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 Im Bann der Sonne

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Aysu Azur
Betha
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BeitragThema: Im Bann der Sonne   Mo Aug 06, 2018 5:55 am



Im Bann der Sonne

„Ohne Gnade schaut herab das brennende Auge des Firmamentes“


»Spielleitung : Aysu Azur
Gebiet : offen


Wenn man an den Winter zurückdachte, wo so einige Konflikte stattfanden und die Kälte den
Wölfen in den Knochen festsaß, konnte man nun kaum glauben das die Sonne, den Schnee
geschmolzen hatte. Das Rudelgebiet befand sich nun in einem Ausnahmezustand.
Die meisten Bodendecker, so wie die weitflächigen einst saftig grünen Wiesen waren verdorrt
und auch die Bäume sahen nicht besser aus. Das Gebiet glich nun eher einer Steppe,
wenn nicht gar einer Wüste. Der imposante Wasserfall wirkte nun eher wie ein kleiner
plätschernder Bach, der schon fast den Eingang zur Rudelhöhle enthüllte. An sehr wenigen
Stellen des Rudelgebietes, lag hie und da noch ein kleiner Quell voll Wasser und im Rinnsal des
Wasserfalls gab es ebenfalls noch kleinere Erfrischungsmöglichkeiten.
Doch wie sollte es noch weiter gehen? Wohin würde das Wild ziehen,
wenn die letzten Wasserreserven verquellen würden?
...

Kleine Information: Die Wölfe leben in diesem RPG bereits ein halbes Jahr zusammen, sie kennen sich also. (Dies gilt jedoch nicht für neu angemeldete Charaktere)




Azur: Ich reckte meine Schnauze in die Luft und schnaubte einmal Es ist wirklich sehr heiß hierdachte ich mir und schnaubte ein zweites Mal in die Luft hinein.Und sehr trockene Luft eindeutig dachte ich weiter. Derweil senkte ich meine Schnauze wieder und bewegte kurz meine Zunge über die trockenen Lefzen. Soweit ich es kannte, war es besser mit dem Wasser zu sparen und zu Not auszuweichen auf andere Quellen oder Pflanzen. Ich senkte mein Blick auf den Boden, die Erde war wirklich sehr trocken und die lediglich Luftzüge, die hier durch wehten, wirbelten jede Menge Staub auf. Für mich stand schon fast fest, dass es hier wie in meiner Heimat aussah. Quasi schon ein Wüstenstil hatte dies.

Nachdem ich den Blick vom Boden gerichtet hatte, ging ich meines Weges um die Natur zu begutachten. Und so ganz nebenbei dachte ich darüber nach, was das Rudel noch alles essen konnte. Viel war ja nicht mehr da und wenn hier nicht unbedingt eine IHeuschreckenplage ausbräche, so würden wir auch nicht lange von ihnen überleben können. Mit einem kurzen Blick in das Blattwerk der Bäume, das  noch existierte, fragte ich mich was wir tun würden wenn alles kahl und ausgetrocknet war. Schließlich war das hier keine Wüste und es waren auch nicht die Pflanzen da, die dies so gut abkonnten.

Ich versuchte mit ein schütteln meines Kopfes und anschließend ganzen Körper, diese Gedanken loszuwerden. Es würde uns ganz gewiss was einfallen, hoffte ich zu mindestens für mich. Als ich den Weg vom Wasserfall ging merkte ich, mir das ab und an ein paar Pflanzen besser aussahen als der Rest. Offenbar gab es in der Nähe noch etwas Wasser?
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Isabis
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Di Aug 07, 2018 3:07 am

