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 Ort des Herzens

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Avani
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BeitragThema: Ort des Herzens   Mo Aug 22, 2016 8:48 am



Ort des Herzens

„Die Freude ist überall,
denn das Gefühl der Einheit ist das Gefühl,
welches man Zuhause nennt“


»Spielleitung : Avani
Gebiet : Rudelhöhle - Ein Ort des Herzens


Ein still liegender See, mimend einem himmlichen Spiegelbilde. Umher eine schützende Felswand aus grauem Gestein, aus welcher ein kleiner Wasserfall seinen weg gefunden hatte. Hinter diesem versteckt ein kleines Geheimnis. Die Herbstsonne läutet mit ihren schwachen und wärmenden letzten Strahlen die Abenddämmerung ein. Gleißend und Schwach, malt sie ein buntes Gebilde über den See. Leichter Wind, flüstert durch die Baumkronen erklang. Trägt auf seinen Reisen vergessene Geschichten mit sich, welche er durch die Wipfel der Bäume flüstert.

Doch diese trugvoll einsame Ortschaft, dieser mysteriöse Umgebung ward ein Trug, denn an diesem Ort haust mehr Leben, als es auf erstem Blick erahnen lässt.

Hier im Unterforum/ Neben RPG ist auch das Schreiben ohne Reihenfolge erlaubt. Aber bitte beachtet trotzdem, das Ihr nicht von jetzt auf Gleich von einem Ort zum anderen könnt, falls Euer Schreibparter 'ausfällt'. Euer Charakter muss erst einmal dorthin gelangen.





Zuletzt von Avani am So Sep 04, 2016 6:52 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Aslan
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 23, 2016 6:09 am

Die Nase auf dem Boden gerichtet, versuchte der junge Rüde eine bekannte Fährte wahrzunehmen. Er war an diesem für ihn, sehr unbekannten Ort. Er war weit weg von seiner Heimat, hatte sich dort in ein Terretorium eines Rudels begeben, welches ihn in diese Richtung trieb. Nach einer ganzen Weile hatte sich der junge Wolf in diesem Terrain wiedergefunden. Hier gab es keinen Schnee und die Gerüche waren nicht unter der gewaltigen, weißen Masse versteckt. Aslan drückte seine Schnauze so nahe er konnte auf den Boden, sammelte mit der feuchten Nase dadurch Grashalme, Blätter oder auch Klee auf, welches immer wieder daran kleben bleibte. Am Vortag hatte er einen Hasen gerissen, weshalb er sich über die Nahrungsbeschaffung keine Sorgen machte.
Dafür verspührte er großen Durst und hatte bereits vergebens nach einer Quelle gesucht. Immer weiter lief der Wolf, von seinem Instinkt geführt, an den unzähligen Bäumen vorbei und behielt den Kopf unten, bis er etwas plätschern hörte. Blitzschnell hob der Rüde den Kopf und rannte in die Richtung, aus welcher das Geräusch kam. Vom Durst getrieben, fand er eine kleinere Quelle, welche am Fuße eines kleinen Wasserfalls mündete. Kurz roch der Rüde am Wasser, bevor er zu trinken begann und für eine Sekunde die Augen schloss. Er trank so schnell und so viel er konnte, bis seine Zungenmuskulatur erschöpft war. Vorsichtig leckte er sich über die Lefzen, stieß einen kurzen Ruf aus, der nicht sehr laut war, bevor er sich umblickte. Es war ein wunderschöner Ort und es gab immer wieder etwas neues zu entdecken.
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Avani
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 23, 2016 6:24 am

Avani blinzelte, ein ausgiebiges Gähnen folgte, welches mit einem lieblichen Fiebton endete. Ein verschlafener Blick wanderte durch die scheinbar verlassene Rudelhöhle. - Nanu wo waren alle denn abgeblieben? - Verträumt ließ Avani den Kopf wieder auf den warmen und weichen Moosboden nieder und klammerte mit ihren Vorderpfoten ihre Schnauze ein. Die Augen für einen gewissen Moment geschlossen schnaufte sie einmal ganz tief durch, ehe sie diese wieder öffnete und erneut ihren Kopf erhob.

Der Wasserfall der den Höhleneingang gut schützte ließ die güldenen Strahlen der Abendsonne hereinfallen. Einige flackernde Spiegelungen tanzten an den Wänden der Höhle. Noch immer recht dösig beobachtete Avani die flackernden Lichtpunkte und leckte sich dabei über die Schnautze. - Wie lange ich wohl geschlafen habe?? - ging es ihr durch den Sinn. Erneut blinzelte sie auf den Wasservorhang, von welchem aus man eine recht gute Sicht auf alles hatte, was dort draußen war, wenn auch verschwommen.

Als Avani allmählich ihre Fitness wieder erlangte rappelte sie sich auf, streckte sich ausgiebig mit einem brummigen Laut und schüttelte ihren weichen, cremefarbenen Pelz.
Erneut betrachtete sie die Umgebung hinter der Wand aus Wasser. Für einen Moment meinte sie das sich das Weiße Fell von ihr Spiegelte... aber Moment? es bewegte sich... sie stand doch ganz still?

Avanis vermeidliches Spiegelbild begann zu Trinken. - Träume ich etwa noch? -, wunderte sie sich, dabei war sie sich doch sicher gewesen erwacht zu sein.

Nach einer Weile erhob 'das Spiegelbild' seinen Kopf und ein recht tiefes und leises Heulen war zu vernehmen. Nun war Avani klar das sie nicht mehr träumte... ein Fremder hatte sich hier her verirrt. Aber was machte dieser für einen Aufstand? - Na der kann Froh sein das Lubaya nicht hier ist... die hätte dem Fremden das Fell über die Ohren gezogen - war ihr erster Gedanke. Was sollte sie nun tun? Kein anderer war hier außer sie selbst? Alleine einem Fremden gegenüber zu sein ward gefährlich, jedoch ward Avani mehr als neugierig, wer sich denn hier her verlaufen hatte. Sollte sie also wirklich ihre sichere Deckung entlarven? Immerhin ward sie eine Jägerin und keine Kämpferin...

