenen Fähe nicht, das der Welpe eine Narbe auf dem linken Auge trug. Einige Gerüche von Wölfen hafteten an ihm, jedoch stach nur einer der Gerüche pregnant an ihm hervor. Die anderen wirkten schon fast verflogen. Dies mussten also kurze Begegnungen gewesen sein.

Da sich der Welpe noch immer nicht bewegte näherte sich Isabis weiter, berührte den Wicht zaghaft mit der Schnauze, wich aber sogleich wieder zurück und legte ihre Ohren an. Der kleine Körper atmete noch, tot war er also nicht.

"Vor was bist du bloß geflohen?", rätselte Isabis leise. Erneut blickte sie in die Richtung aus welcher der Welpe kam, schließlich zu der Fremden, ehe sie sich wieder dem Jüngling zu wand. Dabei hielt sie stets ein Ohr in Richtung der Fremden und eines in Richtung des Ortes aus dem der Wicht gerannt gekommen war.
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Sky
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Jul 09, 2016 6:56 am

Sky sah sie verwirrt an, da hatte jemand aber einen schlechten Tag. Langsam ging sie zu ihr und streckte die Pfote aus. „Ich kann ja verstehen das du umgerannt werden, nicht sehr magst. Aber ich bin noch sehr jung und erst 2 Jahre alt. Außerdem finde ich man sollte niemals diese Freude verlieren, ich hab keine Lust am Ende zum Váli zu werden.“ Sie hörte in der Ferne Pfoten Getrappel. „Váli sind Wölfe die keine Seele mehr haben“ meinte sie dann säuerlich. //Spaßbremse// dachte Sky sich schlecht gelaunt.

Schließlich nahm sie etwas aus den Augenwinkeln war, konnte aber wie die Fremde nicht mehr ausweichen und dieses etwas flog über ihre Pfote und schilderte weiter. Ein stechender Schmerz schoss ihr in die Pfote und sie jaulte schmerzhaft auf. Schließlich leckte sie sich nochmal über die Pfote und humpelte laut knurrend zu diesen etwas. Mit gebleckten Zähnen und tropfenden Speichel stand sie drohend über den Welpen. „DU!“ sie spuckte ihn beim Sprechen an und knurrte lauter „Pass doch auf wo du hinrennst!“ spuckte sie zornig und voller schmerz aus, obwohl sie ja dasselbe getan hatte.

Welpen Schutz hin oder her, ihre Pfote tat entsetzlich weh und sie würde ihn gerade echt gerne zerfetzen, nur tat sie es nicht. Plötzlich stieg ihr ein schaler Geruch in die Nase „SNOW!“ entfuhr ihr und sie entspannte sich langsam wieder. Sie atmete tief durch und zog sich zurück „Du bist meiner Schwester begegnet!“ sagte sie mehr zu sich selber als zu den Welpen. //Also ist sie doch hier// sie nickte und setzte sich etwas weiter weg und hoffte das das pochen aufhörte.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Jul 09, 2016 7:31 am

Zuerst machte Asael keine Anstalten sich zu bewegen oder auch nur irgendwas zu tun. Erst als er an gestupst wurde, schien sich sein Gesicht kurz anzuspannen. Die Ohrn zuckten und die Augen kniff er etwas fester zu. Das war es vorerst. Die Frage der Fremden schien er allerdings schon mitbekommen zu haben. „Großes.....Monster.....Blut....Zähne......will mich fressen......“ keuchte er, räkelte sich leicht und schüttelte den Kopf durch. Er schien sich langsam wieder zu erholen.

Schließlich öffnete er die Augen. Als er wieder klar sehen konnte, würde ihn das erste was er sah gerade aschfahl machen. Gebleckte Zähne, agressives Knurren und eine angeriffslustige Haltung waren direkt vor ihm. Als wenn der erste schock nicht schon genug wäre, rutschte ihm das Herz nun geradezu in die Hose – wenn er denn eine hätte. Mehr als gestammel konnte er nicht heraus bringen. Hecktische, schnell Schnappatmungen waren das einzige, was die andere fremde als Antwort bekam.

Völlig unüberlegt huschte er zwischen die Beine der Netten und versuchte sich so gut wie möglich zu verstecken. Weiter wollten ihn seine Beine nicht tragen. Dann hörte er auf einmal ein lautes, völlig panisches Quieken. Schnell stellte es sich heraus, dass es sein eigenes war. Den Schwanz fest eingekniffen kauerte er unter der Fähe.

