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 Im Tal des Nebeltaus

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Avani
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BeitragThema: Im Tal des Nebeltaus   Mo Jan 04, 2016 3:07 am



Das Nebeltal

„Ein zarter Nebelhauch schwebt über dem Tal
und webt dem Mond ein
Schleiertuch“


»Spielleitung : Avani
Gebiet : Nebeltal - Aquiles Revier


Die Herbstsonne kündigt mit ihren hellen Strahlen, welche sich gleißend über das Tal hinwegsetzen, die Morgendämmerung an. Es ward windstill, sodass kein Laut durch die Baumkronen erklang. Einzig das Plätschern eines kleinen Bachs war zu vernehmen, welcher in den hohen Wiesenhalmen kaum zu erkennen war. Ein dichter Nebelschleier kleidete die Umgebung in ein mysteriöses Weiß, wodurch dieses Tal auch seinen Namen erhalten hatte.

Doch diese Stille in dieser mysteriösen Umgebung ward ein Trug, denn an diesem Ort lebt Aquiles, ein ausgewachsenes Luchsweibchen mit dem nicht zu spaßen ist ...

Hier im Unterforum/ Neben RPG ist auch das Schreiben ohne Reihenfolge erlaubt. Aber bitte beachtet trotzdem, das Ihr nicht von jetzt auf Gleich von einem Ort zum anderen könnt, falls Euer Schreibparter 'ausfällt'. Euer Charakter muss erst einmal dorthin gelangen.





Zuletzt von Avani am So Sep 04, 2016 7:04 am bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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Isabis
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Mi Jan 06, 2016 7:38 am

Isabis war schon recht lange in diesem Revier unterwegs. Einige Flächen und Ebenen hatte sie nun schon unter die Lupe genommen. Doch als sie sich in ein Tal hinab begab, hätte sie nicht gedacht, dass sie in ein Meer aus hohen Wiesenhalmen 'ertrinken' würde. Angestrengt erhob sie ihren breiten Kopf und versuchte über die Halme hinweg zu sehen, vergebens. Isabis seufzte auf. Es war nicht immer leicht, in ihrer Perspektive, in welcher sie nunmal steckte. Aber sie kannte es seid ihrer Reise nunmal nicht anders, das sich vieles zu ihrem Nachteil entwickelt hatte. Nachdenklich blickte sie zum Himmel empor und betrachtete die verschiedensten wunderschönen rot- und orangetöne am Firmament. Selbst dieser sah anders aus als in ihrer Geburtsheimat.

Als sich der Wind drehte kamen ihr Witterungen von anderen Wölfen in die Nase. Na hoffendlich wurde sie in dieser Wiesenwüßte nicht überrascht. Nicht nur, weil sie niemand anderen sichten hätte können, sondern auch, da ihr melliertes Fell sehr auffällig sein musste, wenn einer der einheimischen Wolfarten über die weiten des Tals hinwegschauen würden.

Nach einem kurzen Verweilen in ihren Gedanken, wurde Isabis durch ein Rascheln wieder Aufmerksam. Leicht geduckt lauerte sie auf die sich bewegenden Halme. War es ein Beutetier, oder gar ein natürlicher Fressfeind? Oder vielleicht doch ehr ein Artgenosse? Der Fähe stellten sich die Haare zu berge, Ihre Muskeln spannten sich...
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Roja
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Sa Jun 18, 2016 3:50 am

Wie hatte es Roja nur wieder geschafft sich zu verlaufen? Kurz hatte er noch in den Himmel gestarrt, schon verlor er sich in den Gedanken oder der Himmel auch brennen könnte und die Himmelswölfe ihn dann löschen mussten, schon war er in dieser Wiese verschluckt worden. Er schnaubte, aber bevor er sich darüber aufregen konnte, oder wollte, betrachtete er schon ein Marienkäfer und verlor sich mit den Gedanken..

~Marienkäfer sind immer so klein, ich bin viel zu groß. Denken sie ich sei ein Gott? Denken Marienkäfer überhaupt? Und was fressen sie? Warum fliegen sie den ganzen Tag diese strecken und landen mal hier und dort? Wieso reiten sie nicht auf andere Tiere? Komische Insekten sind die!~ dachte sich Roja.

Plötzlich stieß er mit etwas zusammen, im ersten Moment dachte er es sei ein Stein mit Moos bewachsen, doch als er hinsah war es eine Wölfin „Oh verzeihen Sie Madame, ich hab sie nicht kommen sehen, ich war so in Gedanken wegen den Marienkäfer. Wissen sie zufällig was Marienkäfer fressen?“ er sah sie entschuldigend an und entfernte sich, rücksichtsvoll, ein paar Schritt und wartete dann ab.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   So Jun 19, 2016 12:29 am

Isabis Muskeln verkrampften sich und ihr Herz Pochte vehement gegen ihre Brust, sodass sie dachte es breche aus ihr heraus. Als die Schritte dann noch näher kamen hielt sie die Luft an und machte sich ganz klein. Dies stellte sich jedoch als eine nicht ratsame Idee heraus, denn prompt wurde sie von einem schwarzen Koloss um gerannt. Durch die Erschütterung in ihrem Kopf, als sie zu Boden polterte, konnte sie erstmals nur einen großen schwarzen Feind ausmachen... Ein Schwarzbär? Ein Wolf?

