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 Die Heimat des Herzens "Ciyacor"

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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mi Sep 07, 2016 8:59 pm

Tamas wollte sich gerade ausstrecken als er etwas in der Umgebung bemerkte. Er stellte sich knapp über den kleinen Rüden, schon allein um diesen zu schützen. Der Welpe sollte in Ruhe den Hasen aufessen. Er wusste dass das Blut andere anlocken würde, aber wenn es ein hungriges Rudel war, welches dann kein erbarmen hätte anzugreifen, selbst vielleicht vor einem Welpen vielleicht nicht zuschrecken würde. "Das Rudel kann ich noch nicht einschätzen und würde auch keine voreiligen Schlüsse ziehen!" sagte er mit einem grollen in der Stimme zu Isabis, das eher warnend an den raschelnden Busch gerichtet war statt an die Wüstenwölfin.

Als plötzlich ein etwas kleinerer schwarzer Rüde heraus trat blickte Tamas kurz erstaunt und konnte sich kurz nicht verkneifen die Lefzen belustigt schmunzeln zurück zu ziehen. Doch er blieb auf der Hut und ließ den Körper angespannt. Erst als die Wölfin sich an den fremden Neuankömmling richtete und sich ihm näherte, ließ er die Angespanntheit fallen, doch man konnte an seiner Haltung trotzdem Wachsamkeit erkennen. "Ihr scheint ihn zu kennen, Isabis?" fragte er und wand sich dann kurz um zu dem kleinen Welpen "Und alles in Ordnung? Der Hunger nun verschwunden, Kleiner?"

Er hielt den Kopf seitlich, so das er auf einer Seite den Welpen auf der anderen den Fremden beobachten konnte. Dann jedoch richtete etwas anderes seine Aufmerksamkeit auf. Es landete ein Tropen auf seiner Nase und düstere Wolken bäumten sich wie eine herannahende Welle auf und sammelten sich über ihren Köpfen. Es fing an zu regnen, die Pfützen sammelten sich schnell und der im Boden hinterließ man an einigen Stellen nun tiefe Abdrücke. ~ Wenn das nicht noch schlimmer wird.~ dachte er sich und wand den Blick dann in jene Richtung aus der er und der Welpe kam und wo zuvor noch die zwei weißen Fähen standen. "Ich frage mich selbst, wie das Rudel ist und wie es weitergeht mit ihnen. Ihre Geschichte wird noch von der Zukunft geschrieben...und dieses Land ist wie Jenes .." Tamas schwieg daraufhin und die Ohren zuckten wachsam in der Umgebung bevor diese sich wieder aufstellten. Die Worte waren beinahe mehr an sich selbst, als an die Wölfe um ihn herum. " ...Jenes aus der Vergangenheit...wo Frieden herrschte..." diese Worte kamen kurz darauf und doch leiser, wie ein flüstern.
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Cola
Betha
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Sep 10, 2016 1:33 am

Ein unverstandenes Verständnis flammte in Colas Gehirn auf, was tat sie da nur? Sie war Beta Wolf und kein niedlicher Welpe mit dem man spielen konnte wie man wollte oder ein Jungwolf den man rum schubsen konnte! Nein das war sie nicht, nur ein ganz kurzen Moment sah sie diesen Wolf nochmal an und betrachtete ihn genau, ja ein stattlicher Wolf und er wäre bestimmt eine Bereicherung für das Rudel geworden wenn es nur anders gewesen wäre, ja nur irgendwie anders. Und an diesen Punkt verstand sie das hier ihr Herz über den Verstand gesiegt hatte, etwas anderes konnte es nicht sein! Ungewöhnlich ihr Herz war sonst ein versiegeltes Buch das niemand lesen sollte, aber dies würde und konnte nicht funktionieren, doch für einen Moment, ganz kurz nur wünschte sie sich es wäre anders!

Als ihr verstand wieder einsetzt und sie so gut wie möglich ihr Herz zurückzog lächelte sie ihn an nur ganz kurz „Tut mir leid, aber ich gehöre hier her zu meiner Familie!“ ob der Wolf etwas bemerkt hatte der über ihr thronte? Nun jetzt wandte sie sich aber unter ihn hervor und knurrte ihn an, der Moment war verstrichen die Chance war vertan. Dank Darz der ihn offenbar ablenkte, die Fähe hoffte es, kroch sie zu der einen Seite und ging in Abwehr Haltung. Sie fing an zu knurren und zog etwas die Lefzen hoch.

Auch wenn ihr Herz sich beim Anblick des fremden schmerzhaft zusammen zog und sie es niemanden erzählen konnte, naja vielleicht Avani die verstand ja mehr als andere, manchmal. Dennoch war sie sich nicht sicher ob es je wieder so ein Augenblick in ihrem Leben geben würde?
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Sky
Gamma
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Sep 10, 2016 2:39 am

Diese Wölfe waren einfach nicht ihrs, diese Zwergwölfin war so klein und hatte ein riesiges Mundwerk, der Welpe war tollpatschig und von diesem schwarzen Wolf wollte sie gar nicht anfangen. Deswegen war sie als sich die Gelegenheit bot ohne ein Wort rasch, sofern es mit der Pfote ging, abgehauen.

Jetzt lief sie auch schon wieder eine gefühlte Ewigkeit hier herum und wusste nicht wo lang und wohin mit sich? Aber umso weiter sie lief umso mehr knurrte ihr Magen und das nicht aushungert eher aus Unwohlsein. Nach ein paar weiteren Metern sah sie auch warum ein hm Grimm stand dort herum. Sky schluckte und blieb stehen und starrte den bösen Unheilvollen Wolf an.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Sep 11, 2016 2:52 am

Asael war inzwischen ganz dem Hasen verfallen. Genüsslich knabberte und kaute er. Immer wieder hatte er Mühe ein kleines Stück Fleisch abzureißen. Er war so sehr mit dem Hasen beschäftigt, dass er das Geraschel vom Busch nicht zu bemerken schien. Nicht mal die Satelliten auf seinem Kopf bewegten sich in die Richtung der Geräuschquelle.

Er schien erst wieder in die Realität zurück zu kommen, als Tamas ihn direkt ansprach. Nun ja nicht so wirklich. Er reagierte auch hier nicht. Die einzige Reaktion Seitens des Welpen war, dass das dämonische Auge – welches auf der Seite Tamas‘ war – sich öffnete und ihn scheinbar böse anschaute. Ob der Welpe Tamas antworten wollte oder ihn wirklich böse anstarren und Angst einjagen wollte war nicht zu erkennen, denn im gleichen Moment hörte man schon ein leises Prasseln, was langsam lauter wurde. Der Welpe bekam davon ebenfalls nichts mit, er hatte ja einen Unterstand. Es dauerte nicht lange, da hörte man ein markerschütterndes Krachen. So laut, dass man meinen könnte, der Boden hätte sich bewegt. Hier war der Punkt an dem – hätte der Welpe antworten wollen – er schlicht unterbrochen wurde. Der Donner durchzog sein Mark und Bein und ließ schlagartig zusammen Fahren. Er kauerte sich zu einer kleinen, schwarzen Fellkugel zusammen und fing an laut zu quieken und zu winseln.

Warum bin ich nur wieder abgehauen??“ schluchzte der Welpe, als der Wolkenbehangende Himmel für den Bruchteil einer Sekunde taghell wurde. „Ich habe Angst!“ winselte er weiter. „PAPAAAAAAAA!“
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Snow
Gamma
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Sep 11, 2016 3:03 am

Zufrieden, dass auch Avani sich nun endlich wieder in Bewegung setze, verfiel Snow in einem zügig-strammen Wolfstrab. ~Keine weiteren Ablenkungen.~ ging es ihr streng durch den Kopf. Derweil war der weißen Wölfin klar geworden, dass sie allzu lange nicht mehr auf verspielte Jungwölfin machen konnte. Es war einfach nicht ihre Art und je länger sie es unterdrückte die zu sein die sie war, desto leichter war sie reizbar. Zudem wollte sie dem Rudel keine unentspannte Snow zumuten, denn dann würde sie schneller aus dem Rudel fliegen als ihr lieb war. Erneut ziellos als Einzelgängerin herum wandern wollte sie schließlich auch nicht.

Das die Fremde zunächst freiwillig das Weite suchte kam Snow ebenfalls gelegen. Obwohl, wenn diese geblieben wäre hätte sie eventuell ihre überschüssige Energie los werden können. So ein kleiner Kampf hatte noch niemanden umgebracht.. und man musste ja auch das Revier vor Fremden verteidigen. Es könnten also ruhig alle wissen, dass dieser Teil des Waldes, nun einem Rudel gehöre.

Snow war nicht entgangen, dass es vermehrt nach fremden Wolf roch, je näher sie den Alphas gekommen waren, desto intensiver wurde der Geruch. Etwas was Snow so gar nicht gefiel. Nun, würde der Fremde Probleme bereiten, würde wohl die Alpha kurzen Prozess mit ihm machen. Dies war immerhin die einzige Fähe, mit der selbst Snow sich nur ungern anlegen würde. Das es so dunkel wurde entging ihr dabei doch ein wenig.