Zu dem Quieken gesellte sich schon bald ein Schluchzen. Die Augen waren die ganze Zeit weit aufgerissen. „Es....es...es....es....t...t....tu......“ stammelte er vor sich hin. Auch als sich die Wölfin schlagartig beruhigte und nun aufeinmal sehr erfreut zu sein schien, half ihm selber das nicht wirklich. „Geh weg!“ brach er dann aufeinmal in Tränen aus und sah, schneller als er erhofft hatte, erneut nicht besser aus, als ein kleines Häufchen Elend. Er hatte sich so klein wie möglich unter der Wölfin gemacht und weinte: „PAAPAAAA!“
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Jul 12, 2016 3:08 am

Die Ohren Zuckten als die Fremde ihr Wort erhob. Ob die Trulla einen Dachschaden hatte? Nicht besonders mögen... pff es hassen, ja das wäre das richtige Wort das Isabis wählen würde... zudem hatte vorausschauendes Handeln für Isabis nichts mit Váli zu tun.
- Dummes Stück -, dachte Isabis und rümpfte den Fang.

Als der Welpe die Fremde an der vermeintlich verletzten Pfote traf und zu Boden stürzte, verlierte die Fremde die Fassung. Und sie - Isabis - hätte ja überreagiert oder was?

Ungläubig sah sie wie die Fremde auf drei Pfoten auf den Welpen zustürzte und ihm mit Drohgebärden aufs Gemüt schlug, das eh schon zerstreut genug erschien. Was dachte die Trulla denn warum der Zwerg die Kontrolle verloren hatte?
Daher konnte sie sich ein: " Na dieses Verhalten einem Welpen gegenüber ist natürlich sehr viel besser... war deine Entschuldigung für deinen Verantwortlichen Zusammenstoß nicht jener, das du noch jung seist? Dann zeige gefälligst Verständnis!" nicht verkneifen bevor diese sich beruhigen konnte. Dabei betonte sie einige Worte mehr als deutlich und schüttelte den Kopf mit den großen Ohren verständnislos. Das das schwarze Knäuel sich unter Isabis verkroch, war da schließlich mehr als verständlich... wer würde sich nicht unter den nächstbesten Wolf verstecken, wenn man ein solch 'freundliches' Lächeln beim Augenaufschlag zu Gesicht bekam.

Die Fremde enttäuschte Isabis mit ihrem Verhalten mehr und mehr. Sollte sie dem Welpen ein Haar krümmen wollen, würde sie ihr einen Denkzettel verpassen... So klein sie auch war, sie wusste wie sie sich profilieren konnte.

Es passierte schließlich was voraus zu sehen war: der Welpe brach in seinen Emotionen aus. "Na das hast du ja toll hinbekommen..." weiterhin dachte sie - Wenn der Zwerg sich nicht bald beruhigt, erfahren wir nie was das für ein Wesen war das ihn so verschreckt hat und ob es nicht sogar für uns gefährlich war. Denn großes Monster, Blut und Zähne kann auch durchaus in Bär sein. Vielleicht hat er aber auch jemand anderes als schrecklich wahrgenommen der nichts bösartiges vor hatte... -

"Weine dich ruhig aus Kleiner... dann hol mal einige Züge tief Luft und versuch dich zu beruhigen.", ertönte ihr sonderbarer Akzent.
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Fr Jul 15, 2016 5:47 am

Tamas Ohren zuckten als er plötzlich ein Geräusch aus den Büschen wahrnahm. Als er seinen Blick in jene Richtung wand, erblickte er einen Welpen der genauso dunkel war wie er. Er schaute zu ihm hinab und beobachtete das verhalten. Als dieser sich gerade über seinen Hasen hermachen wollte und das Fellbündel ihn erblickte, leckte er sich gerade über die Blutverschmierten Lefzen.

Er sah ihn aus den weiß-geblichen Augen fragend an, als er sich nun stotternd entschuldigte. Doch was ihm mehr verwirrte war die Aussage, welche der kleine Welpe äußerte. Tamas konnte nicht einmal etwas darauf erwidern und die Augen weiteten sich eher ungläubig als dieser eher panisch davon lief.

Er hatte eh nun keinen Hunger mehr, aber trotzdem, er würde nie einem Welpen etwas antun. Langsam erhob er sich und nahm die Hälfte seines Riss mit sich. Er folgte der Spur des Fellbündels, so leicht war diese auch nicht aus den Augen zu verlieren, denn schließlich hatte er viel Staub aufgewirbelt und das um nichts.
~Ich fresse doch nicht meine eigene Art.~ dachte er sich und schüttelte den Kopf , wobei sich seine Ohren an den Kopf legten. es war ihn so absurd dies zu tun und erst recht vor Welpen. Okay, sie in Schranken zu weisen und ihnen zu zeigen wo ihr Platz ist, wenn sie mal größer werden, aber sie gleich auffressen. Märchen vom bösen Wolf, den die Menschen ihren Welpen erzählen. So etwas hörte er mal von einem Halblut seiner Art, welche von Menschen aufgezogen worden sind.