"Verdammte Hyäne... passe doch auf wo du hin rennst.", brach es vor lauter Überwältigung mit einem fremden Akzent aus sie heraus, ehe sie sich bewusst wurde, das ihr Kommentar nicht gerade angebracht war. Immerhin hatte sie durch ihrer am Boden liegenden Position einen gewaltigen Nachteil. Und wenn sich gerade wirklich ein Bär vor ihr befand, musste sie sich schnell in Sicherheit bringen.

Verärgert über diese Situation rümpfte Isabis den Fang und rappelte sich so schnell es ging auf, und schüttelte sich ohne den Fremden aus den Augen zu lassen. So allmählich schärfte sich auch wieder ihr Sichtfeld. Zum Glück hatte sie kein Bär umgewalzt, trotzdem war sie nicht begeistert. Ausgerechnet ein Rüde hatte sie aufgefunden... da konnten spottende Fähen ja nicht weit sein.

Schließlich öffnete der Kerl seinen Fang und sprach sie höflich mit entschuldigendem Blick an, während er etwas Distanz zwischen sie brachte. Sie musste zugeben, der erste Satz schmeichelte ihr und das er Respektvoll Abstand zwischen sie brachte, wurde sie neugierig. Die Witterte in die Luft, zog den Geruch des fremden ein, um sich ein Bild zu machen ob er begleitet wurde. Die Situation stellte sich als sicher heraus, da kein weiterer Geruch an ihm haftete. Doch als er dann weiter sprach fiel jegliches Interesse den Fremden unter die Lupe zu nehmen von ihr ab.

"Verzeiht der Herr, ähm... ich muss weiter, ich habe es eilig...", versuchte sie dem Gespräch aus dem Weg zu gehen und ihre einsame Reise fort zu setzen, indem sie versuchte ihren kleinen Körper mit dem breiten Kopf und den recht langen Ohren, an den Rüden vorbei zu schlängeln.
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Roja
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   So Jun 19, 2016 7:31 am

Die Wölfin schrie auf und sagte irgendwas von Hyänen ~Super das sie gleich ein Gespräches Thema miteinbringt!~ dachte er sich erfreut und sah der Wölfin zu wie sie sich auf rappelte und an ihn vorbei schleichen wollte. „Aber Madame, ich hab mich auch verlaufen und sie wollten doch gerade mit mir über Hyänen reden!“ sagte er rasch. Roja drehte sich und lief dann einfach neben ihr her, er ignorierte einfach grundsätzlich die Art ihn zu ignorieren, er konnte super allein Unterhalter spielen.

„Also meine liebe, ich finde es klingt höchst seltsam wenn Hyänen lachen, sie kichern ungefähr so“ er holte Luft „uhä uhä hihi hähä“ machte er sie nach und war ganz zufrieden über seine laute, er fand er hatte sie gut getroffen. „Ich glaube die fressen auch Heuschrecken und hier sind total viele Heuschrecken“ er knickte die Ohren ein und drehte sie herum. „Sehen sie da vorne eine ganze Horde, also falls sie Hunger haben ich fange ihnen gerne welche!“ meinte er erfreut.

Nach einer Weile sah er sie an „Also sie haben sich auch hier verlaufen? Ich war so in Gedanken und plötzlich war ich hier, zum Glück traf ich dann auf sie. Sie wissen ja gar nicht wie einsam es ist immer so alleine zu laufen“ er seufzte traurig. "Heut´zu Tage nehmen sich die Wölfe keine Zeit mehr, hinter der Fassade zu schauen und einen Schatz zu entdecken.."
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Isabis
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   So Jun 19, 2016 8:06 am

Mit eiligem Schritt schlängelte sie sich an dem Koloss vorbei. Doch ehe sie kurz befreit aufatmen konnte hatte sie auch schon einen ungebetenen Wegbegleiter. Er textete sie doch tatsächlich zu... von Marienkäfer über zu Hyänen. Was er dann machte ließ sie für einen kurzen Moment in ihrer Bewegung erstarren. Hatte er gerade tatsächlich versucht eine Hyäne zu imitieren??? Wo war sie denn hier gelandet?

Die klein gewachsene Fähe verfiel allmählich in einen zügigen Wolfstrab, als der Kerl ihr Heuschrecken zu Mahl anbieten wollte.