Schließlich gewann ihre Neugierde.

Mit Bedacht trat Avani hinter dem Wasserfall hervor, jedoch so das der Fremde sie nicht gleich bemerkte, welcher sich grade die Umgebung erfreute. Er schien ein Kräftiger Junger Bursche zu sein. Ob dieser in ihrem Alter war?

Ohne einen Laut von sich zu geben stand sie auf dem kleinen Vorsprung und analysierte mit ihren bernsteinbraunen Augen so gut sie konnte den Rüden. Da sie etwas aufgeregt war, ward auch ihr Fell aufgestellt. Dann trafen sich die Blicke. Kräftige eisblaue Augen trafen die ihren... was nun? Avani entschied sich dafür die Ruhe zu bewahren und erst einmal nichts zu sagen... vielleicht lag es aber auch daran das sie grade ziemlich Planlos war... Verständlich nach einem längeren Nickerchen.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 23, 2016 6:42 am

Vorsichtig streckte der junge Rüde den Kopf in den Himmel, als er sah, wie die Vögel aus den Baumkronen davonflogen. Einen Moment wartete er, bis er sich schüttelte und die Blätter, welche beim Laufen in das dichte Fell des Rüden gefallen waren. Kurz blickte sich der junge Wolf um, bis er plötzlich eine Fähe sah, welche auf einem kleinen Vorsprung stand und ihn musterte. Aslan wusste nicht genau, was er tun sollte. Eine so junge Fähe könnte ein Problem für ihn darstellen, denn meist war ihr Rudel nicht sehr weit entfernt.
Kurz leckte sich der Rüde wieder über die Lefzen und legte den Kopf schief. Er hatte vor mehreren Tagen scheoneinmal bekanntschaft mit einem anderen Rudel gemacht, welches ihm einige tiefe Kratzspuren verpasst hatte.
Vorsichtig blickte sich der Wolf nocheinmal um, lauschte der Ruhe und sah dann wieder zu der Fähe.

Die Abendsonne schien auf sein Fell herab, welches aufgrund der Farbe dadurch, zu leuchten schien. Der Rüde war in seiner Unerfahrenheit, hin und her gerissen. Er war neugierig, doch wusste er auch, das ein plötzliches nähern, sein Todesurteil sein könnte. Vorsichtig näherte sich der Wolf, setzte eine Pfote vor die Andere und umlief den Vorsprung, auf welchem die Fähe stand. Ihr Fell war fast so weiß wie Seines und erneut legte er den Kopf schief und beobachtete die junge Wölfin.

Hin und hergerissen zwischen Neugierde und Angst, legte sich der Rüde auf seinen Bauch und blinzelte zu der Fähe hinauf. Er war muskolös, was man durch das dichte Fell dennoch sehen konnte. Das Klima war angenehmer, doch hatte der junge Rüde gelernt, das die Nacht gefährlich sein konnte.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 23, 2016 6:57 am

Neugierig ließ Avani ihre Ohren nach vorn schnellen als der Rüde begann sich in Bewegung zu setzen. Da seine Bewegungen nicht wirklich fließend, sondern ehr zögerlich waren resultierte sie daraus, das von ihm keinerlei Gefahr ausging.

Kurz betrachtete sie das weiße Fell, welches sogleich von den Abendstrahlen in Beschlag genommen wurde und zu leuchten schien. Jedoch musste ihres ebenfalls hell beleuchtet sein, wenn auch ihr Fell mehr güldendweiß als silberweiß schimmerte. Er musste aus dem Norden hier her gefunden haben. Eine weitaus große Reise, wie sie vermutete.

Ein leichter Windstoß suchte seinen Weg durch die hohen Kronen der Bäume und sammelte loses Laub mit sich, welches er zu Boden trug. Als Avani dies hörte lauste eines ihrer Ohren in diese Richtung.

Allmählich wurde die Stille unerträglich, so dass Avani ihren Mut zusammen nahm und den Fremden direkt ansprach: "Ich grüße Euch Fremder. Mein Name lautet Avani, ich heiße dich Willkommen im Reich Ciyacor."

Ein freundliches Wedeln mit ihrer Rute machte sich bemerkbar. "Sagt kommt Ihr aus dem Norden? Ich vermag zu behaupten das Euer Aussehen es mir verrät, auch wenn dies sehr törricht klingen mag.", fuhr sie fort. Selten sprach sie so vornehm, jedoch hatte sie von ihrer Mutter gelernt das diese Art wertschätzend ist und ein jeder es wert ist so behandelt zu werden. So hatte ihre Mutter es auch einst von Imala, ihrer eigenen Mutter, gelernt.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 23, 2016 7:06 am

Schnell weiteten sich die Augen des Rüden, als die Fähe plötzlich begann ihn direkt anzusprechen und ihn in ihrem Reich willkommen zu heißen. "Ciyacor? Soetwas habe ich noch nie gehört" gestand er mit ruhiger Stimme und näherte sich nun der Fähe, die ihn direkt fragte, von wo er denn stamme.
Vielmehr war es eine Feststellung, doch war ihre Vermutung richtig.

"Mein Name lautet Aslan. Ich stamme aus einem Reich, welches weit im Norden liegt. Ich kam nicht beabsichtigt hierher, vielmehr wusste ich nicht, das es auch Orte gibt, an denen es kein Schnee gibt." sprach der Rüde und stand mittlerweile direkt vor dem Vorsprung. Erneut blickte sich der junge Wolf um, streckte sich einmal und sah dann wieder zu der Fähe, die wunderschön aussah.