Die Sonne knallte vom Firmament herab. Die Luft schien Buchstäblich zu knistern.. und unter den Pfoten brannte der teils vertrocknete Wiesengrund.
Jeder andere Wolf in diesem Revier, hechelte wohl mit langer Zunge um sich abzukühlen oder würde sich an einem der wenigen schattigen Plätze wohl die wund gelaufenen Pfoten lecken. JEDER? Da schien es wohl eine Ausnahme zu geben: Isabis lag entspannt im verdorrten Unterholz und räkelte dem Himmel ihre Pfoten entgegen, ehe sie sich gemächlich aufraffte. Die gedrungene Wölfin mit den großen Ohren und dem sandfarbenden Fell, welches bei großer Hitze ihre Körpertemperatur regulierte war diese brennende Hitze mehr als nur gewöhnt. Immerhin ist sie unter diesen Umständen geboren, in einem Land, in welchem man ohne Anpassung verloren wäre. Die kleine Wüstenwölfin gähnte jauchtzend, wobei jene großen Ohren, welche unter anderem für gute kühlung sorgten nach hinten glitten und wieder nach vorne schnellten.

Die kleine Fähe konnte sich nicht entsinnen, wann sie seit der Hitze noch mal einen Vogel singen gehört hatte. Die einzigen, welche man zum Morgen und Abend hörte, waren die wie wild schnatternden Elstern.

Mit prüfendem Blick glitten Ihre Augen umher und studierten die Umgebung, als plötzlich eine kleine Eidechse über ihre Pfoten stolperte. Tja mein Kleiner, ist heute wohl nicht dein Tag dachte sie und schnappte im Fuchssprung blitzartig die kleine Delikatesse und verspeiste diese, ehe sie sich genüsslich die Letzten leckte. Das war doch schon mal ein guter Anfang ging es ihr durch den Kopf, dabei setzte sie sich in Bewegung um nach weiteren kleinen Happen Ausschau zu halten. Dabei fragte sie sich, was die anderen Rudelmitglieder wohl so trieben.


Immer in Bewegung und die Witterung nach Nahrung aufnehmend, studierten ihre Augen die verdorrte Landschaft und den Himmel. Dort oben war kein einziges Wölkchen, kein Vogel oder Insekt zu sehen. Der Boden war so heiß, dass der Blick in die Ferne von einem verschwommenen Flackern begleitet wurde. Hier auf der offenen Fläche würde sie wohl keine Beute aufspüren.

Isabis hielt im Lauf inne und dachte kurz nach. Schlieslich machte sie kehrt und huschte durch das verdorrte Unterholz in Richtung Rudelhöle. Während sie sich ihren Weg bahnte, streiften vertrocknete Zweige ihr Fell und brachen, unter ihren Pfoten ein staubiger Wildwechselpfad, der eigentlich kaum genutzt wurde. Doch selbst hier wuchs kein neuer Halm mehr...

Als sie erneut auf eine Lichtung zusteuerte, witterte sie eine Fährte, welche ihr nicht wirklich unbekannt war. Es dauerte nicht lange da sah sie in der nähe des Wasserfalls, welcher kaum seinem Namen gerecht wurde, einen der hochgewachsenen Artgenossen. War das nicht der neue Betha? Vielleicht hatte er auch Appetit und würde ihr auf der Nahrungssuche Gesellschaft leisten. Isabis steuerte geradewegs auf den Rüden zu...


Zuletzt von Isabis am Fr Aug 17, 2018 3:53 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rhyse
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Sa Sep 15, 2018 12:02 pm

Schon seit Tagen brannte die Sonne gnadenlos und ohne von Wolken aufgehalten zu werden vom Himmel. Die Hitze, die sie dabei verursachte, tötete langsam aber stetig Bäume, Büsche und Blumen. Sodass der einst so schöne Wald sich langsam in ein nahezu lebensfeindliches Areal verwandelte. Selbst die Wasserstelle vor der Rudelhöhle war nahezu ausgetrocknet, das Wasser war einfach verschwunden. Rhyse zum Beispiel konnte das Wasser gut verstehen. Er wäre auch lieber zu einem kühleren Ort abgehauen. Dennoch war er hier. Einfach, weil seine Beine ihn bei dieser Hitze nicht wirklich weit tragen wollten. Auch sein so verhasstes und nerviges zweites Ich gab schon seit einiger Zeit Ruhe.