"Macht Euch keine Umstände, denn ich habe schon gegessen..!", entgegnete sie, doch ihrem ungewollten Begleiter konnte sie nicht entkommen... klar der hatte ja auch längere Läufe wie sie.

Brummig ging sie also auf sein Gespräch ein, wobei sie allerdings nur knappe Antworten von sich gab:

"Nein ich habe mich nicht verlaufen," sie lauerte aus den Augenwinkeln flüchtig herüber, ehe sich ihre Augen wieder auf den Weg richteten. Auf seine zweite Aussage reagierte sie mit einem noch knappen: "Soso", dann ging sie wieder ihren Gedanken nach.

Wenn sie jetzt schon einen ungebetenen mitreisenden hatte, musste sie das beste daraus machen. Wer weiß vielleicht hatte sie ja auch einen Redseligen Beschützer an der Backe, der ihr jedoch einiges an Geduld kosten würde. Und wenn er schon einmal da war sollte man zumindest voneinander wissen wie man heißt.

Da sie nie eine gesellige Rednerin war stellte sie sich kurz und knapp vor: "Isabis"
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Mo Jun 20, 2016 6:54 am

> Isabis< der Name klang in Roja nach und erhielt für einen kurzen Moment inne, gedanklich tat sich für ihn ein großer Berg in der Morgendämmerung auf und kurz blieb er stehen um sie nachdenklich anzuschauen, doch dann lief er weiter und holte sie rasch ein. „Ich heiße Roja“ erklärte er ihr und streckte seine schwarzen Hals in die Höhe. „Es ist wirklich endlos dieses Meer nicht wahr?“ eine rhetorische frage ihm war klar dass sie ihn das ja nicht so genau beantworten konnte, da sie kleiner war als er.

Roja bekam langsam Hunger, er hörte zwar ein Bach wusste aber nicht so genau wo dieser war und so großen Hunger hatte er noch nicht so Recht. Deswegen zupfte er ein paar Heuschrecken von den Halmen und kaute auf diese knusprigen Dingern herum und schluckte. „Die schmecken wirklich gut“ meinte er und schnappte sich noch mehr. Es war wie ein fest ein Fest für sie ganz alleine.

Nachdem er sein Hunger gestillt hatte, dachte er kurz nach „Bist du schon anderen Wölfen begegnet hier? Ich bis jetzt niemanden außer dir, aber ich habe da ein Rudel gerochen hm. Wo es wohl stecken mag?“ fragte er sich und pustete nachdenklich ein paar Halme aus dem Weg.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Mo Jun 20, 2016 9:25 am

Ihren Schritt etwas gezügelter marschierte Isabis weiter. Der große Rüde fiel jedoch etwas zurück. Nanu? hatte sie ihn jetzt mit ihrem bloßen Namen abgeschüttelt? Doch die Antwort folgte zugleich, als der Rüde aufholte und sie erneut Seite an Seite durch das Meer aus Halmen liefen. Der Rüde stellte sich mit Roja vor und machte sich groß. Wie schön es wohl sein musste wenn man den Überblick hatte. Als er ihr dann schilderte wie endlos dieses Wiesenmeer doch war, entschwand in Isabis jede Hoffnung auf ein normales Sichtfelt für die nächsten Stunden. Sie seufzte tief.

Dann merkte sie das es wieder still geworden war. Wahnsinn der Kerl konnte sogar mal für eine Minute still sein... sogar einen Bach konnte sie in der Ferne vernehmen. Diese Harmonie wurde jedoch von einem knirschenden Kauen unterbrochen. Ehe sich Isabis versah hatte der Rüde schon wieder Irgendwas in der Schnauze. Sah sie etwa nicht richtig? Der Kerl.. fraß der wirklich gerade Heuschrecken? Unterstrichen von ihrem entsetzten Blick wurde die Situation zudem noch von einem 'Die schmecken wirklich gut..'

Beinahe wäre Isabis die Kinn lade herunter gefallen, doch im letzten Moment beherrschte sie sich. Sie kannte nur von Welpen, das sie Heuschrecken jagten und fraßen, es waren halt Jungtiere die es nicht besser wussten. Aber das hier...

Isabis besonnte sich darauf, das andere Länder nun mal andere Sitten haben. Das sie nicht so voreingenommen sein soll. Jedoch hoffte sie das sie nicht auch diese 'Kost' zu sich nehmen musste, sobald sie Hunger verspüren sollte.