Er näherte sich immer mehr der Spur des Jungen und nicht nur dies war deutlich wahrzunehmen, denn auch noch zwei weitere Witterungen drangen zu ihm. Es waren weibliche Gerüche. Er dachte sich kurz noch anzuhalten und umzukehren, da es sich um dabei ja um eine der Mütter handeln konnte und diese waren meist aus gefährlicher als alles andere, sogar gefährlicher als mancher Bär. Doch so sah er nun die kleine Gruppe und es schien nicht so, dass es sich um Elternteile dabei handelte, so wie diese sich aufregten. Er hörte die Worte und ließ den halben Körper dann vor seine Pranken fallen. “Ich bin kein Monster und du musst nicht so wimmern, ich werde Dich sicher auch nicht fressen!” sprach er mit tiefer und warmer, doch ehrlicher Stimme. Sein Augen waren schmal, jedoch nicht böse blickend, aber ernst. Die Ohren wanden sich zu allen und musterte jeden. Den toten Körper hatte er nur noch zwischen seinen Pranken liegen und setzte sich dann aufrecht hin. Er zeigte keine Dominanz, warum auch, ihm gehörte hier nichts vom Gebiet.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jul 18, 2016 9:48 am

Da Asael nun damit beschäftigt war seiner Angst freien Lauf zu lassen, bekam er die Standpauke der Wölfin über ihm nicht wirklich mit. Die andere hingegen schien sich eher für den Geruch, als für die Standpauke zu interessieren, weswegen sie auch so gleich in die Richtung humpelte, aus der Asael gekommen war. Weniger stürmisch als vorhin, verständlicher Weise.

Kaum war das passiert, redete ihm die Wölfin gut zu und eines von Asaels großen Ohren stellte sich auf. Es drehte sich wie eine Satellitenschüssel, welche ins All gerichtet war um Außerirdische aufzuspüren, in die Richtung, in der die Schritte langsam leiser wurde. Das half ihm doch sehr sich zu beruhigen. Die Wölfin musste die andere verjagt haben, nur um ihn zu schützen. Einen fremden Welpen. Dieses sonderbare Ereignisse, was sich nicht wirklich zu zugetragen hatte, wie Asael sich das vorstellte, ließ ihn doch glatt den 'großen, bösen Wolf' vergessen.

Es dauerte dennoch eine Weile, bis Asael endlich mit diesen ganzen Überwältigungen, zumindest etwas fertig geworden war. Schließlich hob er seinen Kopf leicht. Er schaute zwischen die Beine hindurch und erblickte sofort das, weswegen er überhaupt so panisch war. Seine Augen weiteten sich und er fing erneut an zu quieken. „D..d..d..d..d..da..... Da...ist..d..d..d..d.dieses... .M..m..m..monster.“ stotterte er vor sich hin und robbte etwas weiter unter die Wölfin. Wieder begann er leise zu wimmern.

Er beruhigte sich erst, als der Wolf sich rechtfertigte und ihm erklärte, er sei kein Monster und dass Asael doch nicht so wimmern müsse. Asael tat das nicht sofort, aber er hörte langsam aber sicher auf zu wimmern. Jedoch erst dann, als der Wolf sich hinsetzte und die beiden mit seinem friedlichem, aber auch ernstem Blick musterte. Asael schluckte. So ganz geheuer war ihm die Sache nicht. Er war schon froh, dass er Zuflucht gefunden hatte. Und die Wölfin über ihn würde ihn bestimmt nicht fressen wollen, dann hätte sie es doch schon längst getan. Und viel wichtiger, sie hätte doch nicht die andere, die ihn fressen wollte, verjagt. Oder?
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jul 18, 2016 10:40 pm

Mit einem finsteren Blick verfolgte Isabis die Bewegungen der Fähe, deren Namen sie noch immer nicht erfahren hatte. Ihr Nackenfell sträubte sich, ihre großen Ohren waren angelegt. Welch eine Ignoranz in diesem Ort zu herrschen schien, was glaubten diese hochgewachsenen Hyänen er sie eigentlich waren? Hielten diese sich etwa für Gottheiten, nur weil sie größer waren? Welch narrenhafte Gestalten!

"Pah!", schnaufte die Ägyptische Wölfin, als würde sie auf den Boden Spucken wollen, wie ein Mensch, welcher seiner Verachtung Freiheit ließ. Da ging dieses dumme Stück doch tatsächlich einfach fort. So als wäre niemand da...
Verächtlich schüttelte Isabis ihren breiten Kopf.

Der Welpe unter ihr schien sich allmählich zu beruhigen. Was machte die mit dem fremden Mündel denn jetzt überhaupt? Einfach Mitschleifen konnte sie diesen nicht, sicherlich würde sein Vormund sich sorgen. Als sie dann einen anderen schwarzen Wolf mit ihren hellen bernsteinfarbenden Augen von weitem ausmachte, ging Isabis zunächst in der Annahme, das es sich um den Vormund des Mündels handelte. Doch dem Geruch des weiteren fremden den sie antraf, so wie die Reaktion des Welpen sprachen eine andere Sprache.
Umso mehr verwunderte sie jedoch das der Welpe den scheinbar sich friedlich gesonnenen Genossen als Monster deklarierte.