Seit nun schon drei bis vier Tagen, Rhyse hatte aufgehört zu zählen, es könnten auch doppelt so viele sein, hatte der junge Rüde das letzte bisschen Wasser, im nahen Umkreis der Höhle, nahezu besetzt. Es war nicht so, dass er egoistisch sei und jedem das Genick brechen würde, der es auch nur wagen würde, ihm was weg zu trinken. Ganz im Gegenteil, wahrscheinlich hätte Lubaya ihm dafür das Genick gebrochen, ehe er Wasser sagen konnte. Rhyse war viel schlauer als das, auch wenn man es nicht so ganz glauben wollte. Er hatte sich einfach eine kleine Kuhle unter Wasser gegraben, so groß, dass er dort reinpasste, und hatte sich dort hineingelegt. Sein Körper war nahezu bedeckt, nur seine Augen, Ohren und Nase lugten hervor. Es sah fast so aus wie bei einem Krokodil, welches im Wasser auf seine Beute lauerte. Seitdem er so dasaß, hatte er sich nicht einmal bewegt. Nicht einmal die Nacht, die immer wieder für kurze Zeit für immerhin etwas Abkühlung sorgte, konnte ihn nicht aus dem Wasser locken. Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass Rhyse noch nicht im Schlaf ertrunken war.

Das einzige was sich bei ihm noch bewegte waren Augen und Ohren. Auch jetzt bewegten sich seine Ohren, nachdem seine Nase Gerüche wahrgenommen hatte. Der eine eher weniger Bekannt. Als wären sie Satellitenschüsseln neigten sie sich und folgten den Anweisungen der Nase. Dabei suchten sie nach Geräuschen, welche zu den Gerüchen gehören könnten. Auch seine Augen mit dem ihnen bekannten Blick, welcher vor Kälte und trotz der Hitze so manches Blut in den Adern gefrieren lassen könnte, wanderten umher und legten sich letztendlich Stumm auf die beiden Wölfen, am oberen Ende(?) des Wasserfällchens.
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Isabis
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Mi Sep 26, 2018 9:17 pm

Isabis zögerte auf halbem Weg. Der Betha schien irgendwie angespannt. Sie fragte sich, was ihn wohl beschäftigte. Trotzdem hielt sie in ihrem Laufen irgendwann vollends inne. Immerhin sollte man beschäftigte nicht stören...

Ziellos strebte die kleine Wüstenwölfin einen neuen Weg an. Ihre Schritte trugen sie abseits vom Wasserfall in Richtung des fast ausgetrockneten Sees, welcher vielmehr mehreren kleinen Tümpeln glich. Während ihre Pfoten sie so dahin trugen, stürzte ein von der Hitze erschöpfter Mauersegler vom Himmel, gradewegs in einen der Tümpel. Da dies mehr oder minder vor den Augen von Isabis passierte, war ihr dies natürlich nicht entgangen. Mit entfachter neugierde und knurrendem Magen machte sie sich zu der Absturzstelle auf.

An dem Tümpel angekommen, musste Isabis blinzeln. Sie war sich nicht wirklich sicher, worauf der Mauersegler da eigentlich gelandet war. Jedenfalls nicht in den Tümpel.
Es sah irgendwie eigenartig aus... Gesehen hatte sie sowas zuvor auch nicht. Es wirkte, als bewegte sich ein etwas mit Ohren und stechenden blauen Augen. Sie war sich zudem nicht sicher ob sie was blubbern oder fluchen vernahm. Eventuell hatte sie sich das ganze auch eingebildet? Es könnte ja auch eine Fata morgana sein. Da bildete man sich ja auch des öfteren was ein. Aber trotzdem... Isabis war skeptisch.