Irgendwann war dieses Massaker beendet und der Rüde wandte sich wieder an sie.
"Nein", antwortete sie wieder knapp. "Ich habe von Cyiacor gehört", antwortete sie erneut knapp mit ihrem fremden Akzent auf das Rudelthema.
Isabis blieb plötzlich stehen. Ein neuer Geruch drang ihr in die Nase. Der geruch hatte etwas von einer Raubkatze. Glücklicher Weise war dieser schon etwas verwaschen. "Weg hier..", gab sie von sich und setzte sich recht eilig in Bewegung. Auf einen Zusammenstoß mit einer Raubkatze hatte sie keine Lust. Wer wusste schon wie groß diese hier im Lande waren.
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Tymish
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 6:05 am

Zeitgleich in einer ganz anderen Ecke des Nebeltals:

Im fahlen Licht des Nebels, versteckt in den weißen Schwaden war ein Schatten zu erblicken. Er schien sich wie vier graue Säulen aufzubauen und Form anzunehmen. Allmählich zeichnete sich schemenhaft eine Silouette ab die mit und mit die Gestalt eines Wolfes zeichnete. Ein Lichtschein durchbrach das milchige Weiß und entlarvte zwei Saphirblaue Augen, welche schnell wieder im Schatten verschwanden.
Tymisch war noch recht jung mit ihren 3 1/2 Jahren. Jedoch ward sie sehr selbstständig und unabhängig. Doch die Einsamkeit begann sie allmählich zu zerfressen. Was brachte Unabhängigkeit, wenn man niemanden hatte, mit dem man diese teilen konnte?

Plötzlich ein Geräusch, welches Tymish aus ihren Gedanken riss... sie war für kurze Zeit unaufmerksam gewesen und hatte einen zarten Ast zertreten. Wie ungeschickt von ihr.. Wenn jetzt noch irgendwo ein Rivale oder ein Feind sein unwesen trieb wäre es diesem ein Leichtes sie in diesem Nebeldunst ausfindig zu machen und zu überraschen, wenn nicht sogar den gar aus zu machen wenn sie nicht aufpasste.
Einmal atmete sie tief ein und aus, lauschte kurz in die Stille hinein und wartete einen kurzen Moment ab. Dort.. ein Rascheln von Nadelgeäst, ganz in ihrer Nähe als würde jemand ins Unterholz huschen. Ganz klar, bevor irgendwer sie überraschen sollte, würde sie dies selber in die Hand nehmen und den Spieß umdrehen. So schlich sie vorran...
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Farah
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 6:53 am

~Wow!~, war ihr erster Gedanke, als sie die Weite sah. Hechelnd blickte sie sich herum, ehe sie sich über die helle Schnauze leckte und die Ohren lauschend hin und her drehte, während sie sich neugierig umsah.
Das cremefarbene, leicht bräunliche Fell war recht dreckig, mit Schlamm vollgespritzt und teils von Staub bedeckt, welcher in einer kleinen Wolke davon flog, als sie sich niesend schüttelte. Die zuckende Nase versuchte Fährten von anderen Wölfen und Tieren aufzunehmen, aber momentan, war das Einzige, was sie wirklich roch… Wasser!
Sofort waren die Pfoten in der Luft, als sie los rannte und dem Geruch entgegen. Wasser… sich waschen, Planschen und – endlich!- etwas trinken. Sich regelrecht satt trinken.

… allerdings war das Wasser doch weiter weg, als sie dachte. Schnaufend und hechelnd mischte sie sich langsam in den Wald. Aufgeregt, wie sie war, hörte sie nichts anderes, wie ihr eigenes Blut in den Ohren rauschen. Unsicher reckte sie den Kopf immer wieder in die Luft um die Wasserfährte nicht zu verlieren, was sie allerdings kurz darauf tat. Seufzend ließ sie sich auf den Hintern fallen und kratze sich mit einer Hinterpfote am Ohr, ehe sie innehielt und mit einem Lauf einen Schmetterling auf den Boden pinnte. Dabei streckte sie sich lang aus und spielte mit dem so flugunfähigem Tier, wobei sie nicht mehr auf die Umgebung achtete.
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Tymish
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 7:10 am

Die Chance nicht gewittert zu werden standen günstig für Tymish, denn der Wind gab ihr Deckung. Eine Pfote vor die andere setzend schlich sie ihrem 'Opfer' entgegen, dabei achtete sie stets darauf das siekeinen einzigen Wiesenhalm striff. Tief im Unterholz geduckt konnte sie dann so allmählich einen anderen Wolf ausmachen.

Neugierig hielt sie die Schnauze in die Luft und zog den Geruch des Rivalen ein. Doch siehe da, es siellte sich heraus das sich vor Tymish eine Rivalin befand. Ein recht süßlicher Geruch haftete noch an ihr, woraus sie schloss, das die Fähe noch sehr jung war.. wahrscheinlich noch unter Welpenschutz... Aber...

Erneut streckte Tymish ihren Fang in die Witterung. Wo waren denn ihre Eltern?

Tymish war skeptisch geworden. Einige Zeit beobachtete sie das junge Ding bei ihrem Spiel mit einem Lebewesen. Ein seufzen. Schließlich entschied sich Tymish sich dem Jungtier zu erkennen zu geben und kam aus ihrer Deckung.