Isabis kam sich nun mehr wie in einem schlechten Film vor. Was sollte das ganze Theater hier? Seit sie ihre Heimat verlassen hatte, überkam sie mehr das Gefühl, das alle um sie herum gestört seien.

Dem großen schwarzen Rüden ihr gegenüber entglitt - zumindest nach ihrem Empfinden - schon die Beute, als dieser die Reaktion des Welpen vernahm. Als dieser den Welpen schließlich aufklärte hatte Isabis seit ihrer Ankunft das erste mal das Gefühl, jemandem gegenüber zu stehen der Geistig mit ihr auf einer Höhe war. Aber gut, vielleicht sollte sie sich erst mal nicht zu früh freuen. Nicht das der Schein trügt.

"Nun, ich habe das Gefühl, das Ihr ebenfalls in eine verdrehte Gesellschaft gestürzt seid." , wand sie ihr Wort mit dem befremdlichen Akzent an den Fremden. Hier ging weitaus keine Gefahr daher, daher entfernte sie sich von dem fremden Mündel um sich wieder etwas Eigenraum zu verschaffen. "Mein Name lautet Isabis, ich bin auf der Suche nach Ciyacor, in der Hoffnung, das ich in desem Rudel meine innere Ruhe wieder finden kann. Könnt ihr mir weiter helfen? Und nebenbei.. ihr habt nicht zufällig mitbekommen zu wem dieses Mündel gehört?", stellte sie sich mit ihrem Anliegen vor.
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Jul 31, 2016 1:49 am

Tamas schaute den jungen Rüden weiterhin ruhig an und sagte zuerst keinen Ton. Dann wanderten die hellgelben Augen hinauf zu der Wölfin. Ihre Gestalt und das wüstenfarbendem Fell waren nicht üblich zu begegnen. Sie musste also eine lange Reise hinter sich lassen, was schon der fremde Akzent noch mehr bestätigte.

Er schüttelte sachte den Kopf und schloss die Augen "Wenn man einen Wolf mit Blut an der Schnauze sieht kann ich den kleinen verstehen. Direkt kenne ich den Wolf nicht, aber ich bin kurz an seinem Vater vorbei gekommen. Jedoch befand sich der kleine Rüde noch in jenem Moment bei seinem Vater und einem anderen Fremden." antworte er. Er nahm den halben Hasen hinauf und tratt einige Schritte auf die zwei zu, ließ ihn fallen und tratt dann wieder zurück. "Du hast doch Hunger gehabt, Kleiner. Schlag ruhig zu!" meinte er dann freundlich und hatte dann ein freundlichen Blick, der Zustimmung sprach.
Tamas wollte nicht, dass man ihn für einen hinterhältigen Wolf hielt. Das einzige wo er solche Züge bewieß war er in der Jagd um schnell die Beute zu erlegen. Er drehte seinen Kopf und sah sich kurz um. Doch nichts war genau wahrzunehmen in der Umgebeung, dann wand er sich wieder zu den beiden um.

"Ich gehöre nicht diesem Rudel an und ich sah nur flüchtig einige Mitglieder von ihnen." Seine Ohren zuckten überwachend ab und an in die Umgebung, doch seine Haltung blieb ruhig und gelassen, was auch die Ruhe seiner Rute versprach. "Doch Du bist in den richtigen Gebiet und das Rudel schien vorhin zum Ereignis gerufen." meinte er und in die Augen der Fremden. "Mein Name ist Tamas. Ich bin vor einigen tagen hier her gereist und bin fürs erste geblieben. Ich kenne nichts anderes als das Reisen. Ich lebte mit dem Wissen von alten Rudeln, die zu Legenden glaubten und wo welche sagen, dass es jene Rudel nie gab." sprach er ruhig und sah ihr in die Augen.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Aug 06, 2016 9:54 am

Langsam bekam er das Gefühl der Sicherheit und erkannte, dass von dem Rüden keine Gefahr ausging. Dennoch hatte er ein mulmiges Gefühl, als der Schatten samt der Fähe über ihm zur Seite glitte. Mit großen Augen schaute er zu dem Wolf auf. Sein Herz klopfte noch immer wie das eines Kaninchen. Nun, als der Wolf auf ihn zukam, machte sich doch ein Kloß in seinem Hals breit und er machte sich doch lieber mal bereit, davon zulaufen. Erschrocken sprang er zurück, als der Hase vor ihm landete.