Erst bei Avanis leisen Murren, nahm sie die Umgebung um sie herum doch ein wenig klarer wahr und sah abschätzend nach oben, als auch schon der erste Tropfen auf ihrer Schnautze landete. Ein leises Schnauben kam von der weißen. ~Igitt.. Voll auf die Schnautze...~ dachte sie bei sich. Das war jetzt nicht so ein prickelndes Gefühl für sie gewesen. Doch der erste Tropfen blieb natürlich nicht allein und so fing es langsam an sich einzuregnen. "Wer hat heute nicht aufgegessen?" brummte sie kaum hörbar, wobei es ja genau genommen noch gar nichts zu essen gegeben hatte. War das vielleicht der Fehler?

Auch Snow legte leicht die Ohren an und ertrug dann einfach den Regen, der sie langsam mit Nässe benetzte. Ihr Blick huschte kurz zu Avani und bemerkte ihre Fratze, sowie ihre langsam aufkochende schlechte Laune. "Reiß dich zusammen.. wir sind Wölfe und keine Schoßhunde.." mahnte sie die cremefarbene Wölfin neben sich. Etwas Regen hatte schließlich auch noch niemanden umgebracht, auch wenn die matsche unter den Pfoten ein merkwürdiges Gefühl war, wenn auch etwas amüsant.

Sowie Avani sah auch Snow die Alphas in der Ferne. Gerade dacht sie daran das es besser wäre den Fremden einzukesseln, es wäre nun einmal Taktisch klüger, wenn der Fremde wirklich eine Bedrohung sein sollte und sicher war eben einfach sicher, als Avani die auch schon vor schlug. Zustimmend nickte die junge Fähe. "Das sollten wir auch jeden Fall tun. Alles andere könnte in einem ziemlichen Desaster enden. " pflichtete sie Avani bei . Keiner von ihnen wusste was sich dort abspielte, also war es so auf jeden Fall besser. "Dann lass es und so machen. " sagte die junge weiße noch, bevor sie sich schließlich ein wenig von der cremefarbenden löste um den Plan Folge zu leisten.
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Avani
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Sep 11, 2016 3:48 am

Avani hatte Snows Kommentar des Schoßhundes gekonnt überhört. Auf das Niveau der Zickerei hatte sie noch weniger Lust, als auf den Platzregen. Konzentriert betrachtete Avani das Unterholz, welches zu beiden Seiten einen guten Schutz gab. Der Wind stand weiterhin günstig für sie und der Regen spielte den Beiden in diesem Fall doch irgendwo in die Pfoten. Denn dieser Vermischte die Gerüche, das sie kaum noch auseinander zu halten - außer man kannte bereits jeden einzelnen, das man diese filtern konnte.

Als Snow leise ihre Stimme erhob, um Avani bei zu pflichten, merkte sie, wie ihr das Adrenalin aufstieg. Sie hoffte nur das der Fremde nicht all zu stark war und das Darz und Lubaya durch ihren Plan den beiden gut in die Pfoten spielen konnten. Als der Plan beschlossen ward nickten sie sich zu und lösten sich voneinander.

Jede der beiden huschte in das jeweils gegenüberliegende Unterholz und bahnte sich einen Weg um den Feind besser in das Visier nehmen zu können. Avani hoffte bei jedem Schritt inständig das ihr Plan auch aufgehen würde. Immerhin ward sie selber ehr eine Jägerin als eine Kämpferin. Doch wenn es darauf ankam sollte sie mit ihrer Wendigkeit punkten können. Außerdem waren da ja auch noch Snow, Darz und letzten Endes auch die erfahrene Lubaya.

Irgendwann hatte sie eine Gute Stelle abgepasst, von welcher aus sie eine gute Sicht auf das mögliche Kampffeld hatte, wenn es denn soweit käme. Außerdem hatte sie nun eine gute Sicht auf Snow, welche sie nun auch entdeckte. Hier ward sie erst einmal sicher. Lautlos ließ sich Avani auf die Hinterläufe nieder, prüfte die Windrichtung, welche noch immer zu Gunsten der beiden stand und analysierte das geschehen.

Avani sah wieder die Alphas. Verblüfft realisierte sie, das Lubaya doch augenscheinlich recht gelassen wirkte. Jedoch kannte sie die Rote derweil zu gut um zu wissen, das diese innerlich bereits übergelaufen war. Bestimmt hatte sie den Feind schon durchschaut - zumindest hoffte sie das.
Darz erschien ruhig wie eh und jeh. Trotz allem merkte man das die beiden jemandem einen unerfreuten Blick zuwarfen. Avani ließ ihren Blick wandern und betrachtete den Fremden Altwolf und die Beta, welche unter dem Fremden verharrt hatte. Das sollte die Laune der Alphas erklären.

Irgendwann nutzte die Beta ihre Chance sich zu lösen und benahm sich ihrem Rang entsprechend und zeigte dem Femden das sie sich nichts mehr gefallen lassen würde.
Angespannt leckte sich Avani über die Schnauze und suchte Blickkontakt zu Snow, welche ihr gegenüber im Unterholz ward. Sie wartete diesmal auf Snows Zeichen wann es Zeit für ihren 'Auftritt' ward. Immerhin hatte Snow etwas mehr Erfahrung. Avani war immerhin nur Strategin.
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Morten
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Sep 11, 2016 5:48 am

Grimmig bleckte Morten abermals die Zähne und stieß ein verächtliches Schnauben in die Richtung der Eindringlinge aus. Was bildeten sich diese beiden eigentlich ein ihn so zu stellen, ihm Worte dergleichen an den Kopf zu knallen, als wäre ER dafür verantwortlich, dass ihr vermeintlichtes Rudelhündchen ihn umrannte.  Da konnte man doch gut und gerne damit rechnen,  dass sie nichts im Griff hatten,  weder ihr Rudel, noch sich slebst. Doch erstaunlicherweise griff der Rüde nicht an, er schien wohl zu fürchten, dass Morten der kleinen Fähe die Kehle zerriss.  Kein so verwerfliches Gedanke, fand Morten.

"Ja, mein Land. Sagte ich doch bereits.  Ich war schon Monate vor euch hier, und nur weil ich nicht jeden Grenzstein bepinkelt habe, heist das noch lange nicht, dass ihr hier einfach so hereinstolpern könnt, Ansprüche stellen und dann noch eure Beta auf mich hetzen könnt.. denn zu eurer Information,  ich war es nicht,  der diesen Zwist begonnen hat " Morten blickte zu der Fähe unter sich, die er noch immer mit beiden Pfoten festgenagelt hielt "Willst du deinen Herren nicht erzählen,  wie es sich tatsächlich zugetragen hat? Oder soll ich das übernehmen?"
Im Grunde war es mehr eine hypothetische Frage an die Rudelfähe,  denn er ließ gar nicht genug Zeit um sie zu Wort kommen zu lassen, sondern schloss direkt in bissige Tonfall an "Sie hat mich attackiert, wenn auch reichlich ungeschickt, wie man schließen kann , ich habe mich lediglich verteidigt und sie zur Rede gestellt, wie es sich gehört..- ich lasse mich hier garantiert nicht zum Bumann machen. Und von euch Welpen schon gar nicht. Zu meiner Zeit hat man Älteren noch Respekt gezollt.. doch ihr werft hier mit Drohungen und Vorwürfen um euch, die weder Hand noch Fuß haben. Bedenkt eurer Taten, sie werden euch eines Tages den Kopf kosten, werter Alphawelpe!" provozierte er weiter.

Nein, Morten sah es definitiv nicht ein, klein bei zu geben, schließlich hatte er immernoch die Trumpfkarte, die Fähe, in der Pfote. "Ihr seid wie eine Horde Elefanten, euch fehlt jegliches Feingefühl,  aber vor allem die Erziehung.  Verzeiht, dass ich mich zu solchen Worten anmaßen muss, aber zu meiner Zeit hätte es das nicht gegeben, einen Alpha ohne jegliche Erfahrung. Ihr haltet euch für so überlegen, überfallt mich in meiner eigenen Heimat, ohne auch nur den Funken an Gefühl für Recht und Unrecht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich fühle, so überfallen- es gleicht beinahe einer Meuterei... reißt ihr euch doch mein Land unter die Krallen."

Doch zu spät, diesem Moment, als Morten voller Wut kurz die Besinnung zu verlieren schien nutzte die Fähe und stemmte sich unter ihm weg, ging im eine Kampfhaltung und forderte ihn ebenso heraus.  So verräterisch schien dies alles auf dem Einzelgänger. Am liebsten wollte er sie alle abschlachten, doch das blieb ihm verwehrt.  Auch er war klug genug um einzusehen,  dass er keine Chance gegen ein ganzes Rudel hatte. Zumindest nicht körperlich.  Geistig fühlte er sich ihnen immer noch haushoch überlegen. Doch das half ihm hier wenig.
Zähneknirschend musterte er die drei die vor ihm standen und knurrte "Es tut mir ja beinahe Leid, dass ich sie verschont habe - So, was werdet ihr jetzt tun? Mich angreifen? ..."
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Sep 11, 2016 7:23 am

Je mehr der Rüde sich in seinem Fluchen verlor, umso mehr amüsierte sich Lubaya. Besonders da er sie alle, nur weil sie jung waren, als Welpen bezeichnete. Dabei verhielt gerade das alte unglaubwürdige Gestell vor ihr sich wie ein trotziger Welpe, welchem man soeben die Hasenpfote abgenommen hatte.