"Grüß dich, ich habe bemerkt das du alleine hier umher irrst, ist alles in Ordnung?", erkundigte sie sich und betrachtete die cremefarbene hübsche Wölfin mit ihren saphirblauen Augen.
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Farah
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 7:21 am

Farah schien nichts zu bemerken. Sie ließ den kleinen Flattermann immer wieder etwas fliegen, bevor sie sich lang ausstreckte und ihn wieder einfing. Dabei ging sie schon fast zu vorsichtig mit dem Tierchen um… noch zumindest. Hechelnd hing ihre Zunge seitlich aus dem Maul, als sie leicht verdreht auf dem Rücken lag und den Schmetterling mit beiden Vorderpfoten festhielt.

Im nächsten Moment hielt sie schlagartig still und stellte die Ohren steil auf. Da war doch was? Kurz darauf eine Stimme. Schlagartig ließ sie den Schmetterling los und rollte sich leicht panisch und erschrocken ziemlich umständlich wieder auf den Bauch, ehe sie sich auf alle Viere stellte und sich zur Besitzerin drehte.

Okay… diese war wohl ‚etwas‘ älter… und größer… und reifer… und verdammt fremd. Unsicher legte die junge Fähe die Ohren eng an den Kopf und zog leicht die Rute leise knurrend zwischen die Hinterläufe, wobei sie ein paar Schritt zurück ging um so etwas Abstand zwischen sie beide zu bringen.
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Tymish
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 7:29 am

Ertappt und ziemlich umständlich zappelte sich das Jungtier auf den Bauch zurück um sich zu erheben.

Ein tiefes Knurren machte sich bemerkbar, welches wahrhaftig nicht grade erfreut anhörte. Einen kurzen Moment war Tymisch amüsiert über dieses ertappte Verhalten, jedoch musste sie auf der Hut sein. Niemals würde sie wagen einen Gegner zu unterschätzen. Grade da sie nicht grade die Begabteste war was das Kämpfen anging. um ehrlich zu sein verachtete sie Gewalt. Ihre Stärke war die Geistige Auseinandersetzung, bei welcher sie im Wurf schon immer eine Schnautzenspitze weiter vorran war. Jedoch ward auch dies oft zu anstrengend für ihr Gemüt, doch wenn es drauf ankam war die unbesiegbar.

Immernoch regungslos stand sie vor der ertappten und zeigte weder Agression, noch irgend eine andere Emotion.
"Kannst du auch antworten? Außerdem ich werde dir nichts tun!", flüsterte sie vorsichtig und witterte erneut, jedoch begann sie zur Sicherheit ihre Muskeln anzuspannen um sich schnell in Sicherheit bringen zu können.
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Farah
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 7:47 am

Die junge Fähe stellte langsam ihr Fell auf, als die andere sich nicht regte. War das ein Trick? Vielleicht sollte sie nur abgelenkt werden, sodass man sie von der Seite her aus angriff? Sollte sie einfach umdrehen und einfach wieder flüchten? Einfach wieder gehen? Allerdings lockte immer noch das Wasser, was sie zugegebenermaßen vergessen hatte. Ihr trockener Mund rief es ihr allerdings wieder deutlich ins Gedächtnis.

Unsicher leckte sie sich über die Lefzen und drehte ein Ohr vorsichtig und langsam hin und her, ließ ihre Gegenüber allerdings nicht aus den Augen. Verschwinden oder bleiben… andere Möglichkeiten hatte sie nicht, dass wusste sie. Aber sie war unsicher, welche sie wählen sollte, weswegen sie wieder leise knurrte.

Farah‘s Ohren zuckten, als sie die Stimme wieder vernahm, weswegen sie leicht den Kopf einzog. „Woher soll ich wissen, dass du mich nicht angreifst, sobald ich dir den Rücken zudrehe?“, fragte sie leise zurück, während sie das Anspannen der Muskeln der Fähe imitierte. Ein bisschen aufplustern konnte nicht schaden, dennoch hielt sie den Kopf leicht gesenkt, denn eine Chance gegen die Andere hätte sie nicht.
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Tymish
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 8:01 am

Meinte sie es nur oder hatte die Situation sich zu einer Heiklen Angelegenheit entwickelt?
Auch Tymish wurde so allmählich unsicher, hatte sie doch schon wieder zu sehr auf ihr Bauchgefühl gehört... - demnächst denken... jaa denken wäre gut -, schimpfte sie sich in Gedanken selber und versuchte sich von ihrer aufkommenden Unsicherheit nichts anmerken zu lassen. Nicht das sie nachher noch einen auf den Deckel bekam.

Tief atmete die Fähe durch und konzentrierte sich auf die Bewegungen der Fremden Jungwölfin, damit sie ausweichen konnte sobald sie angegriffen würde.
Schließlich endete der Moment, wovon Tymish dachte das die Zeit nie verstreichen würde und das Junge Weibchen meldete sich zu Wort.