Zwei oder doch vielleicht drei Sekunden vergingen, bis der Welpe sich wieder beruhigt hatte. Ein kalter Windstoß wirbelte ihm sanft durchs Fell, ehe er langsam auf den Hasen zu schlich. Er ging in eine geduckte Haltung und begann vorsichtig zu schnuppern. Die rechte Pfote bewegte sich langsam nach vorne, berührte den Hasen und wurde just in diesem Moment zurück gezogen. Ebenso die Schnauze. Für den Fall, der Hase würde noch leben. Aber...kein Lebenszeichen. Lieber mal auf Nummer sicher gehen und das ganze noch zwei Mal wiederholen. Auch hier kamen keine Reaktionen seitens des Hasen.

Asael ging also etwas mutiger auf den Hasen zu und begann zu schnuppern. Dabei umrundete er den Hasen mehrmals, sprang auf diesen und schob seine Nase sogar darunter. Ein fremdes Futter anzunehmen, konnte Fatal werden. So sehr sein Magen auch knurrte, manchmal erinnerte Asael sich doch an die Worte seines Vaters. Auch dieser Test viel negativ auf, weswegen Asael sogleich den nächsten einleitete.

Er wendete seinen Blick auf den Wolf. Was tat er gerade. Wartete er gierig ab, bis Asael einen Happen nehmen würde? Nein, er unterhielt sich mit der Fähe. Etwas wartete Asael noch ab, er könnte ja schließlich nur so tun. Anschließend wendete Asael sein Blick prüfend in die Umgebung. Nur er und die beiden anderen Wölfe waren hier. Wieder richtete er seine Aufmerksamkeit dem Hasen zu. Er schritt erneut heran.

Die Schnauze wanderte langsam an den Hasen heran und suchte eine Stelle, die nicht mehr mit Fll bedeckt war. Schnell leckte seine Zunge darüber und verschwand wieder. Asael wartete ab, mit prüfendem Blick. Lecker war es, aber würde er sich irgendwann unwohl fühlen oder doch etwas fauliges, saures oder gar bitteres schmecken? Ein weiterer Versuch bestätigte, dass dies nicht eintraf. Nun war es so weit, alle Tests waren negativ ausgefallen. Asael hatte alle Tischmanieren über Bord geworfen und stürzte sich gierig auf den Hasen, sein Hunger war schließlich immernoch da und nicht gerade weniger geworden.
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Roja
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Aug 22, 2016 6:39 am

Eine seichte Brise wehte um Roja´s Nase und diese begann zu zucken „oh..“ es klang gedankenverloren. Ja es war die Zwergwölfin von der er getrennt wurde durch ein Wildschwein, also lebte sie noch wie gut. Er hatte sich schon sorgen gemacht ob sie erwischt wurde. „Dann sollte ich mal wieder zu ihr stoßen“ verkündete er sich selbst, allerdings roch es auch nach Rüde, aber wenn die Wölfin dabei war dann würde ihm bestimmt nichts passieren, hoffentlich.

Mit so großen und schnellen Schritten, wie es ihm möglich war, verfolgte er die Geruchsspur. Er konnte sie förmlich riechen und schon bald auch sehen, er hatte zwar immer noch keine Ahnung wo er war, aber das war okay solange Isabis dabei war. Er lief etwas langsamer um sie heute mal nicht umzurennen. Nun roch er auch einen toten Hasen und sah einen kleinen Welpen, Isabies hatte nicht erwähnt das sie Mutter war, aber vielleicht gehörte der Kleine auch zum Rüden?

Noch langsamer näherte Roja, der schwarze kleine Wolf, der Gruppe und blieb nach einigen Metern stehen. „Hallo Isabis, ich hab dich wieder gefunden“ begeistert schlug seine Rute hin und her.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Aug 22, 2016 7:09 am

Isabis hatte den Beiden schwarz befellten schweigend bei dem was sie taten zugesehen. Sie fragte sich noch immer wo die Eltern des Mündels sich aufhielten... die mussten doch verrückt werden vor Sorge...

Jedoch schien der kleine Wicht bereits einiges gelernt zu haben, da dieser sich mit größter Vorsicht an die Beute des Fremden, der sich als Tamas heraus stellte, labte.

Als der Rüde berichtete das er bereits einige Wölfe aus dem Rudel gesehen hatte, wanderte ihr Blick von dem Mündel zu dem Fremden. "So sagt mir werter Tamas, was denkt Ihr wie das Rudel gesonnen ist? Konntet ihr euch ein Bild von jenen machen?"

Sie freute sich gewisser Maßen das sie nun das Rudel gefunden hatte. Doch würde sie nun erneut auf missbilligende Hyänen stoßen, oder gab es weitere Wölfe, welche eventuell doch Verstand besaßen?