Das Fell der kleinen Wölfin hatte sich jedenfalls bereits aufgestellt, ihre großen Ohren legten sich verunsichert an. Sie wollte den Mauersegler unbedingt haben, aber sie traute dem etwas, was sie offenbar mit blitzenden, kalten und bösen Augen anfunkelte nicht.
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Di Okt 02, 2018 6:17 am

Fast schon belustigt beobachteten die Augen die sandfarbene Fähe, wie sie sich anscheinend uneinig war, was sie als nächstes tun sollte. Erst steuerte sie auf den Beta zu, nur um kurz darauf wieder umzudrehen. Und Rhyse dachte immer, er wäre verrückt. Aber das? Doch dann kam die Wüstenwölfin in seine Richtung. Lange konnte er sich aber nicht mehr für sie interessieren, als ein Mauersegler ganz dreist seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Rhyse hatte die Anwesenheit Isabis’ in diesem Moment schlicht vergessen. “Pass doch auf wo du landest!” blubberte Rhyse meckernd, als der Vogel direkt auf seine Schnauze abstürzte. Rhyse knurrte wütend und starrte das Federvieh auf seiner Nase böse an. Jedoch ließ es sich nicht großartig beeindrucken. Viel mehr noch, der Vogel schien ihn geradezu zu ignorieren. Das gefiel Rhyse überhaupt nicht.

“Verschwinde lieber, bevor ich dich fresse! Das knurren was du hörst, ist mein Magen!” meckerte er blubbernd weiter. “Na gut! Du hast es nicht anders gewollt! Ich hab dich gewarnt!” blubberte es weiter. Dann auch schon schoss das weit aufgerissene Maul des Wolfes nach oben. Die Kiefer drückten den Körper des Vogels fest, die Zähne bohrten sich geradezu in dessen Federkleid und das darunter liegende Fleisch. Kurz darauf saß Rhyse gemütlich, aber besser erkennbar, in der kleinen Wasserstelle und verspeiste den Vogel. Doch die Federn schienen ihn zu stören. Mit Zunge und Pfoten versuchte er sich aus seinem Mund zu entfernen, was jedoch nicht so ganz klappen wollte.
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Di Okt 02, 2018 7:03 am

Isabis trat aufgeregt und mit knurrendem Magen von einer Pfote auf die andere. Doch ehe sie sich entschließen konnte wie sie vorgehen sollte um an den leckeren Happen zu gelangen, schoss das Ungetüm aus dem Tümpelwasser. Brummend wich die Wölfin zurück und sah mit Entsetzen, wie das mit Algen und Morast bedeckte Wesen den Mauersegler verspeiste. "Was zum...", entglitt es Isabis, die ihren Hunger glatt vergaß, als sie erkannte das dieses Ungetüm Rhyse war... wie konnte sie den stechenden Blick des Rüden, der nun mit ihr auf Augenhöhe war da er tiefer stand, nur vergessen.

Skeptisch beäugte sie den Rüden. Hatte dieser derweil Schwimmhäute und Kiemen? Er sah wirklich aus wie ein Seemonster.

"Alter Freund, hier steckst du also... Welch Moskito hat dich gestochen? Du stehst da wie ein Seehund aus den Morastigen tiefen", gab sie in ihrer ehrlichen Haut von sich, während sie ihren Rudelkameraden von oben bis unten betrachtete. Hatte dieser überhaupt das Wasser bisher verlassen?
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Di Okt 02, 2018 7:26 am

Rhyse war noch immer damit beschäftigt mit den Federn in seinem Maul zu kämpfen. Sie schienen weiterhin die Oberhand zu behalten. Dann schaute er auf. Er hatte eine Stimme gehört. Kurz inne haltend, ließ er die Eiskristalle die Umgebung absuchen, nur um festzustellen, dass Isabis direkt vor ihm stand und ihn ansprach.