- Ich und Angreifen? Sehe ich etwa so bedrohlich aus? -, ging es Tymish durch den Kopf.

Für einen Kurzen Moment war sie perplex. Doch da kam dann die Körpersprache der Jungen zum Einsatz, welche Tymish wieder dazu brachte auf ihr Bauchgefühl zu hören.
"Nun gut... dann werde ich dir eben zuerst den Rücken zudrehen... ", gesagt getan, Tymish wand sich von dem Jungtier ab und entfernte sich.
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 8:13 am

Farah schluckte leicht und stellte vorsichtig langsam ein Ohr wieder auf, welches sie lauschend in ihre Richtung drehte. Hatte sie sich vielleicht geirrt? Wenn die andere sie hätte wirklich angreifen wollen, dann hätte sie es sicherlich gemacht, bevor sie sich zu Erkennen gegeben hatte… oder nicht? Was würde sie darum geben, ihre Mutter neben sich zu haben.

Unsicher sah sie zur Wölfin und atmete tief unsicher durch, als sie sah, dass die andere sich abwandte. Stumm blieb sie stehen und drehte beide Ohren steil in ihre Richtung. Sie ging wirklich. Sie tat nicht nur so, sie ging.
Und jetzt?

Jetzt war der Wald ziemlich duster und schlagartig hörte sie auch das Knacken der Äste und das Rascheln in den Büschen. Unsicher zog sie die Rute enger zwischen die Beine und machte sich etwas kleiner, ehe sie langsam der anderen folgte… weiter geduckt und eher schleichend. Vielleicht würde sie mit ihrer Hilfe wenigstens zum Wasser kommen.
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 8:30 am

Gemütlich machte sich Tymish auf und schlug einen Weg in Richtung Gewässer ein. Hier ganz in der Nähe in einer Absenke hatte sie vor kurzem noch einen Bachlauf entdeckt.
Es musste Glück gewesen sein, denn er war wirklich schwer zu erwittern.

Kurz Blickte sie in ihrer Bewegung über die Schulter und bemerkte das das Jungtier ihr mit einem Respektvollem Abstand folgte.
Jeder scharfsinnige Wolf hätte es verhindert, das ein fremder Jungspund - auch wenn dieser nur etwas jünger war - sich anschloss. Denn Jungtiere konnten durchaus ein Klotz am Bein sein.

Und wie entschied sich Tymish... nun ja diese handelte mal wieder aus dem Bauch heraus. Sie fand den Jungspund spannend, wollte mehr über sie erfahren. daher Äußerte sie sich über ihre Schulter:

"Wenn du mir schon folgst, dann begleite mich doch auf vernünftige Art und weise. Ich lade dich auf meiner Reise ein. Mein Name ist im übrigen Tymish".
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 8:41 am

Farah schnupperte immer wieder leicht über den Boden, wobei sie hin und wieder leise schnaufte, als sie Staub in der Nase kitzelte. Es gab hier so viel zu entdecken, schon alleine die ganzen Gerüche waren teils kurzzeitig überfordernd. Zusätzlich zu den Geräuschen und den Anblicken, die sich ihr boten, war sie kurz darauf, einfach los zu rennen und alles zu erkunden.

Das die andere bemerkt hatte, dass sie ihr folgte, schien sie nicht zu bemerken, auch wenn sie immer wieder zu ihr schielte. Sie wurde nicht vertrieben, verjagt oder angesprochen, was sie selbst herzlichst begrüßte.

… allerdings löste sich das kurz darauf in Luft auf. Erschrocken hob sie den Kopf und blickte zu ihr, wobei sie mitten im Schritt innehielt. Ohren und Augen waren sofort wieder auf sie gerichtet. Im nächsten Moment richtete sie sich freudig auf und wackelte mit der Nase.

Noch ein paar Momente verstrichen, ehe sie die Rute entspannter hängen ließ und langsam zu ihr kam und vorsichtig an einer Hinterpfote der Wölfin schnupperte, bevor sie zu ihr raufsah und den Kopf leicht schief legte. „Farah...“, meinte sie dann leise, wobei sie die andere weiter neugierig beschnupperte und leicht mit der Rute schlug, bevor sie sie abwartend ansah.
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 9:28 am

Aus den Augenwinkeln konnte Tymish eine erneut aufgeschreckte Jungfähe ausmachen. Als diese dann zum Stand kam hielt auch Tymish im Schritt inne und wartete. Ein freundlicher Gesichtszug machte sich auf Ihrer Maske breit, ihre hellen Augen strahlten wärme aus.

Als sich die Junge Dame dann näherte wand sich Tymish mit ihrem ganzen Körper zu ihr. Neugierig betrachtete sie die ihr Gegenüber und fand, das sie da eine ganz hübsche Wegbegleiterin gefunden hatte. Eine kürze Begrüßung, ein freudiges Brummeln. "Hallo Farah, freut mich dich kennen zu lernen, wenn auch unsere Begegnung recht holprig war."