Doch ehe der Rüde ihr antworten konnte raschelte es im Gestrüpp. Isabis versteifte sich und sah gebannt auf das raschelnde Laub. Würden sie jetzt etwa von dem Rudel überrascht? Waren es die Eltern des Mündels, welche jeden Moment hervorspringen würden? Hatte sich gar ein Wildschwein zu ihnen verirrt?

Das Nackenfell von Isabis stellte sich auf, die kleine Fähe knurrte, ging in Verteidigungshaltung. Ihre großen Ohren am Kopf angelegt ... und dann ... dann trat vorsichtig eine weitere schwarze Gestalt auf die offene Fläche, welche Isabis nicht all zu Fremd war. Hätte er sie jedoch nicht beim Namen benannt hätte sie ihn nicht auf Anhieb erkannt. Sein Fell war zerzaust, einige Zweige und Blätter hatten sich in seinem Pelz verfangen... das ließ den Herren doch nochmal recht fremd wirken.

"Roja? Mensch schön das du noch lebst... ich dachte schon die Wildsau hätte dich auf dem Gewissen...", sie ging zu ihm und rupfte dem Rüden der ihr neben Tamas nicht mehr all zu groß vorkam das Geäst aus dem Pelz, "Fast hätte ich dich nicht erkannt..."
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Sep 03, 2016 11:43 am

Nur aus dem Augenwinkel, bekam der massige Rüde mit, das seine Liebste sich dies Mal zurück hielt. Scheinbar ließ sie ihm den Vortritt in dieser Situation. Ein wenig wunderte es den Rüden schon, dass ausgerechnet Lubaya in dieser Situation 'Ruhe' bewahren konnte. Der Anblick wie die Beta unter diesem Fremden kauerte war grade zu erbärmlich und wenn Darz ehrlich war zu sich, so hätte er eher erwartet das seine wunderschöne Gefährtin zunächst den Rüden in Stücke riss vor Wut und dann die Beta. Letztes eventuell nur verbal, doch die hübsche Rote war in Rage unberechenbar.

Mit berechnenden Blick musterte er den Fremden vor sich, dessen Verhalten ihm noch bevor er ein Wort gesagt hatte gänzlich gegen den Strich ging. Darz war niemand der gerne einen Kampf provozierte, auch wenn er sich bereits jetzt von dem Rüden provoziert fühlte. Während er den Fremden musterte, suchte er automatisch nach Schwachstellen. Rein Körperlich war Darz ihm weit überlegen, doch der Fremde war sicherlich schnell, was Darz wohl zum Problem werden könnte. Doch im Gegensatz zu dem Fremden war Darz nicht alleine. Er hatte ein ganzes Rudel welches er dem Rüden auf den Hals hetzen könnte. Also wenn der Rüde ihm Gegenüber nicht dumm war, würde er wohl kaum einen Kampf provozieren.

Als der Fremde auf seine Worte antwortete musste Darz sich beherrschen kein grollen aus seiner Kehle hervor zu bringen. So wie dieser Fremde sprach, erinnerte es ihn an seinen Bruder. Dieser herablassende Tonfall, als könne ihm niemand jemals etwas anhaben. Doch Darz war in Selbstbeherrschung geübt und hob leicht den Kopf an, was nun nicht bedeutete, dass er nicht mehr Kampfbereit war.

Noch ehe Darz auf die dreisten Worte des Fremden was erwidern konnte sprach dieser weiter. Wollte er Darz wirklich provozieren? Wirklich eine dumme Idee von einem Einzelgänger, doch Darz ließ sich immer noch nichts von seiner Wut an merken.

"Dein Land?" erkundigte sich Darz mit ruhiger tiefer Stimme, welche noch immer nichts Kampflustiges in sich trug. Das Problem war, das er den Rüden wohl nicht provozieren durfte. Nicht so lange seine Alpha so nah bei ihm war. ~Warum zur Hölle lässt sie sich das gefallen?~ fragte sich Darz und Hoffte endlich mal auf eine vernünftige Reaktion der Beta. Statt so faul unter dem Fremden liegen zu bleiben, könnte sie sich auch wehren.

"Als wir hier an kamen, haben wir keinerlei Anzeichen dafür gefunden, das dieses Revier bereits vergeben ist. Hätten wir dies wären wir sicherlich nicht hier geblieben." erklärte Darz ruhig. Ein fremdes Rudel wäre jeden von ihnen aufgefallen, was also dafür sprach das sie es hier mit einem Einzelgänger zu tun hatten. Wenn dieses Revier aber wirklich ihm gehörte hätte er sich die Mühe machen müssen dies zu verdeutlichen. Stattdessen stürzte er sich hinterrücks auf die Beta. Innerlich kochte er vor Wut, doch die Kontrolle bewahrte er sich. "Man hätte sich auch direkt an meine Gefährtin oder mich wenden können um das Ganze zu klären, anstatt sich barbarisch auf eines meiner Rudelmitglieder zu stürzen. Das war in keinster weiße Nötig." fügte Darz immer noch mit ruhiger Stimme hinzu, warf der jungen Beta nun aber einen dezent auffordernden Blick zu, dass sie sich endlich zur Wehr setzen sollte. Das war ja nicht mehr mit an zu sehen.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Sep 03, 2016 12:14 pm