"Ihr scheint mir sehr friedlich gesonnen zu sein. Gibt es eine Stelle, welche von keinem Rudel besetzt ist?" fragte Aslan anschließend und musterte weiter die Fähe. Ihr Geruch war angenehm und der Rüde stand nun direkt vor ihr. Als der sanfte Wind aufkam, streckte sich der Wolf diesem entgegen und schüttelte sich einmal.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Mi Aug 24, 2016 4:45 am

Geduldig lauschte sie dem Fremden, welcher sich als Aslan vorstellte. Genügsam ließ sie sich auf ihre Hinterläufe nieder und betrachtete sein hell weißes Fell. Die Vorstellung aus seinem zu Hause gejagt zu werden kam Avani ungerecht und schrecklich vor. - Was er wohl angestellt hatte, dass er verjagt wurde? - fragte sie sich und musterte erneut diese eindrucksvollen blauen Augen. - Ob man sich vor ihm doch in Acht nehmen muss? -

Der Abend rückte immer Näher und die Umgebung wurde immer stiller. Einzig der kleine Wasserfall rauschte weiterhin leise vor sich hin. Es würde nicht mehr all zu lange dauern, da würde auch das Lied eines Käutzchens angestimmt werden.

"Zu uns kommt der Schnee nur zum Winter", sagte sie ohne zu bedenken das er eventuell mit dem Begriff nichts anfangen konnte, "In diesem Gebiet haben wir uns erst vor kurzem angesiedelt, bisher lebe ich hier in einem freundlichen, aber auch temperamentvollen Rudel, so wie ein unfreundlicher alter Rüde der nicht zu uns gehört. An sonsten läufst du hier auf die typischen natürlichen Feinde unserer Art." Antwortete sie ihm.

Avani sah zur hellen Scheibe am Firmament, welche nun Fast nicht mehr zu sehen war. Legentlich einige Strahlen und Verfärbungen am Horizont machten sich bemerkbar.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Mi Aug 24, 2016 5:49 am

Auf die Antwort hin, das der Schnee nur im Winter kam, legte der Rüde erneut seinen Kopf schief. Er kannte das Wort nicht und der Begriff war ihm Fremd. Hier roch es so wunderbar und es gab immer wieder etwas neues zu entdecken. Nicht wie sein tristloses Zuhause, welches er dennoch mochte.

Vorsichtig setzte sich der Wolf auf seine Hinterläufe und hörte der Fähe zu,w elche ihm erklärte, das sie hier mit einem Rudel lebte. Aslan blinzelte schnell und streckte sich einmal, bevor er sich wieder umblickte. Er wollte nicht schon wieder in einen Kampf geraten, nicht wenn ein ganzes Rudel hinter ihm her war.

"Euer Rudel..Verzeiht, aber ich bin nicht daran interessiert meine Stärke erneut gegen gleichzeitig 4 Rüden zu beweisen. Würdet ihr mir vielleicht den Weg zeigen, auf welchem euer Revier bald endet? Es wird wieder dunkel und ich möchte nicht nocheinmal durch die Nacht irren." gab er Avani zu verstehen und verstand nicht, das sie ihm garnicht drohen wollte, sondern nur erklärte, wer sie war und wo sie lebte.

"Sagt, gibt es auch verfeindete Rudel in der Gegend? Im Norden ist das Gebiet weitläufig und man trifft sehr selten aufeinander." fragte er dann neugierig und richtete sich wieder auf. Er war nun sehr nahe an Avani und witterte ihre Fährte, die ihn nicht abschreckte. Sie wirkte als sehr angenehm.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Fr Aug 26, 2016 7:18 pm

Avani lauschte den Worten Aslan's und betrachtete dabei wie das bunte Laub um sie herum tanzte. Im fahlen Licht der Abendsonne schien es, als führten diese ein Schaustück auf.
Als der Rüde endete sah sie zu ihm, fixierte seine tief blauen Augen mit ihren bernstein gefärbten und Sprach ganz sanft:



" In diesem Rudel musst du dich nicht im Kampf bewesen. Du musst der Alpha Lubaya einzig beweisen das du kein - wie sie es gerne nennet - Holkopf bist. Dann wird sie dich so wie du bist aufnehmen. Sie wirkt zwar, als würde sie alles und jeden zermahlen wollen, aber das ist nur ihr Erscheinungsbild. Sie entscheidet mit Vernunft und sucht immer starken Rudelzuwachs. So wie ich dich einschätze, bist du ein geschickter und kräftiger Kerl. Auf den Kopf scheinst du auch nicht gefallen zu sein, so sehe ich dabei keine Schwierigkeit. Und wenn du doch unsicher bist, dann gibt es ja noch mich, ich habe einen guten Einfluss auf sie, auch wenn sie mich nicht besonders mag. Und das, musst du zugeben, bedeutet schon recht viel." , sie lächelte zuckersüß auf Wolfsart

"Falls Du gehen willst kann ich das nun mal nicht verhindern,"

- es wäre nur sehr schade - dachte sie.


" Bisher nennen wir die ganze Insel unser eigen, welches wir wie gesagt bisher noch mit einem brummigen Altrüden teilen, daher gibt es bei uns keine wirkliche Grenze. Ich würde dir jedoch empfehlen nicht in das Gebirge zu gehen und nicht in das Nebeltal Einzug zu halten. Im Gebirge lebt ein alter Bär den wir nicht einschätzen können und im Nebeltal eine Luchsdame, die mehr als deutlich gezeigt hat, das sie keinen von unserer Art mag."