So einige!“ antwortete er etwas murrig auf ihre erste Frage. Kurz darauf versuchte er auch wieder die Federn aus seinem Maul zu entfernen, wobei sein Blick auf einen rauen Stein neben ihm fiel. „Wie..wie ein Seehund? Nein!“ versuchte er gekünstelt zu lachen. „Ich sehe so aus weil...weil...“ Er sah sich kurz um und betrachtete sein Spiegelbild im leicht trüben Wasser. „weil ich der Klabauterwolf bin.“ Seine Blicke wendeten sich zurück zu Isabis. Seine Stimme hörte sich dunkler an, fast so als wolle er ihr Angst einjagen und ihr weiß machen, dass es entweder Absicht war oder sie Glauben lassen, er sei wirklich der Klabauterwolf. Doch bei zweiterem machte ihn just jemand einen Strich durch die Rechnung.

Der Klabauterwolf? Das ist nicht dein Ernst! Jeder weiß doch, dass das Seewolfsgarn ist. Den Klabauterwolf gibt es garnicht! redete Rhyse auf einmal mit einer deutlich erwachsener und reifer wirkenden Stimme. Du glaubst doch nicht wirklich, dass sie dir das abkauft! Dann rollte Rhyse mit den Augen und widersprach sich selber mit den Worten „Wer hat dich denn gefragt? Und überhaupt, die letzten Tage ohne dich waren viel schöner!“ nun klang seine Stimme wieder so, wie man es die meiste Zeit von ihm kannte. Warum fragst du sie nicht einfach, ob sie dir mit den Federn, den Algen und dem ganzen Zeug helfen kann? Rhyse knurrte kurz entnervt und erwiderte. „Da gibt es nichts zu helfen! Ich bin der Klabauterwolf!“ Man hörte ein tiefes Seufzen, was von Rhyse ausging und er murmelte dann: Du bist doch nicht mehr ganz dicht!
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Di Okt 02, 2018 7:52 am

Isabis spitze ihre großen Ohren, als Rhyse ihr antwortete. Irgendwie sah es lustig aus, wie er mit den Federn im Maul hantierte. "Klabauterwolf hmh... Ja das passt" , gab Isabis gefasst von sich und verkniff sich erfolgreich ihre Belustigung.
Als dann seine multiple Persönlichkeitsstörung in ihm durch kam zuckte Isabis kurz in sich zusammen. Sie hatte sich noch immer nicht richtig daran gewöhnt, würde sie ihn nicht schon ein halbes Jahr kennen, würde sie ihn mehr als unheimlich finden. Doch dank Avanis heranführungsweise hatte sich das schnell gegeben.

Isabis hörte dem hin und her zwischen seinen zwei Persönlichkeiten zu, außerte sich so wie sonst auch jedoch nicht dazu.

"Sag Rhyse, hast du auch noch immer Hunger?" , wollte sie von ihm wissen, während sie weiter beobachtete wie Rhyse, dem durch die Hitze Algen und Morast im Fell entrockneten, mit den Federn kämpfte.
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Rhyse
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BeitragThema: Re: Im Bann der Sonne   Di Okt 02, 2018 8:07 am

Wieder einmal hörte Rhyse auf mit den Federn zu kämpfen und sah Isabis kurz an. „Hunger? Ich...nein...ich hab gerade diesen….dieses….Feder...ding...gefuttert. Ich bin pappsatt“ Doch sein Magen war da ganz anderer Meinung. Er knurrte laut und unüberhörbar. Du sturer Bock! Gib doch zu, dass du Hunger hast! Oder siehst du dich mal wieder in deinem Stolz verletzt? Rhyse seufzte und schien gerade antworten zu wollen. Dacht ich’s mir doch! murmelte er. Isabis, er hat Hunger, zwing ihn zur Not mit zu kommen, bevor er verhungert. Bei seinem Dickschädel trau ich ihm das zu. Kurz darauf starrte Rhyse Isabis nur beleidigt an und äffte sein zweites Ich nach. „Zwing ihn zur Not...bla bla bla...ich bin doch kein Welpe mehr!“ Dann fing Rhyse auch schon an sich zu kratzen. Der Morast und die Algen, welche langsam aber sich in seinem Fell trockneten, fingen an zu ziehen und zu ziepen.
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