Als die Beta dann auch endlich mal aus den Pfoten kam und der Fremde völlig aus seinem Konzept geriet konnte sich Lubaya ein verständnislos, kopfschüttelndes Grinsen nicht mehr verkneifen. Sie musste vielmehr aufpassen das sie nicht laut los lachte. Dieser greisige Wolf war ihrer Meinung nach schon viel zu lange allein unterwegs umhergeirrt. Er hatte wohl vergessen wo sein Ursprung war und das Reviergrenzen ziehen eines der wichtigsten Prinzipien war welcher selbst einen einzelnen Wolf ausmachte.

Prüfend blickte Lubaya zu Darz und Cola, welche sich ebenfalls diese sinnlose Schwafelei rein zogen.
Diese konnten das Gefasel auch nicht mehr ertragen, ihr kam es vor als fühlte sich Darz wie im falschen Film, jedoch wirkte Cola sehr eigenartig... Sie könnte schwören das deren Augen eine andere Sprache von sich gaben als ihre Entscheidung ihre Position zu Verteidigen. War dort etwas wehmütiges? Seufzend wand sie sich wieder ab und sah sich das weitere Schauspiel des tobenden Fremden an, der sich wirklich unberechtigt für weise und erwachsen hielt.

Der Regen welcher die ganze Zeit über ihnen stand störte die Rote nicht im geringsten. Auch nicht das der Boden dadurch mehr als Matschig wurde. ~Wer weiß, vielleicht rutscht der Alte aus und erledigt sich dadurch selber... dann wäre es wenigstens endlich wieder still hier~ Lubaya leckte sich die Tropfen von der Nase.

Als der Fremde weiterhin faselte und von Angreifen sprach, gähnte Lubaya nur gelangweilt. So allmählich war sein Theater ein surrender Dauerpiepton in ihrem Ohr geworden.
"Weißt du..", murrte sie dem Fremden gelangweilt zu, ".. so langsam wird mir all das hier zu anspruchslos. Wenn dir der Wunsch nach Angriff und Tot so wichtig ist, dann geh doch bitte einen Bären ärgern. Der kommt deinem Wunsch mit Sicherheit nach."


Erneut sein tiefes genervtes Seufzen. "Zudem habe ich noch nie zuvor einen so unhöflichen Greis angetroffen der sich für so besonders hielt das er selbst keine Manieren an den Tag legt. Selbst ein Luchs ist höflicher..."

Lubaya trat einen Schritt vor. Ihr war es mehr als egal ob der Kerl ihr jeden Moment an die Kehle springen würde. Er ging ihr mit seiner weinerlichen und Kindischen Art mehr als auf den Nerv. Sollte er doch kommen... wenn er es drauf anlegt, wäre eben ein Rüde weniger auf dieser Welt unterwegs. Für sie war er keine Herausforderung, das hatte er nun mehr als bewiesen.
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Fenris
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Sep 12, 2016 6:41 am

*steh auf mein Freund und tanz mit mir*  
Grummelnd streckte sich der alte Rüde in seiner Nische und erhob sich „nächste Nacht mein Freund, du bist spät dran“. Den Kopf gen Himmel gestreckt und gähnend sah er sich den verblassenden Mond an, er machte der Sonne Platz die schon hoch am Himmel stand. Vor nicht allzu langer Zeit hatte er beschlossen weiterzuziehen, auf in neue Gebiete, immer auf der Suche.
 
Vor zwei Tagen gelang er an das große blaue Meer, die Salzige Luft reinigte seine gealterten Lungen. Im kühlen Nass wusch er sich missmutig gestimmt die Modrige Erde aus den Pfoten und leckte seine Läufe sauber.
 
Kopfschüttelnd setzte sich der Rüde auf den Felsen und verscheuchte die Gedanken der letzten zwei Tage. Hoch waren die Klippen nicht und er wollte sehen was auf der anderen Seite des kleinen Bergkammes lag und so machte er sich an den anstieg. Missmutig betrachtete er das Geröll bei jedem seiner Schritte, die Lefzen zuckend. Seine Flanke sackte ihm einige male zur Seite weg oder seine Läufe verloren den halt auf dem Kiesigen Untergrund. Oben angelangt stellte er fest dass er nicht auf einem Berg war sondern in ein großes weites Tal blickte welches bloß an einer steilen Klippe endete. Knurrend stieß er die Luft aus, was sollte er hier?
 
Tief zog er sich die Luft des Tales ein und versuchte sich ein Bild zu machen. Er roch Tannen, Fichten, Erde, Beute und noch vieles weitere, doch plötzlich hob er den Kopf und lauschte. Seine Ohren richteten sich beide auf und zuckten umher, irgendwas hatte gespürt, irgendwas,….
 
Ein dicker Regentropfen ließ ihn aufblicken, das Wetter hier auf dieser Seite war herrischer als unten am Meer und so ergoss sich so langsam das Nass des Himmels und tränke sein dreckig weißes Fell. Er schüttelte sich und machte sich geduckt auf den Weg ins Unterholz. Schelmisch musste er an vergangene Tage denken und duckte sich noch tiefer, huschte nach recht, flankte nach links, schlug einen hacken nach hier und nach dort. Kleine Tiere und Vögel wurden von dem rascheln und das hohle Gekicher aufgeschreckt.
 
Das Tal beschrieb wieder eine Anhöhe und plötzlich blieb er regungslos stehen. In dem Moment wo ein Blitz den Tag wieder zum erleuchten bringt roch er etwas. Mit aufgerissenen Augen und schnaufend von dem Adrenalin seines eigenen Fangspiels, hatte er etwas gerochen – andere Wölfe! „Warum alter Hund, bist du so geschockt?“ – fragte er sich leise und düster . Noch einmal holte er tief Luft, mehrere Rüden und Fähen, vielleicht auch ein Welpe? „Da ist etwas, riechst du es nicht?“ säuselte er hell „Oh alter Hund, da ist eine gewisse Note, erinnerst du dich“  - „Lang ist es her, sehr lang…“ schloss er noch flüsternd, langsam sprechend, mit sich selbst ab.
 
Keckisch grinsend machte er sich auf den Weg, er will die Wölfe umrunden um sich selbst mit seinem Geruch zu verraten, ob das Wölfisch ist? Es ist ihm egal.

Kichernd verfällt er in einen leichten Wolfstrab und nimmt nur noch seine Umgebung wahr, mit einem einzigen keuschen Gedanken „Moira,..... “
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Roja
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Sep 12, 2016 10:48 pm

Isabis sprach ihn an und er atmete erneut erleichtert auf „Ja das dachte ich bei dir auch!“ stimmte er zu und sah sie noch ein Moment lang an. Vorsichtig schnüffelte er an ihr „Bist du sicher dass es dir gut geht? So ein Wildschwein ist wirklich…äh wild ja!“ sagte er und lächelte leicht. Aber offenbar ging es Isabis gut.

Dann sah er zum Welpen und zum Rüden „I-isabis? Bist du sicher dass die beiden nichts tun? Du weißt ja ich und Rüden…“ er atmete durch und zeigte den Rüden dass er nichts tun würde und zeigte etwas Unterwürfigkeit. „H-hallo ich heiße Roja u-und du?“ fragte Roja mutig den Rüden und sein Herz schlug ihn bis zum Hals.

Plötzlich krachte es und er war froh schon irgendwo im Busch vorhin seine Notdurft erledigt zu haben „uh unheimlich“ sagte er und sah mitleidig den Welpen an.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Okt 01, 2016 9:39 pm

Trotz das sie den kleinen schwarzen Rüden bei ihrem ersten antreffen mehr als eigenartig fand, war sie jetzt doch sehr froh, das sie diesen wieder sah.
Auch wenn dieser noch immer ein Stück größer war wie sie, gab sie diesem dennoch einen ordentlichen und Freundschaftlichen Puffer in die Seite. Sie war zwar klein... dennoch oho.

Da stand sie nun mit leicht wedelnder Rutenspitze zwischen fremden Wölfen und einem Bekannten Gesicht, in einem Revier das von vielen weiteren Wölfen besetzt war. Da sie nun einige Freundliche Riesen ihrer Art kannte, bekam sie doch allmählich Hoffnung, das nicht alle Hochgewachsenen Genossen Hyänen waren.

"Ja, wir haben uns in diesem Revier kennen gelernt, jedoch hatten wir uns bei der Flucht vor einem Wildschwein aus den Augen verloren.", richtete sie sich an Tamas und zog eine unbegeisterte Schnauze als sie an die riesige Wildsau dachte. "Ich werde mich wohl nie an diese seltsamen bulligen Geschöpfe gewöhnen!"

Isabis beobachtete wie sich Roja dem hochgewachsenen Tamas unterwarf. "Keine Sorge Roja," flüsterte sie diesem zu, "die beiden haben schon gegessen. Du würdest den beiden nur schwer im Magen liegen.", antwortete sie diesem mit läppischem Humor.

Tamas fügte schließlich seine Antwort fort welche er ihr über das Rudel schon zuvor geben wollte. Auch wenn es mehr an ihn selbst als an die beteiligten gerichtet zu sein schien. Isabis runzelte verwirrt ihre Stirn. Dieser Kerl war schon sehr Rätselhaft. Wovon sprach er da? War er irgend ein Bote oder so etwas?