Avani ließ dem Rüden etwas Zeit um nach zu denken und betrachtete wieder das tanzende Herbstlaub. Auch das Käutzchen begann nun sein Lied anzustimmen, und den Abend anzukündigen. Einige Grillen setzten zum Streichkonzert ein. Vor ihren Pfoten lag der See. Still wie ein Spiegel lag dieser dort, bis einige Herbstblätter von dem Wind hinein getragen wurden und sich auf dem Wasser kleine Ringe bildeten.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Sa Aug 27, 2016 9:12 pm

Aslan blinzelte schnell, als er spürte wie die bernsteinfarbenen Augen, die seine trafen. Er leckte sich kurz über die Schnauze, bevor er den Kopf etwas schief legte, als Avani erklärte, wie das Verhalten innerhalb des Rudels war. Es verwunderte ihn sehr, da er es nicht kannte, das man innerhalb des Rudels nicht des öfteren kämpfte.

"Gut, könnt ihr mich zu ihr geleiten? Mir ist es fremd, das man nicht kämpft. Ich bin etwas größer und etwas breiter als die Wölfe, die ich bisher getroffen hatte. Um sich zu beweisen, muss man im Norden zeigen, das man der Kälte trotzen kann und im tiefen Schnee auch noch kämpfen kann." erklärte Aslan in völliger Ruhe und begab sich nun zu der Fähe.

"Ich werde mich von den Orten fern halten und ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir das Rudel zeigen würdet. Ich kenne diese Gebiete nicht und bin Kälte gewöhnt, weshalb ich euch dankbar bin, das ihr mich vor dem Gebirge gewarnt habt." sagte Aslan, verneigte sich soagr kurz und lächelte auf Wolfsart.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 7:16 am

Erhobenen Hauptes huschte eine Fähe mit Fell in den roten Tönen des Herbstes durch das Unterholz. Dort, getarnt in dem verfärbten Laub, war sie so gut wie nicht zu erkennen. Einzelne Strahlen der Abendsonne ließen ihre Fellspitzen aufblitzen.

Ein ruckartiger Stillstand in der Bewegung. Was war das, was ihr dort gerade in die Nase schlich? Die Ohren rotierten in alle möglichen Richtungen, der Kopf in den Nacken geschmissen, sodass der Fang der Nase einen besseren witterungspunkt bot...

Ein fremder Geruch breitete sich schleichend in ihrem Umfeld aus. So ruckartig wie sie stehen geblieben war, so ruckartig setzte sie sich auch wieder in ihren Imposanten Wolfstrab. Fast schwebend trugen ihre langen Läufe sie dahin. Als der Geruch stärker wurde steuerte die Rote genaustens zu. An einem Baumstumpf witterte sie fremde nach dem intensiven Geruch und entdeckte weiße Fellbüschel, welche sich in einer Rindenfurche verfangen hatten.

Der Fangrücken wurde sogleich in Falten gezogen. Irgendwer... eindeutig männlich, hatte sich also wirklich auf dem Weg zur Unterkunft des Rudels begeben - ihrer Unterkunft.

Eilig setzte die Rote sich in Bewegung. Ihre eisblauen Augen ihrem Ziel entschlossen entgegengerichtet. Wer hatte sich einfach so in ihre Heimat eingeschlichen?

Dann vernahm sie ein aufheulen. Es ward nicht laut, aber auch nicht direkt leise...
 - Welch ein Narr, das dieser so eindeutig seine Position verrät -
knurrte Lubaya in sich hinein.

Eigentlich wollte die wunderschöne nur mal bei Avani nach dem rechten sehen. Da sie den anderen Gewährt hatte die Umgebung weiterhin zu erkunden, hatte auch sie sich mit ihrem geliebten Darz auf Spurensuche begeben. Jedoch hatte sie im Gefühl, das es besser wäre auch mal nach ihrem zurück gelassenem, ihrer Meinung nach unorientiertem Schäfchen zu schauen. Nach ihrem empfinden lief ohne sie erst einmal nichts.

Je näher sie dem Rudelunterschlupf kam, umso deutlicher wurde der Geruch von nassem Rüden. Welche Absicht hatte der Fremde? Würde dieser das Rudel gefährden?

Schon Bald hatte die Wunderschöne herbstrote Wölfin ihr Ziel erreicht. Vor dem Wasserfall erblickten ihre klaren, eisblauen Augen Avani, welche auf dem Felsvorsprung vor dem Einlass der Höhle saß. Nahe bei ihr ein Fremder Rüde in einem gleißendem weiß. Ebenfalls recht jung, jedoch kräftig.

Mit gesträubtem Fell näherte die Riesin sich leise und hielt zu Avani Blickkontakt, als die beiden Blicke sich trafen.

Die Quasseltante schien die Situartion im Griff zu haben. Ohne bemerkt zu werden - der Wind stand immerhin günstig - blieb sie in Reichweite stehen und betrachtete das nächste geschehen. Anmutig, einschüchternd und Atemberaubend wie jeh. Würde der Rüde ihr dumm kommen, würde sie ihm die Leviten lesen.
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Avani
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 7:35 am

Als Aslan ihr antwortete sah sie gütig zu ihm und lauschte seinen beruhigenden Worten. Noch immer ward sie fasziniert von seinen tiefblauen Augen. In diesen könnte sie ertrinken.
Er sah auch nicht gerade schlecht aus musste sie sich erneut gestehen...
- Ach du jeh... ich habe mich doch nicht etwa verguckt... ich kenne ihn doch nicht einmal, reiß dich zusammen - mahnte Avani sich selbst.

Der Rüde endete seine Antwort und verneigte sich ihr gegenüber... was sie als recht Charmant empfand.
Als sie ihm schließlich erklären wollte das sie eigentlich nicht wusste wo das Rudel abgeblieben war, schluckte sie ihre Worte auch gleich wieder herunter, ehe sie diese aussprechen konnte.