Es gefiel ihr nicht wie Avani sie an sah und außerdem hatte Snow eindeutig gemerkt, dass sie mehr preis gegeben hatte als sie eigentlich wollte. Noch ein Grund der sie grade rasend machte. Warum zum Geier hatte sie nicht einfach die Klappe halten können. Nun war sie richtig wütend auf sich selbst und hätte nun am liebsten gar nichts mehr gesagt, doch Snow riss sich zusammen und versuchte so zu tun als ob nun wieder alles ok wäre. Als hätte sie sich nur etwas Frust von der Seele reden müssen. Sobald sie einen Moment für sich hatte, könnte sie ihre angestaute Wut schon ab lassen.

Als Snow Avani erneut betrachtete, bemerkte sie, das diese versuchte ihren Blick nicht zu kreuzen. Hatte die junge Fähe ihr Gegenüber tatsächlich so sehr eingeschüchtert, ohne es zu wollen. Oder war einfach Snows Äußerung zu absurd gewesen. Vielleicht war auch Lubaya in der Nähe, weshalb Avani nicht auf Snows Spaß ein ging? Kurz blickte sich die junge Fähe um, doch außer ihr und Avani war hier niemand. Wie auch immer, nun war die Aufmerksamkeit wieder woanders. Nämlich bei den ganzen Fremden Wölfen die hier nach und nach zum Vorschein kamen.

"Hm vielleicht hat sie unser Geheul vorhin angelockt und sie denken sie könnten nun alle dem Rudel beitreten.." meinte Snow schulterzuckend. Anschießend hob sie ebenfalls ihren Fang in die Luft als Avani sich erkundete ob sie das selbe wittern würde. Etwas unsicher nickte sie Schließlich. Es lag ziemlich viel in der Luft, weshalb sie nicht sicher sein konnte was Avani meinte. Doch wenn Avani ebenso hungrig war wie Snow, dann würde sie sicherlich den Geruch von frischer Beute meinen. Doch der Wolf der erfolgreich gejagt hatte würde sich seinen Fang sicherlich nicht so leicht abnehmen lassen, auch wenn Avani und Snow ihm zu zweit sicher überlegen waren.

Leicht schüttelte Snow den Kopf um den Gedanken los zu werden. Sie müssten zu den Alphas und der Beta, sonst würde es nur Ärger geben. Als sie Avani nochmal betrachtete, fehlte eigentlich nur noch ein fetter Sabber Jojo der Avani aus dem Maul tropfte. Ja sie hatte die Beute gerochen und ja.. sie war wohl um einiges hungriger als Snow. Immerhin konnte sie noch zum Teil klar denken und das erfreute Snow. Es wäre sicherlich nicht leicht geworden Avani hier weg zu schleifen.

Etwas abwesend und glasig wurde Snows Blick als Avani los plapperte als hätte sie zu viel Sprechwasser getrunken. Weniger Sätze hätten hier auch gereicht. "Ja.. wir sollten zu den Alphas." erwiderte Snow lediglich etwas abwesend, riss sich dann von dem Blutgeruch los und verfiel wieder in einen zügigen Wolfstrab.

Weit kamen sie nicht, ehe wieder ein Hindernis in ihrem Weg stand. Genervt rollte Snow nun mit den Augen und erwiderte nur kurz Avanis Blick. "Wir müssen weiter und reden nicht mit Fremden!" raunte sie Avani leise zu, setze sich hinter diese und schob diese mit ihrem Kopf weiter vorwärts. Sie hatten jetzt wirklich keine Zeit für Unterbrechungen. Die beiden Alphas waren wohl ohnehin schon gereizt genug, das sie so lange brauchten.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Sep 03, 2016 12:16 pm

Lubaya presste die Kiefer zusammen als der Fremde so überaus respektlos mit ihnen umging. Sie musste sich wirklich beherrschen das sie dem alten Knacker nicht zeigte wo sein Platz in der Welt war. Am liebsten wäre sie nämlich vorgetreten und hatte das Großmaul gezwungen seiner Aussage Folge zu leisten.
In dieser Beta sah sie keinen all zu großen Verlust. Wer sich aus solch einer Situation nicht befreien konnte war einfach selbst schuld. Und dann hätte sie dem Großmaul den Gar ausgemacht. Jedoch würde Darz dies ganz und gar nicht gefallen, wenn ihr vergangenes Ich sie einholen würde.