Als er dann seinen letzten Satz beendete antwortete der Himmel mit einem lauten Krachen, das auch Isabis kurz in sich zusammenfuhr. Der Welpe hatte sich ebenfalls mehr als erschrocken und jaulte nun in den höchsten Tönen. "Dein Wort in Envotaq's Ohr.", antwortete sie Tamas und blickte dem Himmel mit angelegten Ohren und aufgestelltem Fell entgegen.
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Okt 24, 2016 8:35 am

Seine Ohren zuckten als es über ihnen plötzlich krachte. Seine angespannte Haltung hingegen dem kleinen dunklen Rüden wurde ruhiger, denn er merkte die Nervosität in dem Fremden war. Er schüttelte sich die ersten Tropfen aus dem Fell, die in seinem dunklen Fell wie Sterne funkelten. "Jetzt würde es nur noch fehlen, dass es schneit!" Er sah auf das goldene Laub unter seinen Pfoten und dann zu den Bäumen. "Es wird wohl nicht mehr lange dauern." sagte er.

Tamas sah nach hinten als er den plötzlichen, schrillen Ton wahrnahm und wandte sich dann zu dem Welpen unter sich "Keine Angst, dein Vater macht sich mit Sicherheit Sorgen, doch du musst nicht vor allem Angst haben." sprach er zu ihm ruhig. "Du bist doch schon groß für dein Alter und dein Knurren wird später wie das des Gewitters sein. Wenn du Angst hast, dann wächst dein Mut...knurre doch einfach dem Gewitter zurück!" forderte er ihn dann auf. Er nahm Isabis Worte gegenüber dem fremden Kleinen war "Ich würde umfallen, wenn ich ihn fressen würde. Doch ich schätze jene meiner Art...." er schwieg kurz und sah ihn freundlich an "...egal woher sie kommen und wie sie aussehen!"

Tamas wandte sich langsam und schritt dann zwischen die Bäum, seine Nackenhaare stellten sich kurz auf und er senkte den Kopf und knurrte warnend, denn irgendetwas machte ihn nervös. Es war die Beobachtung, aber es machte ihn etwas nervös, da es kein Jäger war und trotzdem war er Vorsichtig. Er hatte einen starken Beschützerinstinkt und besonders, wenn es Welpen betraf oder jene die solch ein ängstliches Verhalten zeigte wie Roja. Egal was es war, er musste schlechte Erfahrung gemacht haben, aber er würde ihm beistehen und zeigen dass er keine haben muss, besonders nicht vor ihm. Aber nichts an Tamas zeigte dies von ihm. Doch irgendetwas war dort zwischen den Bäumen und ein Blick lag gezielt auf der kleinen Gruppe. Seine Muskeln blieben angespannt doch legte sich sein gesträubtes Fell wieder. "Es gibt nicht weit von hier eine kleine Steinhöhle wo wir Unterschlupf finden. Es war einst mal eine Bärenhöhle, doch der Geruch ist zu alt und lange Zeit war keiner mehr darin. Ich bin darin schon seit einiger Zeit. " sagte er zu der Wölfin und ihrem Freund, und sah dann zu dem kleinen "Willst Du mitkommen? ich glaube dein Vater kann deiner Fährte egal wo hin folgen und hier gibt es noch andere Tiere, die gefährlich für dich werden könnten!" Er trat dann langsam zwischen den Bäumen und wand den Kopf zu der Gruppe wartend, doch seine Ohren zuckten wachsam in der Umgebung achtend.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 01, 2016 4:10 am

Der Welpe beruhigte sich, als Tamas ihn ansprach. Zumindest versuchte er es. Er schaute ihn mit großen, glänzenden Augen an und schluchzte dabei. "Es.....an...anknurren? fragte er leise und klang dabei als würde er glauben, dass nichtmal Tamas Ahnung hatte, was er da eigentlich sprach. Er richtete seinen Blick nach oben, als Tamas von ihm wegging und sich den anderen beiden zuwendete. "nagut...." fügte er hinzu, offenbar recht wenig überzeugt. Er schluckte kräftig und brachte eine ziemlich piepsiges und abgehacktes Knurren von sich. Ein prüfender Blick zu den Erwachsenen. Sie schienen es gottseidank nicht bemerkt zu haben. Also gut nochmal. Wieder nichts. Der Welpe seufzte und ließ den Kopf hängen

Ein weiterer Donner war zu hören. Der Welpe fuhr zusammen und wollte am liebsten wieder losheulen. Doch er ging in geduckte, agressive Haltung, bleckte die Zähne, schloss das gesunde Auge und reckte das tote weit aufgerissen dem Himmel entgegen. Dabei gab er, für einen Welpen, kein schlechtes Knurren von sich. "Verschwinde, wenn dir dein Leben lieb ist! Ich bin ein hungriger Dämon!" knurrte er herraus und versuchte auch seine Stimme eindrucksvoll zu verstellen. Dies klappte aber nicht ganz so wie er es sich vorgestellt hatte, nämlich eher schlecht als recht.

So sehr vertieft bemerkte er weder wer ihn ansprach, noch worauf. Das Auge wurde also gepaart mit eben diesem Knurren auf Tamas gerichtet.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 08, 2016 2:11 am

Isabis blickte blinzelnd dem Himmel entgegen, sodass die leichten Tropfen nun mehr in ihr Gesicht nieselten. Auf ihren Reisen hatte sich Isabis daran gewöhnt, das hier so einiges anders war als in jenem Land von welchem sie stammte. Auch ihr Pelz hatte sich auf ihrer Reise ordentlich gewechselt. Er war durchaus dichter und ließ die zarte Fähe eleganter und kraftvoller wirken, als sie es eigentlich war. Weiterhin die Wolken betrachtend lauschte sie dem jähen Treiben der kleinen Truppe, welche den kleinen Ort etwas belebte.

Ein heller und zackiger Lichtstrahl durchbrach den dunklen Himmel, gefolgt von einem weiteren Krachen, welches sich allmählich zu entfernen begann, allerdings wurde der Regen stärker, schon bald prasselten dicke Tropfen durch die fast kahlen Zweige der Büsche und Bäume zu Boden. Isabis blickte zu dem Welpen welcher sich die Worte von Tamas zu Herzen genommen hatte und gegen seine Angst wetterte.
Roja stand mit unsicher wedelnder Rute in Tamas Nähe und blickte sich um und Tamas? Dieser machte den Eindruck als hätte er irgend etwas erspäht?

Aufmerksam geworden machte sich Isabis so groß wie sie nur konnte, doch eine wirkliche Witterung konnte sie bei dem ganzen Nass um sie herum nicht aufnehmen. Die Gerüche waren nun einfach zu verschwommen.

Als Tamas preisgab das er zuvor einen Unterschlupf gefunden hatte, schniefte Isabis erleichtert aus.
"Welch gute Idee, ich fühle mich schon wie eine Brausetablette", stimmte sie zu und schüttelte ihren derweil triefenden Pelz. Roja nickte ebenfalls zustimmend. Tamas machte einige schritte voran und blickte sich zu ihnen um. Isabis und Roja trotteten ihm hinterher, bis auch sie sich zu dem Welpen umblickten.

"Nun komm schon kleiner Mann, bevor du noch anfängst zu Wurzeln...trocken bist du besser aufgehoben", rief sie Asael zu.
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Asael
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 08, 2016 5:25 am

Erst als Isabis ihn ansprach und ihn eindringlich aufforderte mitzukommen, erwachte der Welpe ais seiner Trance. Er hatte sich da wohl etwas zu sehr herreingesteigert. Zuerst musste er sich etwas sammeln, um überhaupt wieder zu wissen, was hier eigentlich los war. Zögerlich drehte er sich um und begann den anderen hinter her zu laufen. Es dauerte nicht lange, schon war der Welpe einfach unter Isabis gehuscht. Wozu denn noch nasser werden, wenn man so einen tollen, selbstlaufenden Schirm hatte. Aich wenn Asael etwas probleme hatte mit ihr und den anderen mitzuhalten, bemühte er sich eben dies zu tun. Immerhin krachte es nicht mehr, dachte Asael gerade als der Himmel schon ein weiteres Mal erleuchtet wurde. Er wollte sich schon zusammenkauern, jedoch ließ das Krachen etwas länger auf sich warten, als die letzten beiden Male. Aber es kam. Asael zog zusammen und huschte unter Isabis Schnauze unter ihr hervor. Mit einem Affenzahn und den Worten "Ich...lauf schonmal vor!" lief er auch an Roja und Tamas vorbei. Die Höhle war gottseidank schon nahe. "Gefunden!" rief er den anderen zu und schlüpfte auch schon hinein. Kurz darauf hörte man einen markerschütternden Schrei und eun dumpfes, agressives, übles und nicht gerade erfreutes Knurren. Letzteres konnte nicht von Asael gewesen sein, denn es könnte darauf schließen, dass eben dieser jetzt gerade bei lebendigem Leibe zerfleischt werden könnte. Auf beides folgte eine unangenehme Stille, welche nur noch von den Regentropfen untermalt wurde.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 08, 2016 6:27 am

Als der Welpe schließlich zu ihnen kam setzte sich die kleine Truppe in Bewegung, geführt von Tamas. Isabis hatte sich an das Ende begeben um den kleinen Wicht etwas im Auge halten zu können. Falls sie einem der Eltern entgegen kommen sollte, wollte sie nicht jene sein, welche den Kleinen zuletzt aus den Augen verloren hatte. Immerhin haftete der geruch des schwarzen Fellmündels nun an ihnen.

Kaum hatte sie an jene Situation gedacht merkte sie wie etwas zwischen ihre Hinterläufe huschte. Der Wicht war also doch gewitzter als er den Anschein machte. Wenn dieser einmal richtig auftauen würde, würden sie wohl noch richtig 'Spaß' mit ihm bekommen.