Aus dem Unterholz näherte sich sogleich jene, von der sie beide vor nicht einmal einer Sekunde gesprochen hatten. Lubaya hatte es anscheinend im Blut, wann nach ihr gefragt wurde. Anders konnte sich Avani diese 'Zufälle' nicht erklären. So klappte ihr Fang einmal wortlos auf und wieder zu, bis sie schließlich neue Worte gefunden hatte.

"Ich denke das hat sich gerade erübrigt", erklärte sie ihm und hielt Augenkontakt mit Lubaya, welche mit vor Aufregung gesträubtem Fell - wie immer perfekt und respekteinflößend - dastand.

Sie bewunderte die Ausstrahlung der Roten Schönheit. Wie machte sie das bloß? Ob ihr das in den Genen lag?

"Wenn ich vorstellen darf", Avani erhob sich, "dies ist Lubaya, unsere Alpha von jener ich dir vorhin berichtet habe."


Prüfend betrachtete Avani die Rote. Diese ward wie immer schwer zu lesen. Sie hoffte das sie gute Laune hatte und den Fremden nicht gleich mit schlechter Laune vergraulte.

Lubaya fixierte noch immer ihren Blick fest in jenen von Avani, doch dann wechselte jener anmutig auf Aslan.

"Lubaya, das ist Aslan...", informierte sie die Fähe, welche riesig für ihr Geschlecht war, wenn nicht sogar etwas 'Rüdig'.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 8:02 am

Vorsichtig legte der Rüde seinen Kopf schief und musterte die Fähe von unten. Ihre Statur war anmutig, ihr Fell wunderschön und er bemerkte, das sie nicht auf den Kopf gefallen war. Aslan ahnte nicht, das sich die Alpha-Fähe direkt in der Nähe befand und seine Witterung schon lange aufgenommen hatte und dementsprechen verfolgte.

Er verstand vorerst nicht, was Avani damit meinte, das sich die Frage erübrigt hatte. Hatte er diese gerade etwa selbst beantwortet? Vorsichtig drehte der Rüde seinen Kopf in die Richtung, in welche auch die Fähe blickte. Schnell weiteten sich seine eisblauen Augen und er nahm eine etwas angespanntere Haltung ein. Er erkannte die rotbraune Fähe, als sie direkt zu ihm blickte.

Ohne etwas zu sagen, leckte sich der Rüde über die Schnauze, streckte seine Hinterläufe durch und blickte zu Avani, welche die beiden vorstellte. "Es ist mir eine Ehre.." sagte er sanft, verbeugte sich nocheinmal kurz, bevor er sah, das die Fähe nun einige Schritte auf ihn zukam. Er wollte vorerst nichts sagen, hielt still und wartete, was die Alpha zu sagen hatte.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 8:20 am

Lubaya genoss die Ehrfurcht, welche ihr entgegengebracht wurde. Dies gab ihr stehts das Gefühl einer Königin - was sie in hinsicht einer Rudelhierarchischie ja nun einmal auch irgendwie war.

Die Rote machte einige Schritte auf den Fremden der ihr als Aslan vorgestellt wurde zu. Dabei konnte sie es nicht lassen ihre Muskeln unter dem seidenen Fell spielen zu lassen.

Der Rüde verneigte sich vor ihr. - Recht so, lege mir die Ehre vor die mir gebührt! -
Analysierend umkreiste sie den Burschen, der einen Gesunden Verstand zu haben schien. Musterte ihn aus und gab ein für Fremde undefinierbares knurren von sich, was eigendlich für Lubayas erstmalige zufriedenheit sprach.

"Nun Aslan", wand sie sich schließlich an den Fremden, "wie ich sehe stammt Ihr aus dem weiten Norden. Was hat euch hier hier verschlagen?"


Lubaya zog weiterhin ihre Runden um den Fremden um ihn zu verhören und seine Absichten zu erfahren. Dabei warf sie immerzu Avani einen Blick zu, welche erwartungsvoll dem Geschehen folgte.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 8:28 am

Avani schluckte innerlich als die Rote nun auf sie zu kam um Aslan gründlich unter die Lupe zu nehmen.

Sie musste zugeben, das erste mal während den ganzen Rudelaufnahmen die Lubaya durchführte, ward sie etwas nervös.

Sie hoffte inständig das sie Aslan einlud dem Rudel beizuwohnen um diesen etwas besser kennen zu lernen. Außerdem hoffte sie auch darauf, das er diese Einladung nicht abschlug.

Erneut ermahnte sich Avani. Was war denn los mit ihr? Schüttelnd versuchte sie erneut einen klaren Kopf zu bekommen.

Sie musste sich wirklich zusammenreißen, immerhin wollte sie den vor kurzem gewonnenen Respekt von Lubaya nicht verlieren. Diese hatte nämlich alles im Blick. Sich diesen Respekt zu verdienen ward bei dieser Fähe nämlich nicht all zu einfach, im gegenteil..

Jedoch hatte Avani das Gefühl das sich Aslan recht gut präsentierte. Zumindest verriet dies das knurren von Lubaya, sodass sich Avani wieder beruhigte. Normalerweise ward Lubaya nämlich mehr herablassend zu Rüden.

Gebannt verfolgte sie das weitere geschehen.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 8:41 am

Mit einer großen Ruhe, verfolgten die eisblauen Augen die rötliche Alpha und verzog dabei keine Miene. Er erkannte ihre Muskeln unter dem seidenden Fell und verstand, das man sich mit ihr nicht anlegen sollte. Dennoch wollte Aslan nicht schwach wirken und spannte auch seine Läufe an, was dazu führte, das sich das dichte, aber sehr weiche Fell wirklich hervor hob. Der junge Rüde war nicht gerade schwach.