Tymish prägte sich die Duftmarke der jüngeren Farah ein, schließlich gab sie ihr einen aufmunternden Stupser in die Seite und setzte sich in Bewegung. "Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber die Aufregung von eben hat mich ganz schön durstig gemacht. Sollen wir unsere Fänge mal benetzen und uns etwas kennenlernen?"
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 9:40 am

Die junge Timberwölfin schnupperte weiter neugierig an ihr. Sie genoss die Ruhe, die die andere ausstrahlte. Sie schien zumindest freundlich und es wirkte nicht, als würde sie es ihr vorspielen. Also, warum sich nicht einfach einmal was trauen? Was sollte schon groß passieren.

Freudig sprang sie beim Stupsen leicht zur Seite, wobei sie im ersten Moment leicht hinter ihr her lief, bevor sie die Rute steil in die Luft reckte und kurz danach neben ihr her lief. Dabei blickte sie sich neugierig um und blieb dennoch recht eng bei ihr. Vielleicht vertraute sie der Fähe mehr, als der Umgebung. Vielleicht war sie auch einfach nur erfreut darüber, nicht mehr ganz so alleine zu sein.

„Wasser wäre ich nicht abgeneigt… eigentlich bin ich wegen dessen Geruch auch in den Wald gekommen. Aber irgendwie wurde ich wohl abgelenkt“, meinte sie dann grinsend, wobei ihre Augen sich schon auf die Vögel am Himmel richteten und diese fixierten und sie dadurch gegen Tymish lief. Überrascht sah sie schnell zu dieser, bevor sie den Kopf etwas einzog und sich wieder auf den Weg konzentrierte.
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Di Jun 21, 2016 6:40 pm

Die 3 1/2 Jährige überkam das Gefühl, als würde sie ein Rudel leiten. Nun ja, irgendwo tat sie dies ja auch. Denn die junge Farah hatte sich ihrer Reise angeschlossen, sodass sie nun ein zwei Personen Rudel waren.

Der Gedanke gefiel ihr. Die graubraune erhob voller Stolz und Freude ebenfalls ihre Rute. Es war schön nicht mehr alleine auf der Suche nach weiteren Verwandten umher zu reisen.
Als die beiden dann auf gleicher Höhe liefen merkte sie, das sie doch etwas besonderes zu verbinden schien. Denn plötzlich kam auch ihr alles sehr geborgen und vertraut vor. Ob dies wohl an der ausgelassenen Situation lag? Schließlich kamen sie in den Austausch:

"Nun gut, in den ganz jungen Jahren ist man auch noch immer Reiz überflutet.", erinnerte sich Tymish, "Darf ich fragen wie alt du bist? Du scheinst mir noch sehr jung".

Allmählich kamen sie dem Geruch von Wasser näher und erreichten den abgesenkten Bachlauf. "Sei vorsichtig.", warnte Tymish vor, "Hier ist es sehr glatt".
Dann beugte die Fähe mit den Saphir blauen Augen sich über das Wasser um das kühle Nass auf zu nehmen.
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Farah
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Mi Jun 22, 2016 12:21 am

Farah fing an zu hecheln. Alle Anspannung schien von ihr Abgefallen zu sein. Warum auch immer sie der anderen so sonderlich vertraute war ihr nicht klar. Aber wenn sie sich schon selbst nicht vertraute, ihren Instinkten konnte sie es doch blind… oder nicht?

Immer wieder sah sie sich um und reckte neugierig die Schnauze in die Luft um die verschiedenen Gerüche aufzunehmen. „Es riecht hier alles so gut, so neu und so frisch“, murmelte sie leise vor sich hin, wobei das Grinsen nicht von ihrem Gesicht wich. Ihr gefiel es, auch wenn sie mal neuere, mal ältere Spuren von anderen Wölfen wahr nahm.

Als die reifere Wölfin wieder anfing zu sprechen, sah sie mit zuckenden Ohren zu ihr. „Ich bin schon erwachsen!“, meinte sie sofort – sie sah es ja auch so. „Vor 12 Monaten bekam meine Mutter mich und meine beiden Geschwister“, fügte sie dann schließlich an, wobei sie sich leicht schüttelte und dann zum Wasser blickte. Das ging schnell.

… dafür kam die lieb gemeinte Warnung zu spät. Durstig wie sie war, lief sie schnell zum Wasser, ehe sie ins Rutschen kam und mit einem lauten Platschen in diesem landete. Blinzelnd saß sie im kühlen Nass, was sie allerdings nicht störte. Sie blieb einfach sitzen und fing immer wieder an gierig über das Wasser zu lecken.
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Tymish
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Mi Jun 22, 2016 1:04 am

Tymish, welche den Worten der Fähe stets gelauscht hatte schleckte sich über den tropfenden Fang. Als sie dann den Blick zu der Jüngeren wand spritzte ihr eine gute Ladung Wasser entgegen.