Das Wasser lief der kleinen Fähe derweil schon auf der Schnauze entlang... schniefend schüttelte sie den Kopf um das unangenehme Gefühl los zu werden und leckte sich abschließend über den Fang.
In der Ferne sah man erneut wie der Himmel sich erhellte. Einige Minuten später krachte es leise.

In dem Moment schoss der Welpe unter ihr hervor, flitzte so schnell ihn seine Pfoten Trugen an die anderen Beiden vorbei das man im Nachhinein nur noch ein 'Gefunden!' vernehmen konnte. Isabis legte den Kopf schief. Der kleine Wicht konnte froh sein nicht in ihrer Heimat geboren worden zu sein. Aber anscheinend gab es hier keine Regenzeit, daher schien dem Jüngling vielleicht all dies so unheimlich. Oder was vermag der Grund zu sein das er so verunsichert und ängstlich war?

Schließlich ertönte ein Szenario. Isabis stand stramm mit ihren großen gespitzten Ohren im gießenden Regen. Knurren, jaulen, fiebsen... dann eine unheimliche Stille...

Die Flanken von Isabis begannen zu zittern. "Tamas... was zum...", flüsterte sie dem großen Schwarzen zu ehe sie lossprintete. Klein und wendig wie sie war huschte sie durch das Unterholz in Richtung der vorherigen Laute. Kurz vor der Höhle kam sie schließlich durch den Matsch schlitternd zum stehen. Roja war ihr gefolgt und rutschte in seiner Bremsung leicht in Isabis hinein, welche ihm einen unfreundlichen Blick zuwarf. "Entschuldigung...", nuschelte Roja leise und zog seinen Kopfzurück.

Vorsichtig machte Isabis einige Schritte auf die Höhle zu. "Du solltest nicht da hinein gehen Isabis..", flüsterte Roja, doch sie ignorierte seine Worte reckte ihren Oberkörper vorsichtig in die Höhle... Im Halbschatten sah sie noch eine kleine Schwanzspitze hinter einen kleinen Felsen verschwinden.

Von draußen erhellte ein Blitz die Höhle ... in dieser Sekunde erspähte die kleine Fähe eine Ausgewachsene bedrohlich wirkende Gestalt, mit entstelltem Haupt. War dies sogar ein Artgenosse gewesen? Mit dem sollte sie sich lieber nicht anlegen, bis sie wusste was Sache war. Nur wie bekam sie den Welpen da heraus? Leise schlich sie in die andere Richtung um besser sehen zu können. Allmählich begannen ihre Augen sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, sodass sie den triefend nassen Welpen erstarrt in einer Ecke erspähte. Der große Artgenosse, ein durchaus unfreundlich dreinblickender Rüde hatte sich vor dem Welpen aufgebaut und knurrte ihn unfreundlich an: 'Verschwinde Bursche... diese Höhle ist bereits besetzt, oder haben deine Eltern dir keine Manieren beigebracht... hörst du nicht??? Mach dich gefälligst vom Acker!!!'

Isabis schluckte und nahm ihren ganzen Mut zusammen und tüftelte einen Plan aus, sie wand sich wieder zum Höleneingang von welchem aus ein Roja sehr aufgeregt das nächst folgende Szenario beobachtete. Isabis tat so als sei sie gerade zur Höle herein gekommen. "Entschuldigng? ist hier jemand? Ich suche ein Mündel... Ist es hier?", nun war sie enttarnt. Isabis kleines Herz schlug ihr bis zur Brust... war sie etwa lebensmüde geworden? Kopf und Kragen für einen Fremden Welpen zu opfern???
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 08, 2016 3:14 pm

Führte die Gruppe an und blickte aufmerksam nach hinten. Ein warmer Blick huschte zu dem Welpen als dieser nun doch beschloss, sich ihnen anzuschließen. Er zuckte mit den Ohren. Sich beobachtet zu fühlen kannte Tamas und das was zuvor der Fall, doch er wollte keinen von den anderen beunruhigen. Schon alleine der zwei kleineren Rüden. ~Sein Knurren war doch gar nicht so schlecht ~ gestand er sich aufrichtig ein. ~Er wird gefürchtet und wahrscheinlich geliebt werden. Kommt auf die Art an wie er sich entscheidet zu werden.~ fügte er in Gedanken hinzu. Es war nicht weit entfernt und Tamas blickte kurz zum Himmel hinauf als sich der Himmel erhellte und lehnte die Ohren an, als nach einiger Zeit das grollen über den Himmel ertönte.

Er wollte gerade ein Bogen machen, da er wusste das es Höhlen hier in der Nähe gaben, die um jene Jahreszeit besetzt wurden. Seine war noch ein Stück weiter, aber hier gab es Wesen auf die man auf der Hut sein wollte. Er sah auf eine Felswand weiter hinten die in einem Windschatten lag. Tamas wurde von den Worten des Welpen aus den Gedanken gerissen, als dieser vor rannte. Seine Augen weiteten sich.
"Hey Kleiner...Nein, NICHT..." rief er als er auch schon das fiepen, jaulen und knurren war nahm. Kurz darauf stürmten auch die anderen hinter her, auch er ließ nicht lange auf sich warten.

Sein Herz pochte vor Aufregung und gleichzeitig vor Angst, denn Tamas schätze das Leben und das des Welpen stand erst am Anfang, wie auch jenes von Roja und Isabis. Er blickte zu Roja als Isabis hinein ging. "Es ist egal ob wie es für das richtige halten. Man muss Angst kennen und haben ...erst dann kann man Mut beweisen. Diese Worte nannte mir einst ein weiser Wolf." sprach er zu ihm.

"Du kannst ruhig hier bleiben. Ich nehme es dir nicht übel, Roja." meinte er freundlich und stupste ihn freundlich an der Flanke an. Langsam mit angespannten Muskeln trat Tamas nun vor und er gab zu, dass er Angst hatte, welches Bild ihm vielleicht begegnen würde. Er blickte noch einmal zu Roja "Wenn der kleine rauskommt und Isabis ...bitte tue mir einen gefallen, Roja. Lauft und beschütze sie und bringt euch in Sicherheit."
Er deutete mit seinem Blick zu einer im Schatten gelegenen kleinen Felsvorsprung mit einer vorgehobene Felswand an der Seite. Durch das Wetter wirkte der Schatten noch finsterer, aber durch eine kleine Lichtung davor und einem Rinnsal von Wasser war es für Tamas ein passender Unterschlupf sie in Sicherheit zu wissen. "Dort seit ihr sicher. Dort liegt ebenfalls eine Höhle, doch zu klein für uns alle." meinte er. es wäre ein Sprint von wenigen Minuten, wenn man den Welpen tragen würde.

Dann wagte er sich langsam in die Höhle hinein. "Isabis?...Kleiner?" er vernahm den Geruch des Fremden und seiner Begleiter. Er folgte ihrer Fährte und drängte an ihre Seite "Hast du ihn schon gefunden?" fragte er sie leise und sein Nackenfell sträubte sich und er trat vor Ihr. Seine Augen schienen durch die Dunkelheit und den wenigen Lichteinfall erst recht zu leuchten und als das Licht durch den Spalt auf seine Gestalt drang, wirkte er selbst gerade wie ein Schatten, dessen Augen etwas verschlingen konnten.
"Lass den Welpen heil und lebendig gehen und wir verlassen diese Höhle wieder!" meinte er nun in einem ruhigen Ton, jedoch war sie nun viel ernster und hatte weder etwas freundliches noch bedrohliches an sich. Er hatte als Wanderer gelernt das er kämpfen musste und ein Welpe sollte sicher aufwachsen.

Tamas stand angespannt da, aber seine Haltung und Vorderläufe verrieten dass er auf der Hut war und zum Sprung bereit, wenn es sein musste. Hier nutzte er dies was er sich angeeignet hat ... seine Beobachtungsgabe. Trotzdem versuchte er selbst den jungen Welpen zu finden. "Hey kleiner ... wenn du kannst gib uns ein Zeichen oder zeig uns nochmal dein Donnergrollen!" ließ er die Worte durch die Höhle schweifen. So war es für ihn und Isabis besser um ihn leichter zu finden, sonst würde er weiterhin dem Geruch einfach folgen. ~Ich lasse ihn nicht hier drin allein. Wer weiß wer dieser Artgenosse tickte. Noch dazu ...ist dies mein Unterschlupf~ dachte er sich nur und machte sich notgedrungen kampfbereit, wenn man es darauf anlegte.