Aslan schwieg, als Lubaya ihre Runden drehte und ihn musterte. Das Sie zu Avani hinauf blickte, konnte er vernehmen, doch vermie es der starke Rüde, selber zu ihr zu blicken. Er wusste nicht, ob die Alpha genau auf solch eine Unachtsamkeit wartete. Er wollte der Alpha mit Respekt entgegen treten, doch wolte er nicht als Feigling dar stehen, weshalb er sich selber etwas aufbaute.

Als Sie ihn dann ansprach, nickte er ihr einmal zu, bevor er die Augen für einen Moment schloss. "Bedauerlicherweise waurde ich hierher getrieben. Ihr habt recht, ich komme aus dem Norden, bin eine extreme Kälte gewöhnt. Aufgrund der Witterung, sind die Jagdreviere sehr groß und somit verließ ich mein Zuhause. Ich lief zu weit und traf auf ein fremdes Rudel. Ich habe mich gewehrt, doch schwinden nach drei Kämpfen gegen Rüden die Kräfte und ich wurde hierher getrieben." sprach Aslan mit einer unglaublichen Ruhe und blickte auf das Wasser, welches direkt neben ihm war.

"Dazu muss ich sagen, das ich mich gerne in das Rudel einbringen möchte. Avani sei Dank, hat sie mir davon berichtet und ich denke, das ich mich gut einfüge.." sagte er sanft, sprach allerdings nicht von seiner Stärke.

Lubaya konnte es ja gerne herausfinden, wenn sie es wollte.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 9:04 am

Als sie die Antwort des Rüden mit Spielenden Ohren Aufnahm, erhob die stolze Fähe ihr breites Haupt. Lässig und augenscheinlich unbeeindruckt nahm sie seine Ruhe wahr.

Auch er begann sich zu präsentieren. Dabei fiel der Roten auf, das Aslan doch etwas besser gebaut war als gedacht. Erneut drang das knurren von zuvor aus ihrer Kehle. Wenn er wahrhaftig ein guter Kämpfer sein sollte, könnte er einen Platz im Rudelleben annehmen.
Jäger hatte dieses Rudel erstmals genug, legentlich brauchte es noch einige Energiegeladene Kraft-protze.

Das der Rüde sich schließlich anbot im Rudel beiwohnen zu wollen ließ Lubaya verwundern. Ihr Kopf senkte sich etwas und ein Prüfender Blick ging von Aslan zu Avani, welche sich sehr ungewohnt verhielt. Hatte das Weibsstück sich etwa in den Fremden verguckt? - Närrisches weib - ging es Lubaya durch den Sinn. Der Fremde jedoch hatte anscheinent entweder ein gutes Pokerface oder kein Interesse an Avani.

Wie ein kleiner Soldat der auf Befehle wartete stand er da und erwartete eine Antwort. Die Rote ließ ihn etwas Zappeln.
- Wenn er sich einbringen möchte muss ich wissen wie er sich macht. -

Urplötzlich schoss Lubaya auf Aslan zu, knurrte tief bedrohlich und schoss gut berechnet an den Rüden vorbei, um diesen nicht zu verletzen. Die erfahrene Kämpferin wollte testen wie er sich in solch einer Situation verhalten würde. Eine Enge Kurve folgte und blitzartig Schoss sie wieder auf ihn zu, die Zähne fletschend, ehe sie wieder an ihn vorbei sprang und schließlich zum Stillstand kam als wäre nichts geschehen.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 9:11 am

Als Lubaya plötzlich wie von der Wildsau gestochen Aslan attackierte zuckte Avani erschrocken zusammen.

Diese Art von Aufnahme war Avani fremd. Hatte sie sich etwa doch geirrt und irgend etwas an Aslan hat Lubaya sauer aufkommen lassen?

Avani wollte gerade zum Sprung einsetzen um Lubaya aus dem Weg zu stoßen, als sie noch rechtzeitig merkte das die Rote an Aslan knapp vorbei schnappte. Zudem kämpfte sie nicht richtig, ihre Bewegungen waren erstklassig an Aslan vorbei abgepasst, als wären diese berechnet.

Angespannt verfolgte Avani das Szenario. Und nachdem Lubaya wieder zum stehen kam als wäre nichts passiert wurde ihr klar das dies eine Prüfung war.

Wie würde Aslan das nur finden? Auch wenn es irgendwo brilliant war, so die Geschicklichkeit des Rüden zu testen, schämte sich Avani in gewissen Maßen auch etwas Fremd.
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Aslan
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 9:27 am

Aslan rechnete damit, das Lubaya ihn weiter fragen würde, was er denn nun hier wollte. Das er sich direkt für das Rudel entschied, könnte etwas zuvorkkommend aufgefasst werden, doch fiel ihm dies er jetzt auf.
Als Sie plötzlich auf ihm zuschoss, sprang Aslan zur Seite und ging blitzschnell in Angriffshaltung. Dabei war er zu nahe am Wasser und verlor mit seinem Hinterlauf kurz das gleichgewicht und landete mit dem Bauch im matschigen Ufer.

Unbeeindruckt, fletschte auch er die Zähne, starrte die rote Fähe an und blickte ihr direkt in die Augen. Er zeigte keine Angst und verstand nicht, was sie nun von ihm wollte. Anscheinend war das alles eine Finte gewesen und sie wollte ihn nicht aufnehmen. Kurz blickte er zu Avani aus dem Augenwinkel und auch ihre Haltung war, als wüsste sie nichts von dem plötzlichen Angriff. Es war also nicht geplant.

Aslan knurrte, was sehr dunkel klang und fast wie ein Grollen wirkte. Er wartete, wich erneut aus, als Sie angestürmt kam, verpasste ihr allerdings einen Stoß mit seinem Rumpf. Er wollte ihr zeigen, das er keine Angst hatte. Zum anderen, wollte er Avani auf irgendeiner Weise imponieren.