"Danke ich habe schon gebadet.", gab sie scherzend von sich und schüttelte ihren Pelz aus. "So alt bist du schon, gottchen so schnell geht das. Da hast du dich aber gut gehalten.", antwortete sie der jüngeren um ihr den Stolz zu lassen, das sie schon je erwachsen sei.

Es ist wirklich herrlich hier, so einen schönen Ort habe ich zuletzt als Welpe gesehen.. ich meine in Erinnerung zu haben das dieser Moira hieß. Aber hier in diesem Nebligen Tal scheint es auch eine Luchsdame zu geben. Ihre witterung habe ich vor einigen Tagen ausgemacht, wir sollten also auf der Hut sein."

Die Art und Weise wie Farah war mochte Tymish. Das erinnerte sie irgendwie an ihre Schwester Yasha, welche sie schon fast etwas vermisste.

Dieser Gedanke brachte dann in ihr auf, weshalb sie überhaupt unterwegs war.

"Übrigens, ich bin auf der Suche nach meinen Cousinen, eine davon soll sich irgendwo hier aufhalten, zumindest hatte mir ein Eichenhäher dies berichtet. Du hast nicht zufällig eine kleine Gruppe von Wölfen bemerkt wovon eine Avani hieß?"
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Farah
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Mi Jun 22, 2016 1:12 am

Farah blickte hechelnd zu ihr, bevor sie den Fang ins Wasser steckte und leicht blubberte. Es kühlte angenehm ab… Sie rieb sich ein paar mal mit einem Lauf über die Schnauze und kam mit genügend Abstand wieder ans trockene Land, wo sie sich erst mal schüttelte, was sie hinterher noch struppiger  wirken ließ.

Als Tymish das Wort wieder an sie wandte, stellte sie sofort stolz Rute und Ohren auf. „Das habe ich von meiner Mutter“, kommentierte sie dies grinsend, ehe sie wieder zu ihr kam und vorsichtig den Hals reckte um an dem Fang der Wölfin zu schnuppern.

„Moira?“, fragte sie dann leise nach. „Mein Ziehvater erzählte mir immer wieder von so einem Ort… von einem freundlichen Rudel und einer weißen Fähe“, fügte sie an, bevor sie sich hinsetzte und sich leicht verdrehte um über ihre Seite zu lecken. Schnell wieder ein bisschen Ordnung ins Fell bringen. Luchse kannte sie nicht. Sie machte sich dahingehend keine Sorgen.

Die Ohren lauschend in Tymish‘s Richtung gedreht, leckte sie sich weiter über das Fell. „Neben dir habe ich noch keine anderen Wölfe hier gesehen. Natürlich rieche ich ab und an welche, aber manche Spuren sind ziemlich alt. Und ich gehe nicht einfach zu einem fremden Rudel“, antwortete sie ehrlich.

Hechelnd blickte sie wieder zu ihr rauf. „Willst du hier bleiben, wenn du sie gefunden hast oder reist du weiter?“ Sie wusste, dass der Großteil der Wölfe ein Heim, ein Rudel und ein Platz zum Leben suchten. Aber nicht nur durch Faruk hatte sie von den anderen erfahren. Diese, die immer auf Wanderschaft waren.
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Tymish
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BeitragThema: Re: Im Tal des Nebeltaus   Mi Jun 22, 2016 1:28 am

Tymish schmunzelte und begab sich ebenfalls wieder näher an das Bachufer zurück, dort legte sie sich erst mal bequem ab. Dann lauschte sie mit spielenden Ohren der Stimme von Farah die ihr auch einen kleinen Einblick aus ihrer Vergangenheit gab.

"Faruk?", wiederholte sie nachdenklich, "Den Namen kenne ich... ich kann ihn jedoch nicht zuordnen", gestand sie, sie war damals einfach zu jung gewesen um sich all die Gesichter aus diesem Riesigen Rudel merken zu können, ehe ihre Eltern als Kleinfamilie, entschieden sich ein eigenes kleines Reich im Gebiet der Moira zu suchen.

Während Farah ihr Fell wieder herrichtete, knabberte Tymish an dem Fell ihrer Pfoten und hing einem Gedanken nach - Wo könnten sie nur sein -
Als die junge Fähe ihr dann erklärte das sie nur alte Spuren entdeckt hatte schnaufte Tymish tief aus. Dies würde wohl eine sehr lange Suche werden.

Auf die Frage hin ob sie der Gruppe die sie suchte angehören wollte war sich die graubraune nicht sicher.

"Weißt du..", begann sie, "ich denke ich werde das von der Situation abhängig machen. Wer weiß ob ich zu ihnen passe. Aber grundsätzlich denke ich schon."
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Im Tal des Nebeltaus
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