Zuletzt von Tamas am Fr Nov 11, 2016 10:07 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 08, 2016 9:07 pm

Der Wolf schlich im Wald umher. Mit schnellen Schritten trafen seine Pfoten auf Laub, Äste und die weiche keocht nachgiebige Erde. In Gedanken war er noch ganz bei seiner letzten Begegnung. Ein leises Seufzen entglitt ihm, als er kurz stehen blieb und darüber nachdachte, wie er hier überhaupt hergekommen war. Er errinerte sich nur noch wie er aufwachte, das Fell triefend nass und etwas verkrustet. In den Ohren nur noch das Rauschen von Wellen. Das war aber eine andere Geschichte. Aus seinen Gedanken wurde er von einem Donnergrollen gerissen. Er blickte nach oben und sah wie sich dicke schwarze Wolken über den Himmel schoben. Es wird sicher bald regnen, dachte er sich. Vielleicht sollte er sich einen Unterschlupf suchen. Mit festem Blick rannte er weiter. Solange, bis seine Nase eine schwache Fährte wahr nahm. Sicher er hätte sie deutlich früher und stärker wahr nehmen können, aber er hatte sich an diesen Umstand bereits gewöhnt. Die Situation wie dieser überhaupt zu stande kam, war ihm ebenfalls noch gut im Gedächnis. Der Fährte folgte er weiter, solange, bis sie ihn zu einer kleinen Höhlr führte. Er schnüffelte und kam zu dem Schluss, der Fremde war hier, muss sich die Höhle angesehen haben und weiter gegangen sein. An der Höhle selber haftete keine Fährte. Der erste Regentropfen auf seiner Schnauze ließ ihn zucken und verriet ihm, lieber jetzt die Höhle zu besetzen, bevor der Fremde zurück kam. Der war doch selbst Schuld, wenn er sich den Unterschlupf nicht früh genug suchte.

Langsam ging er hinein und sah sich um. Klein war sie und kalt. Aber sie reichte aus, um den Regen abzuwarten. So suchte er sich eine kleine Ecke hinter einem Felsen und legte sich dort nieder. Seine Augen, das eine Tot beobachteten die Lichtung vor der Höhle. Der Regen setzte ein, er war stark. Blitz und Donner folgten auch gleich darauf. Das gabze geschehen machte ihn dösig. Er ließ den Kopf etwas sinken und die Augen immer wieder etwas zufallen.

"GEFUNDEN!" Eine schrille Stimme riss ihn zurück in die Realität. Was war das? Ein Welpe? Der Wolf sprang auf und baute sich vor dem Welpen auf um ihn zu verscheuchen. Er knurrte laut und bedrohlich. Der Welpe fiebte und schrie, blieb allerdings auch stehen. Der Wolf bleckte die Zähne und knurrte "Verschwinde Bursche... diese Höhle ist bereits besetzt, oder haben deine Eltern dir keine Manieren beigebracht... hörst du nicht??? Mach dich gefälligst vom Acker!!!" Er knurrte, der Welpe rührte sich nicht. Kurz darauf wurde er von der Seite angesprochen.

Scar wirbelte herum und schlich it bösem, finsterem Blick, bedrohlichem Knurren und gebleckten Zähnen auf die zarte Fähe zu. "Sieh an, sieh an. Ein Welpe kommt selten allein. Und schon ist noch ein zweiter hier!?" Er baute sich bedrohlich vor der Fähe auf und blickte auf sie herrab. "Was wollt ihr Kläffer hier?! ICH war zu ersz hier. Ihr hättet due Höhle früher besetzen sollen! Jetzt ist sie MEIN Unterschlupf. Also verschwindet lieber bevor ich es mir... Er sprang nach vorne und schnappte zu, jedoch so, dass er die Schnauze der Fremden haarscharf verfehlte. ...anders überlege!" raunte er und vergrößerte den Abstand wieder etwas.

Nun bemerkte Scar eine weitere Gestalt. Ein Schatten mit leuchtenden Augen. Sein Fell sträubte sich und er zog die Läfzen erneut hoch. Er sprang an der Fähe vorbei, drängte sie hinter sich und stellte sich dem Schatten. Das knurren wurde lauter, die Haltung angriffslustiger. Jetzt erst bemerkte der Wolf, dass der fremde Schatten zu den beiden Zwergeb gehörte. Angespannt blickte er nach hinten zu der kleinen. Im Nachhinein war es doch sehr naiv gewesen, der Kleinen den Rücken zuzudrehen. Warum hatte er dies überhault getan?

Nervös blickte er immer wieder zwischen den beiden hin und her. Bläckte die Zähne und knurrte laut. Wenn die beiden ihn angreifen würden, würde er nicht davor zurückweichen ebenfalls anzugreifen. Aber nun war er in der Unterzahl. Auch wenn die Fähe klein war, er wusste nicht, was der Schatten war und wozu er Fähig war. Das Handelsangebot überhörte er zu allem überfluss auch noch. Fühlte er sich doch gerade sehr in die Enge gedrängt.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 15, 2016 8:31 am

Ehe Isabis so recht wusste wie ihr geschah betrat Tamas ebenfalls die Höhle um nach ihnen zu suchen. Er stellte ihr eine Frage, ehe sie jedoch antworten konnte durchbrach er ebenfalls die Stille. Somit wurde ihr Plan durchkreuzt. Isabis war weitaus empört, zum einen das Roja nicht in der Lage gewesen war den Schwarzen zurück zu halten und zum anderen, das Tamas sich taktlos und ungeplant dazwischen grätschte.

"Hey Tamas, was soll das... das kann jetzt ja nur schief gehen...", zichte sie zu ihm herüber, das nur er es hören konnte. Ja sie war wirklich genervt das Tamas dem Fremden, welcher alles andere als harmlos aussah eine Drohung ausgesprochen hatte. Jedoch schien Tamas sie nicht gehört zu haben und brabbelte unaufhörlich weiter, das Asael sein Knurren hören lassen soll.

Isabis seufzte. In diesem Moment wirbelte der Fremde unheilvolle Gesell sich um und begann dann schon mit seinem Empfangskomitee, was Isabis ebenfalls gegen den Strich ging. Jedoch schien er Tamas erst nicht zu erkennen... ob dies an seinem entstellten Auge lag?

Da Isabis eh schon davon ausging Envotaq entgegen zu treten und ihre Laune durch diese Beleidigung, sie sei ein Welpe, den Tag noch mehr vermieste, ließ sie ihrem Mundwerk freien Lauf.

"Entschuldigt mal... was heißt denn hier Welpe?! Und wer Kläfft denn hier umher? Griesgrämige Hyäne!", spottete sie zurück. Doch dann baute er sich vor ihr zur vollen Größe auf und Isabis bereute schnell ihr vorlautes Mundwerk. Schließlich sprang dieser nach vorn um nach ihr zu schnappen. Isabis wich zurück und war verunsichert, versuchte sich jedoch möglichst nichts anmerken zu lassen. Dann als der Fremde seine Perspektive änderte erblickte dieser auch Tamas. Dieser wurde ebenfalls angesprungen. Dabei entdeckte Isabis nun vollends mit was sie es hier zu tun hatten. Dieser Wolf war weitaus von Narben gezeichnet. Er musste so einige Kämpfe auf sich genommen haben. Einige seiner Narben waren sogar nicht von tierischer Natur.

Unsanft von dem Fremden nach hinten gedrängt bemerkte sie schließlich das sie vor dem Welpen stand. So fackelte Isabis nicht lange und schnappte Asael ohne etwas zu sagen im Nacken. Jetzt hieß es abwarten bis sich die Möglichkeit einer Lücke bot. Der Fremde hatte nun gemerkt das er sich in eine Falle begeben hatte, welche er sich selbst gestellt hatte. Sein Blick ging hin und her. Als dieser wieder zu Tamas wanderte schoss ihr durch den Kopf 'Jetzt oder nie..'. Flink schoss Isabis unter den Beinen des fremden durch, doch ehe sie zum Sprung ansetzen konnte folgte ein unheimliches rauschendes Geräusch und Roja Sprang mit einem letzten Satz in die Höhle, natürlich mit voller Wucht gegen Isabis welche samt dem Welpen im Fang zu Boden geworfen wurde. Der junge Asael blieb dabei jedoch unversehrt, was man von Isabis nicht so ganz behaupten konnte. Ihr kleiner Körper schmerzte von dem Aufprall zu Boden. "Hm hmhkmpf.." keifte sie nuschelnd zu Roja, - was eigendlich du Holzkopf bedeuten sollte - da sie Asael noch immer im Fang hielt als sie sich unter Schmerzen aufrappelte. Doch dann erst sah sie was los war. Ein Erdrutsch hatte die Höhle zugeschüttet. Roja musste wohl drunter gestanden haben und in seinem zwiespältigem hin und her sich letzten Endes entschieden haben, in die Höhle zu springen anstatt von dieser weg, bevor er unter dem ganzen Schlamm begraben werden konnte.

Jetzt wurde es brenzlig... alle vier befanden sich auf dem Präsentierteller des Fremden. Isabis wich mit Asael im Fang hinter Tamas, so wie auch Roja sich hinter diesem zurück zog...
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Tamas
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Nov 15, 2016 9:33 am

Sein Blick wurde ernst als er Isabis Worte wahrnahm "Würdest Du deine Höhle nicht verteidigen und ohne Argumente einfach jemanden überlassen, der meint mit blutiger Gewalt etwas zu nehmen?" seine Stimme hatte ein grollen im Ton und sein Blick war auf den Gegner gerichtet. Durch das letzte Licht konnte er dann das Gesicht wahrnehmen vom Fremden. "Diese Höhle ist groß genug für mehrere Wölfe. Noch dazu bist du der Eindringling. Sich etwas zu nehmen, in Abwesenheit eines Anderen..." seine grollen wurde tiefer, seine Haltung weiterhin geduckt als Isabis mit etwas im Maul vorbeihuschte. Er hoffte das sie es sicher nach draußen schaffte und wand seine Worte an den Fremden "..es macht das Verhalten nicht besser als die Menschen, die sich alles nehmen und mit Gewalt ergreifen." Seine Augen funkelten zum Teil vor Hass und zum Teil vor Wut des anderen. Auch wenn dieser zuvor in der Zwickmühle stand zwischen zwei Wölfen stand er nun Tamas entgegen. Dieser hier war Älter als er um einiges mehr und hatte den Narben zu deuten auch mehr Erfahrung, doch würde Tamas verhindern, das den anderen geschieht.