"Ihr wollt kämpfen?.." fragte Aslan dann und ging in Angriffshaltung, langsam auf Lubaya los. Er beobachtete jeden ihrer Schritte und lauschte mit den Ohren seiner Umgebung. Er würde nicht zurückschrecken, doch bevor er Angriff, würde er auf eine Antwort warten. Das seine halbe Flanke und Bauch schlammig war, ignorierte er gekonnt. Er war kein Rüde, der Angst hatte, schmutzig zu werden.
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Lubaya
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 9:43 am

Lubaya Lächelte auf Wolfsart. Sie war mit dem Rüden mehr als zufrieden.
Erneut grollte sie. Ein entschlossener Kämpfer wie er es war ward genau das was sie suchte.

"Nun werter Aslan", sagte sie erfreut, "ich heiße Euch in meinem Rudel willkommen..."
Prüfend blickte sie zu Avani, welche noch immer wie zusammengestaucht dastand.

"Und glaubt mir Aslan, wäre dies ein ernster Kampf gewesen hätte ich Euch bestimmt nicht umrundet. Ihr Schachzug mich fort zu stoßen hat mich sehr beeindruckt. Ich hoffe ihr nehmt mir meinen Spontanen Test nicht übel. Aber wenn man sich mir schon so anbietet wie ihr es getan habt, muss ich auch wissen worauf ich mich einlasse. Somit habt ihr bestanden und nichts mehr von mir zu erwarten." erklärte sie ihm und nahm erneut Avani unter die Lupe...

"Ich werde Euch dann wieder allein lassen... Darz erwartet mich, ich wollte nur kurz nach dem rechten sehen..."


Lubaya leckte sich über die leftzen und wand sich mit einer anmutigen Bewegung wieder dem Weg zu aus welchem sie gekommen war. "Haltet hier Stellung!", befahl sie und setzte ihre grazilen Läufe in Bewegung, welche sie davon trugen.

Sie musste mit ihrem Gefährten über Avani und Aslan sprechen, denn ihr war letzten endes nicht entgangen das der Rüde doch auch Interesse an ihr zeigte.
Nicht das er sie noch überredete mit ihm zu ziehen... auch wenn sie es nicht gerne zugeben wollte, Avani war eine überaus gute und nicht ersetzbare Jägerin.
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Avani
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 9:55 am

Besorgt sah sie von einem zur anderen. Na das ging ja mal voll nach hinten los.
Avani hoffte das er ihr nicht übel nahm, das ihre Alpha eine neue Aufnahmestrategie verfolgte.

Als Aslan der Roten zeigte das er sich nichts, aber auch gar nichts gefallen lassen würde, war sie sehr beeindruckt. Doch da Lubaya nicht wirklich kämpfte, sondern nur einen durchschnittlichen Kämpfer demonstrierte, hatte sie große Angst das dieser Kampf noch in ein ernstes Gemetzel enden würde.

Denn Lubaya ward alles andere als eine gewöhnliche Kämpferin, sie War eine Meisterin darin, ihre Gegner den Gar aus zu machen... unberechenbar und bestialisch ward sie dann. Avani hatte es schon einmal auf ihren Reisen nach einer neuen Heimat erleben müssen. Der Berglöwe hatte keine Chance gegen sie. Schon damals vermutete Avani, das Lubaya einem unberechenbarem Rudel angehörte. Aus Erzählungen wusste sie in Etwa wie solche Wölfe groß wurden. Nur das es bei den Probierkämpfen aus Lubayas Vergangenheit schon im jungen Alter um leben und tot ging, konnte sie sich nicht ausmalen.

Trotzem stand fest: So jung Lubaya auch war.. sie war ein gefürchteter Profi.

Als Lubaya dem Anschein nach gesehen hatte was sie wollte beendete sie auch schon den Kampf. Verblüfft sah sie der Roten nach, ehe sie recht beschämt zu Boden blickte.

Mit gesenktem Kopf lugte sie schließlich zu Aslan und näherte sich vorsichtig:
"Es tut mir so unendlich leid... ist alles in Ordnung? Wenn ich das nur geahnt hätte ... ich.. ich ...", sie blickte wieder voller Scham zu ihren Pfoten die nun im Wasser waren.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Di Aug 30, 2016 10:07 am

Aslan blinzelte schnell, als Lubaya plötzlich lächelte. Fand sie dies etwa lächerlich? Immernoch ernst blickend, stand der Rüde vor der Alpha, doch als sie ihm berichtete, das Sie beeindurckt war und Sie ihn im Rudel willkommen hieß, blinzelte dieser sehr schnell. Vorsichtig legte er den Kopf schief und verstand spät, das dies alles nur ein Test gewesen war.

Vorsichtig lächelte auch er und schloss die Augen. "Euer Test war bemerkenswert und es war mir eine Ehre.." sprach er vornehm, bevor auch er, der rotbraunen Fähe hinterher blickte, wie diese verschwand. Aslan schüttelte sich kurz und blickte zu Avani hinauf, die beschämt zu Boden sah.

Vorsichtig begab er sich zu ihr, stellte sich erhobenen Hauptes neben Sie und drückte vorsichtig mit seiner Schnauze, ihren Kopf nach oben. Er wollte nicht, das die wunderschöne Fähe den Kopf hängen ließ.
"Danke.." hauchte der Rüde leise in das Ohr von Avani und blieb einfach neben ihr stehen. Er war ein ganz kleines Stück höher als Avani, doch konnte dies auch sein dickes Fell sein, welches den Unterschied machte.

"Du hast alles richtig gemacht. Dafür bin ich dir dankbar." sagte der Rüde und stieß ihr ganz sanft mit dem Kopf gegen die Flanke, als Dankeschön. Dabei roch er Avanis Geruch und empfand diesen als sehr angenehm. Er fühlte sich großartig und hoffte inständig, das Avani von seiner Angriffshaltung beeindruckt war.