Stets hatte sie nach dem Überlebensprinzip gelebt und da waren Verluste nun einmal auch drinnen enthalten.
So war es nun einmal gut das sie sich durchaus zurück nahm und ihren geduldigen Gefährten die Sache leiten ließ.
Allerdings blieb ihr nicht verborgen das Darz ebenfalls mehr als verärgert war. Sie erkannte es in seinen Augen, als sie kurz zu ihm herüber blickte.

Als ihr Liebster sprach ermahnte sie sich immer wieder ruhe zu bewahren und ihm nicht in das Wort zu fallen. Was sich gar nicht mal so leicht gestaltete. Eine weitaus schwierige Prüfung. Sie sah wieder nach vorn um sich weiterhin dieses erbärmliche Bild herein zu ziehen, welches sich vor ihrer Schnauze bot. Erneut kochte Lubaya innerlich auf. Diese jämmerliche Fähe... sie sollte sich schleunigst auf ihre Pfoten bewegen, bevor sie es sich vielleicht doch noch anders überlegte und ihnen beiden Beine machen würde. Doch ab da an wäre es für sie ein solches Problem sich aus ihrem Rausch zurück zu ziehen.

Lubaya versuchte sich auf die unbeeindruckten und ruhigen Worte ihres Liebsten zu konzentrieren. Diese sollten sie hoffentlich etwas erden.

Eine kurze Stille erfüllte den Ort, einige Regentropfen begannen vom Himmel zu prasseln und rissen einige lose Laubblätter mit sich zu Boden. Das leise Prasseln der Tropfen durchbrach dabei die kurze Stille.
Mit und mit bildeten sich auf dem matschigen Erdboden kleine Wasserpfützen, in denen sich die Rivalen spiegelten.

Lubaya war weitaus gespannt welche blöden Sprüche oder Taten dem Fremden als nächstes vorschwebten. Letzten endes empfand sie den alten Knacker über der erbärmlichen Beta als mehr wie unglaubwürdig.
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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Sep 03, 2016 11:21 pm

Snow hatte recht, sie mussten sich so allmählich beeilen. Mit ernster Mine und gerümpften Fang schritt sie voran Knurrte der Fremden entgegen, das diese den Weg frei machen sollte und schritt eilig geradewegs an dieser vorbei. Diese wirkte recht erschrocken, was auch sicher Snows verdienst war. Denn diese hatte noch immer eine recht finster verzogene Mine, da sie sich über sich selbst geärgert hatte.

So suchte die Fremde eilig das Weite und machte den beiden Weißen den weg frei.
Im Wolfstrab eilten die Beiden in Richtung ihrer Alphas. Der bekannte Geruch kam sogleich immer näher, jedoch konnten sie durchaus wahrnehmen das sich der Geruch der Beta und eines Fremden vermischt hatte. Was bloß geschehen ward? Das Laub unter ihren Pfoten raschelte. Hie und da segelten einzelne Laubblätter zu Boden. Auch wurde es allmählich sehr dunkel.

"Das gefällt mir aber jetzt so gar nicht...", murrte Avani als sie bemerkte das sich am helllichten Tage eine nächtliche Atmosphäre auftat. Dann kam es wie es kommen musste dicke Regentropfen prasselten durch das Geäst auf sie hinab. Avani zog eine Fratze der 'Begeisterung' und legte ihre Ohren an. Pfützen hatten sich an einigen Stellen des Bodens gebildet, an welchen das Blätterdach nicht geschlossen ward.

Avani schüttelte im Lauf ihren Kopf. "Verrückter Tag.", brummte sie vor sich hin und wirkte allmählich schlecht gelaunt. Das sie so langsam eine unsichtbare Gewitterwolke über ihrem Kopf trug musste wohl an ihrem Hunger liegen. Aber sie musste sich jetzt zusammenreißen.

Allmählich konnten sie aus der Ferne die Alphas sichten. Sie standen irgendwem gegenüber. Die Beta und den Fremden konnten sie noch nicht sehen, aber eindeutig mit dem Geruch ausmachen. - Was ist bloß geschehen? Hat die Beta sich vom Rudel abgewandt und mit einem Fremden einen Komplott gestartet? -, ging es Avani besorgt durch den Kopf, jedoch sollte die Überraschung weitaus anders aussehen.

Bevor sie eintrafen blieb Avani ruckartig stehen und überlegte kurz. "Sag mal Snow, je nach dem was sich dort auf der Lichtung abspielt. Was hältst du davon wenn einer von uns rechts und der andere Links vom Unterholz zur Lichtung stößt? So könnten wir den Fremden einkesseln und den Alphas vielleicht sogar eine Hilfe sein, weil ich meine... so als Plan B Trumpf?", schlug sie Snow ihre Idee vor und wollte wissen was sie davon halten würde, ehe sie in das Getümmel stürzten. Denn noch stand der Wind für sie Günstig nicht entdeckt zu werden.
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