Seine Ohren lehnten sich nach hinten und durch den Boden ging eine Erschütterung und von der Decke kieselte Staub und kleine Steine hinab. Dann wandte er den Kopf nach hinten und blickte dann die auf dem Boden liegenden Wölfe "Isabis...Roja...Kleiner" hauchte er und wandte sich um und trat dann langsam Schritt für Schritt nach hinten. Er konnte nicht anders als seinen Gegner nicht aus den Augen zu lassen. "Diese Höhle ist groß genug für alle...du kannst bleiben!" dann blickte er zum Ausgang "Nun gibt es so oder so keine andere Möglichkeit das irgendeiner von uns irgendwo hingeht." sprach er und wand dem fremden Artgenossen den Rücken zu. Er wusste es war gefährlich, aber es gab nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder sie arbeiteten zusammen, wenn der Sturm draußen abnahm oder sie alle drei würden verhungern. Tamas wand sich wieder um und stellte sich vor Roja und über Isabis um diese zu schützen.
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Do Nov 17, 2016 12:14 am

Scar hörte die Worte des Schwarzen. ER behauptete, es sei SEINE Höhle?! Stellte Scar als Eindringling hin und tadelte ihn?! Dass Scar diese Anschuldigungen nicht gefielen, zeigte er durch Knurren und hochgezogene Lefzen. Er legte die Ohren an und schritt bestimmt auf den schwarzen zu. „Deine Höhle?! Das ich nicht lache! Kurz stehen zu bleiben und sich eine Höhle anzusehen, macht sie noch lange nicht zu deinem Eigentum!“ knurrte er weiter. „Du naiver, dummer Welpe! DAS macht eine Höhle zu deinem Eigentum.“ Mit diesen Worten hob Scar sein rechtes Hinterbein und pinkelte gegen die Felsen um die Höhle zu markieren. Triumphierend, jedoch immer noch aggressiv und angriffslustig blickte er zu dem Schwarzen. Der Vergleich mit den Menschen machte Scar verständlicher Weise nicht glücklicher. Ganz im Gegenteil, ein Lautes Knurren war zu vernehmen, als der Schwarze dies Ansprach.

Für einen kurzen Moment musste Scar sein Gleichgewicht halten, als mindestens zwei, wenn nicht sogar drei seiner Beine angestoßen wurden. Die kleine Fähe war unter ihm hindurch geflüchtet. Kurz hielt Scar inne um in erster Linie wieder festen Stand zu finden, aber auch Gedanklich der Kleinen etwas Anerkennung für diese List zu zollen. Aber nun erkannte er auch, dass von ihr keine Gefahr ausging. Sie schien in erster Linie das Wohl des Welpen, welcher weiterhin eher wie eine Puppe mit weit aufgerissenen Augen, als ein Lebewesen wirkte, im Kopf zu haben und viel zu schlau zu sein um Scar anzugreifen. Was man von dem Schwarzen nicht gerade behaupten konnte, welcher Scar weiterhin provozierte. „Das würde ich an deiner Stelle lieber lassen!“ brummte Scar leise, jedoch hörbar als die Kleine sich dem Ausgang näherte. Kaum hatte Scar ausgesprochen, sprang ein weiterer Wolf in die Höhle und wie durch einen faulen Zauber wurde der Eingang verschüttet. „Sagte ich doch!“ knurrte er weiter und richtete seinen Blick wieder fest auf den Schwarzen, da die beiden Kleineren sich samt Welpen hinter diesem verkrochen.

„Ich… darf also in MEINER Höhle bleiben? Das ist sehr sehr nett von dir.“ Lächelte Scar auf einmal mit einem so dankbaren Ausdruck, dass es offensichtlich Sarkastisch war. Wobei er das „meiner“ doch stark und energisch zwischen den Zähnen hervorpresste. Der Blick wurde schlagartig wieder so wie er war. „Du…aber nicht!“ knurrte er und sprach die Drohung. „Entweder du verschwindest freiwillig und mir ist egal wie oder…ich bring dich dazu!“ Doch der Schwarze wandte sich ab. Für Scar die Einladung ihn zu töten. So preschte Scar nach vorne. Doch kurz bevor er ihn erreichen konnte, wandte der schwarze sich um. Scar reagierte blitzschnell, wandte seinen Schädel nach vorne und würde diesen den fremden mit voller Geschwindigkeit und seinem ganzen Gewicht, was er in den Schwung legen würde, in die Seite rammen. (<= Hier gibt es zwei Alternativen, Scar trifft oder Tamas weicht aus.)
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Sa Dez 10, 2016 3:32 am

Manchmal gibt es drei Möglichkeiten im Leben, entweder man ging zurück und fand gar nichts, außer die Einsamkeit. Oder man blieb stehen und wird angerempelt von den Wölfen die einem entgegen kommen, weil man in der Falschen Richtung steht. Dann gab es noch die Option weiter zu gehen, um viel mehr Neues zu entdecken und genau das tat Sky gerade, da dieser nichts sagende schwarze Grimm sie ignorierte, auch gut. Sie lief trotzig an ihn vorbei und weiter in den Wald hinein.

Nur dieses Mini Wölfin und diesen komischen Welpen hatte sie getroffen, diese gehörten aber nicht zu ihrem Rudel, also würde sie jetzt weiter Snow suchen gehen. Wo steckte ihre Schwester bitte?! Sie reckte den Hals zum Himmel empor und holte Luft dann heulte sie so laut sie konnte und hoffte das ihr, verdammtes, Rudel endlich mal antworten würde. Was taten bitte schön die Alpha Wölfe? Sich ausruhen oder so etwas?
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Snow
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   So Jan 22, 2017 7:36 pm

Konzentriert darauf sich nicht von den Geräuschen unter ihren Pfoten zu gerraten pirschte Snow sich durchs Schutz gebende Unterholz. Der Wind stand günstig für sie und Avani, kaum ein Fremder würde sie bemerken können. Er würde es wohl erst merken sobald es zu spät war. Schon bald hatte Snow eine gute Position gefunden, welche sie zufrieden stellte. Zum einen hatte sie nun eine gute sicht auf das Geschehen und zum anderen verriet selbst ihr weißes Fell sie in ihrem Versteck nicht. Dafür war das dickicht zu Blickdicht als das man die junge Wölfin sehen konnte. Wer ein auffälliges Fell besaß musste eben wissen wie man sich versteckte.
Als sie Avani schemenhaft erblickte zeigte Snow sich zufrieden. Dies war eine gute Position. Der Fremde.. wäre er so dumm anzugreife hätte kaum eine Chance zu gewinnen geschweige denn noch zu entkommen. Er saß in der Falle was Snow ein finsteres wölfisches grinsen auf die Leftzen trieb.

Sie bemerkte schließlich Avanis wartenden Blick welcher ihr klar machte das diese auf Snows 'Go' wartete. Also konzentrkerte sie sich wieder mehr auf das Geschehen um den perfekten Zeitpunkt zu erwischen. Zum Glück hatte sich die Betha derweil befreit und war nun wohl auch zum Angriff bereit. Die Chancen des Fremden wurden immer schlechter.

Je länger Snow zu sah und dem Treiben mit gespitzten Ohren lauschte... desto...langweiliger wurde ihr. Ihr Adrenalinpegel belief sich derweil wieder auf null und sie fragte sich wer zum Geier diese Märchenstunde angezettelt hatte. Da ihr die angriffshaltung nach diversen Minuten zu anstrengend geworden war hatte sich Snow kompromisslos in den Schlamm gelegt. Das sie dadurch dreckig wurde war ihr ziemlich egal.
Erst als die Alpha dann entlich eine reaktion des Lebens zeigte rührte auch Snow sich wieder und berektete sich wieder auf einen Angriff vor. Vielleicht hatte der Alte ja den Plan uns alle tot zu faseln.. zu. Glück hatten es aber wohl die alphawölfe überlebt.. ein kurzer Blick zu Avani verriet mir auch das diese noch lebendig war. Konnten wir den Greis nun entlich ausschalten? Er nervte...

Snows Ohren zuckten hinauf aus sie eine sehr bekannte Stimme aus ihrer Konzentration riss. Ein heulen unterdrückend tippelte sie von einer Pfote auf die andere. sas war ihre schwester gewesen, welche sich scheinbar verirrt hatte. Zumindest war sie wohl alleine. Snow unterdrückte ein fiebsen. Verdammt sie musste doch ihrer schwester antworten.. sie konnte aber auch nicht ihre Position verraten. Es war ein schreckliches Gefühl... doch sie verbot sich zu antworten... jedoch würde sie ihre Schwester sofort suchen gehen, sobald sie diese Geschichten-Opa erledigt hatten. .
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Darz
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Mo Jan 23, 2017 3:29 pm

Geduldig lauschte der große Rüde den Worten des Fremden. Wobei dies wohl noch freundlich formuliert war. Viel mehr zwang er sich wohl dem gefasel des alten gehör zu schenken. Das dieser sein Rudel und ihn als ein haufen von 'dummen' Welpen bezeichnete kratzte Darz derweil garnicht mehr. Er fasste es eher als einen schlechten Scherz auf und wusste nicht ob er verständnisslos den Kopf schütteln sollte oder in lachen ausbrechen sollte.
Beides empfand er als respeklos, weshalb er eine weiterhin ruhige Miene behielt. Nur weil der Freme keinerlei Respekt ihm erwies musste er sich ja nicht auf das Niveau herab lassen.