Auch Sie sollte sich sicher fühlen, wenn er neben ihr stand und es jemals zu einem Kampf kommen sollte.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Mi Aug 31, 2016 4:31 am

Als Aslan ihr näher kam, merkte Avani, wie schnell ihr Herz in ihrer Brust pochte. Pochte??? wohl ehr hämmerte es schon fast. In ihren Ohren begann das Blut zu rauschen und als er dann mit seiner Schnauze ihren Kopf nach oben drückte und ihr ein Danke entgegen hauchte, hatte sie das Gefühl, das ihre Haut verglühen würde. Hätte sie kein Fell besessen, hätte man ihre Errötung beobachten können.

Ihre Beine fühlten sich an wie Wackelpeter. Wie konnte man, ohne jemanden so recht zu kennen, von jenem so sehr hin und weg sein?

Es ward Avani ein einzig großes Rätsel. Auch das sie sich in seiner Nähe so wohl zu fühlen schien, war mehr als eigenartig für das Wesen der Fähe.

Ein Glasklarer, verlegener Blick traf den stolzen Blick Aslans. Schüchtern sah sie an ihm vorbei... ward es gerade etwa ein hauch von schmunzeln in ihrem Gesicht gewesen?
Seit einer gefühlten Ewigkeit blickte Avani wieder zum Firmament. Es dunkelte allmählich.

"Du bist sicher sehr erschöpft, ich zeige dir wo du dich ausruhen kannst.", Avani löste sich von seiner Seite um wieder Herrin über ihre Sinne zu werden und trat hinter den Wasserfall. Direkt dahinter offenbarte sich eine mehr als geräumige Höhle, welche noch weitere Ausbaumöglichkeiten in das Erdreich bot.

"Hier darfst du dich nieder lassen und erholen." ,
erklärte sie ihm.
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Mi Aug 31, 2016 5:38 am

Aslan fühlte sich prächtig in der Nähe von Avani. Er fühlte sich sicher und sein herz bebte in seiner brust. Würde er sie ansehen, so würde Sie sicherlich seine Verlegenheit und vorallem Nervosität sehen können, die der noch junge Rüde in sich spührte.
Irgendwann trat das unvermeidbare ein und der junge Wolf, trat den Blick von Avani. Seine Augen funkelten etwas und er hatte wieder ihren Geruch in der Nase. Ein wunderbares Gefühl.

Verstehen konnte er es nicht. Er kannte Avani seit wenigen Augenblicken, doch war sie so anmutig und majestätisch, was er ihr allerdings nicht sagte. Noch nicht.
"Ein wenig.." antwortete er verlegen und und lief der jungen Fähe hinterher. Ohne durch den Wasserfall nass zu werden, trat er in die Höhle und weitete die Augen. "Ein wahres Zuhause.." sagte er erstaunt und hatte soetwas noch nie gesehen.

"Ich danke euch Aveni." sagte er vornehm und musterte sie erneut. Die so tief stehende Sonne sorgte dafür, das das Wasser funkelte und Avani darin erhellt wurde. Ein unglaubliches Schauspiel und der so stark stehende Rüde, tippeltete leicht aufgeregt auf der Stelle, wenn auch kaum sehbar.

"Erlaubt mir dann die Frage, wo werdet ihr Schlafen? Ich möchte euch euren Schlafplatz nicht streitig machen und ich stehe im Rudel unter euch." sagte Aslan und legte seinen Kopf etwas schief. Er musterte die bernsteinfarbenden Augen und diesen prachtvollen Körper.
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Avani
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BeitragThema: Re: Ort des Herzens   Mi Aug 31, 2016 5:59 am

Avani ließ den muskulösen Rüden an sich vorbei um ihm die Sicht auf das Herzstück des Reviers zu geben. Noch immer spürte sie dieses Kribbeln in ihrem Bauch. Bisher hatte sie so etwas noch nie erlebt. War sie vielleicht plötzlich krank geworden?

Verlegen blickte sie an die Decke der Höhle und leckte sich über die Leftzen.
Als er die dann wieder direkt ansprach, schnellten ihre Ohren auch gleich wieder zu ihm um seiner sanften Stimme zu lauschen.

"Keine Sorge", vergewisserte sie ihm, "ich habe heute genug geschlafen. Ich werde eine Weile Stellung halten und nachher noch etwas von den Vorräten holen. Ich werde dir etwas mitbringen." Avani lächelte auf Wolfsart und blickte auch sogleich wieder zu Boden. "Bis später."

Eilig verließ sie die Höhle und begann eine Runde um den See herum zu drehen. Dabei dunkelte es immer mehr bis sich auch schon bald die ersten Sterne am Horizont abzeichneten. Je mehr sie über Aslan nachdachte, um so mehr merkte sie, wie sie ihm doch verschrieben zu sein schien. Hatte er sie denn nicht auch mit einem gewissen Blick angesehen? - Ach das habe ich mir sicher nur eingebildet... ich werde verrückt, nur weil ich mich verschossen habe muss es ihm nicht ähnlich gehen. Ich verrenne mich in etwas -, rüttelte ihr Verstand sie wach. Doch ihr Herz wollte keine Einsicht geben.

Einige Zeit lang verbrachte sie draußen. Schließlich packte sie der Hunger. Für einen kurzen Moment war Aslan vergessen. Leichtfüßig lief sie zu der Stelle, an welcher das Rudel die Reste versteckt hatte und nährte sich. Als sie satt war fiel ihr auch gleich wieder Aslan ein und ihr Bauch kribbelte von neuem. Ein schnaufen entdrang Avani. Schließlich packte sie sich etwas von der Beute und schleppte es zur Höhle um dem Rüden etwas mit zu bringen. Dort angekommen trat sie leise mit blut verschmierter Schnauze herein.
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