Schweigend betrachtete er den Fremden welcher sich munter in Rage redete und ihn mittlerweile an einen tobenden Welpen erinnerte. Einen Welpen der keinerlei Erziehung genossen hatte, der dann zum ersten mal auf jedemanden trifft der ihm nicht den Hintern hinterher trug. Andererseits hatte der alte Rüde auch was von einer zickigen Fähe.
Darz hielt einen Moment inne. Es brachte nichts den Fremden weiter so analysieren. Der faselte nur und zickte rum. War vollig eingenommen von seiner Meinung und schenkte den Worten von Lubaya oder Darz ohnehin kein gehör. Scheinbar wurde von ihm ohnehin alles was sie von sich gaben als angriff gegen den Fremden gewertet.

Darz fühlte sich als wäre er in einem falschen Film gelandet oder als wolle ihn jemand gehörig verarschen. Er musste sich wirklich anstrengen das ihm nicht seine Körpersprache entgleiste. Dann endlich zeigte die Betha regung. Entlich setzte sie sich zur wehr und wandte sich unter dem Fremden hervor welcher durch sein gelaber genugend abgelenkt war.
Zumindest eine Sorge weniger für den Rüden. Blieb nurnoch das Problem mir dem Fremden.

Der blick des roten Rüden wandte sich zu seiner hübschen und nun eher angriffslustigen Fähe als diese das Wort ergriff. Er konnte ihrer Stimme entnehmen das diese eindeutig gelangweilt war. Ob das jetzt so gut für ihr gegenüber war, war dann doch wieder eine andere Sache. Das sie den Fremden dabei deutlich provozierte ließ Darz nun einfach mal geschehen. Sie wusste was sie tat zudem würde er nicht zu lassen das dieser Fremde seine Fähe verletzte.
Tatsächlich empfand Darz aber so etwas wie mitleid mit dem Fremden. So verbittert wie dieser war, war er wohl schon ewig alleine hier gewesen. Er spielte tatsächlich einen Momenr damit diesen alten Greis eventuell ins Rudel auf zu nehmen.. doch dies war wohl ein Ding dee Unmöglichkeit. Nicht nur das seine Fähe den Fremden am liebsten zerfetzen wollte, nein dieser schien die gleiche Haltung zu haben. Das Rudel könnte mit ihm wohl nicht mehr ruhig schlafen ohne in Gefahr zu laufen hinterrücks angegriffen zu werden.
Leise atmete Darz aus. Es war schon traurig irgendwie, doch er würde bedingungslos zu seiner Fähe halten was wohl auch der Grund war warum er dieser einen Schritt entgegen dem Fremden gefolgt war und nun wieder mehr bereit war anzugreifen. Beziehungsweise bereit war einen Angriff abzuwehren. Pluspunkt war ja nun die Beta welche ebenfalls zu einem Angriff fahig sein sollte.

Darz Konzentration galt dem Fremden. Dennoch drang das Heulen einer seiner Rudelfähen zu ihm durch. Sky hatte wohl wieder den Anschluss verloren. Damit diese sich nicht gänzlich verlief antwortete Darz ihr mit einem kurzen aber eindeutigen Heulen was ihr deuten sollte ihren Köper sofort hier her zu bewegen. Zum einen könnte sie hilfreich sein und zum anderen mussten sie sie nicht irgendwo in der Pampas aufsammeln. Den Fremden lies er jedoch nicht aus dem seinem wachsamen Blick. Nicht das er noch auf dumme Gedanken kam nur weil er dachte der junge Rüde wäre zu abgelenkt.
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Rhyse
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BeitragThema: Re: Die Heimat des Herzens "Ciyacor"   Di Jan 24, 2017 11:12 am

Die pelzigen Ohren stellten sich langsam auf und suchten die Gegend ab, als ein Heulen zu Ihnen durchdringen. Die Ohren kannten dieses Heulen, wenn auch nicht gut oder lang. Dennoch wusste der Besitzer der Ohren, genau wer der Besitzer dieses Heulens war. Für ihn gab es nur eine logische Reaktion auf den Ruf dieses Wolfes. Mit völliger Desinteresse, richtete er seine Schnauze wieder zu Boden und vergrub den Fang in seinen Fang, den er sich vor kurzem gefangen hatte. Es war ein kleiner Hase. Nicht besonders viel, aber als Zwischenmahlzeit dennoch völlig ausreichend. Der junge Wolf gähnte ausgiebig und zufrieden und schob den abgenagten Kadaver weit von sich. Müde legte er den Kopf auf die Vorderseite und beobachtete das Gras vor seinen eisblauen Kristallen, welche stets einen kühlen Blick vermuten ließen.

Irgendwann jedoch, fing er an nachzudenken. Ob er dem Ruf doch folgen sollte? Eher nicht so, diese Fähe spielte sich ja auf. Meinte seine Chefin zu sein, nur weil seine Cousine ihn hier abgeschleppt hatte. Und warum das alles? Er könne ja nicht selber auf sich aufpassen! „pah! Knurrte er. Familienmitglied sind doch doof……“ Er schluchzte kurz, atmete tief durch und drehte den Kopf, um den Rasen auf der anderen Seite zu beobachten. Ein wenig genoss er seine Ruhe noch, ehe es ihm dann zu langweilig würde.

Er streckte sich und sträubte sein Fell. Anschließend gähnte er zufrieden und richtete sich auf. Ob er dem Ruf doch folgen sollte? Um Befehle zu befolgen ganz sicher nicht, aber es würde doch bestimmt interessanter werden, als dem Gras beim Wachsen zuzusehen. Entschlossen stellte er auch die Hinterbeine auf, schnappte sich einen schönen Knochen des Hasen, der wo noch am meisten Fleisch dran war und ging in die Richtung, aus der der Ruf vor kurzem gekommen war.

Er hatte erst einen kurzen Marsch hinter sich, als er einen Tropfen bemerkte, welcher direkt auf seiner kalten Nase gelandet war. „N' S'per“ nuschelte er mit zusammengebissenen Zähnen und rollte die Augen, als der Regen einsetzte. „Me'n sch'nes tr'gnes Fell“ beschwerte er sich, ließ sich aber nicht aufhalten. Rhyse, so der Name des Jungen, erreichte nach einiger Zeit das Geschehen. Fast Zeitgleich mit zwei anderen, für ihn beide weiße, Wölfe. Sie trafen sich nicht, da Rhyse das Geschehen erstmal aus sicherer Entfernung beobachtete. So erkannte er die Lage.

Der Fremde in der Mitte, die, die ihm als Beta vorgestellt wurde bei ihm. Vor ihm war die beiden Roten. Die ach so tollen Alpha, welche ihm ja vorschreiben dürften was er zu tun und zu lassen hatte. Die beiden weißen jeweils links und rechts. Somit gab es nur noch einen offenen Fluchtweg. Noch…Moment mal. Er wollte doch gar nicht helfen, nur gucken. Aber dieser eine letzte freie Platz, direkt hinter dem Rücken des Fremden, war nun mal auch der Platz, bei dem er ungestört sein könnte. Rhyse begab sich also doch zu dieser Position, legte sich auf den Bauch und begann zu lauschen und zuzusehen. Nebenbei fing er an am Knochen zu nagen.

Der Fremde fing an zu reden und schien gar nicht mehr aufzuhören. Rhyse fielen fast die Augen zu, hörte sich das doch alles wie eine gute Nacht Geschichte an. Er musste was tun, das war ja kaum auszuhalten. Er schnappte sich seinen Knochen und verließ sein Versteck nach vorne. Er gab sich also zu erkennen. Der Fremde schien noch weiter in seine Erzählung vertieft zu sein. Rhyse legte sich nun hinter den Fremden auf den Boden, beobachtete ihn und knabbert weiter. Sein Blick fiel kurz auf das Alphapaar, jedoch kümmerte er sich nicht weiter um diese. Der Fremde war doch fiel interessanter.

„bla bla bla. Das ist ja eine wirklich herzzerreißende Geschichte. Mir kommen ja gleich die Tränen.“ Die Regentropfen liefen ihm herab als würde er wirklich Tränen haben. „Oh, da sind sie schon.“ Antwortete Rhyse nun und hob den Kopf. Den abgenagten Knochen schob er von sich. Sein eisiger Blick ruhte auf dem Fremden. „und was willst du erreichen? Uns zu Tode labern?“ Antworte er nun auf diesen und streckte sich Gähnend. „Also wenn du weiter den Märchenopa machst, klappt das auch ganz bestimmt irgendwann.“ Sein Blick ruhte auf dem Wolf. Wenn man genau hinfahren, könnte man ein provozierendes Grinsen erkennen. „ach und um auf deine Frage zu kommen.“ Rhyse erhob sich rasch, dass belustigt Grinsen war verschwunden, stattdessen ein leerer, Gefühlsleben Blick Seitens der Eiskristalle, welche auf dem Fremden haftenden, gar klebten. „Nichts…..Lieber….Als….Das“ knurrte er hervor und setzte auch schon im gleichen Moment zum Sprung an.
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